Mo, 06:46 Uhr
14.05.2012
Den Tabellenzweiten voll gefordert
Der 26. und letzte Spieltag der Handball Thüringenliga der Männer hätte mit einer kleinen Überraschung enden können. Der Tabellenzweite ESV Gotha unterschätzte die Männer aus dem Südharz von Beginn an und kam am Ende nur zu einem Arbeitssieg. Die Nordhäuser verabschiedeten sich mit einem Achtungszeichen Dank einer starken kämpferischen Leistung...
Die Gastgeber liefen zum Saisonfinale mit Mann und Maus auf, auf ihrer Bank gab es nur wenig Platz. Bei den Südharzern sah das schon übersichtlicher aus. Um so mehr konzentrierten sie sich auf die Partie. Sie hatten im Gegensatz zu den Gastgebern nichts zu verlieren. Der ESV hingegen wäre bei einem Doppelpunktverlust von Rang zwei auf vier gerutscht. Deshalb hieß es im Programmheft.."Etwas anderes als den Doppel(schluss)punkt darf die Mannschaft von sich selbst kaum erwarten".
Mit der Platzierung des NSV im Augenwinkel dürften einige Spieler an ein Schützenfest gedacht haben, ein fast fataler Trugschluss. Mit dem Anpfiff der Schiedsrichter Ralf Langbein und Frank Schmidt aus Auma entwickelte sich eine kurzweilige aber nicht besonders hochklassige Partie.
Die Gastgeber begannen die letzte Partie der Saison mit Anwurf, den Torreigen hingegen eröffnete Matthias Thiele und Andreas Ramonat (2:0) für die Nordhäuser. Es dauerte bis zur 9. Spielminute bis die Hausherren mit dem 3:2 die Führung übernehmen konnten. Bis zum 7:6 hielten die Nordhäuser mit. Erst eine Schwächephase, bei der sie mit 7:13 in Rückstand gerieten, ebnete dem ESV den Weg.
Doch die Südharzer kümmerte der Rückstand herzlich wenig. Mit einem Debakel vor Augen fanden sie ins Spiel zurück. Zum Halbzeitgang hatten sie den Rückstand auf vier Treffer Rückstand (10:14) verkürzt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zerrte Gotha an den Ketten und wollte für seine Fans die Vorentscheidung erzielen. Beim 18:12 kamen sie ihrem Ziel schon nah, doch die Rechnung ging nicht auf. Unnötige Zeitstrafen warfen sie immer wieder zurück und der NSV konnte aus diesen Kraft schöpfen.
Bis zum 23:18 blieb der Abstand zwischen 4 und 5 Toren Konstant, danach bauten die Gastgeber trotz reichhaltiger Reserven ab. Die Schaar der Tapferen aus dem Südharz spielte hingen weiterhin frech auf. Am Ende wurde es dadurch noch einmal eng.
Der Anschlusstreffer zum 23:25 wurde von den zahlreichen mitgereisten Fans frenetisch gefeiert. Je zwei Treffer auf beiden Seiten sicherten dem ESV Gotha den erhofften und schwer erkämpften Doppel(schluss)punkt.
Dabei war den Nordhäusern der letzte Treffer vorbehalten, diesen erzielte Thomas Riemekasten. Mit 27:25 gewann die Hausherren die Partie Dank ihrer größeren Reserven von der Bank.
Es war eine Begegnung der ausgelassenen Chancen. Besonders die Südharzer haderten da mit ihrem Schicksal. Kämpferisch erstklassig verwarfen sie selbst 1000prozentige Chancen. Allein zwei vergebene Strafwürfe hätten theoretisch den Ausgleich bedeutet. Am Ende kam der nun offizielle Tabellenzweite Gotha mit einem blauen Auge davon. Auch sie standen in der Abwehr nicht schlecht, jedoch ihr Angriff war nur ein Schatten vergangener Begegnungen.
Frank Ollech
Kay Näther/ Nikita Scheider/ Stefan Fuhrmann 5/ Andreas Ramonat 2/ Thomas Riemekasten 4/ Mathias Thiele 7/ Michael Spieß 2 /Marcel Effenberger 4/ Marco Holznagel 1
Autor: nnzDie Gastgeber liefen zum Saisonfinale mit Mann und Maus auf, auf ihrer Bank gab es nur wenig Platz. Bei den Südharzern sah das schon übersichtlicher aus. Um so mehr konzentrierten sie sich auf die Partie. Sie hatten im Gegensatz zu den Gastgebern nichts zu verlieren. Der ESV hingegen wäre bei einem Doppelpunktverlust von Rang zwei auf vier gerutscht. Deshalb hieß es im Programmheft.."Etwas anderes als den Doppel(schluss)punkt darf die Mannschaft von sich selbst kaum erwarten".
Mit der Platzierung des NSV im Augenwinkel dürften einige Spieler an ein Schützenfest gedacht haben, ein fast fataler Trugschluss. Mit dem Anpfiff der Schiedsrichter Ralf Langbein und Frank Schmidt aus Auma entwickelte sich eine kurzweilige aber nicht besonders hochklassige Partie.
Die Gastgeber begannen die letzte Partie der Saison mit Anwurf, den Torreigen hingegen eröffnete Matthias Thiele und Andreas Ramonat (2:0) für die Nordhäuser. Es dauerte bis zur 9. Spielminute bis die Hausherren mit dem 3:2 die Führung übernehmen konnten. Bis zum 7:6 hielten die Nordhäuser mit. Erst eine Schwächephase, bei der sie mit 7:13 in Rückstand gerieten, ebnete dem ESV den Weg.
Doch die Südharzer kümmerte der Rückstand herzlich wenig. Mit einem Debakel vor Augen fanden sie ins Spiel zurück. Zum Halbzeitgang hatten sie den Rückstand auf vier Treffer Rückstand (10:14) verkürzt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zerrte Gotha an den Ketten und wollte für seine Fans die Vorentscheidung erzielen. Beim 18:12 kamen sie ihrem Ziel schon nah, doch die Rechnung ging nicht auf. Unnötige Zeitstrafen warfen sie immer wieder zurück und der NSV konnte aus diesen Kraft schöpfen.
Bis zum 23:18 blieb der Abstand zwischen 4 und 5 Toren Konstant, danach bauten die Gastgeber trotz reichhaltiger Reserven ab. Die Schaar der Tapferen aus dem Südharz spielte hingen weiterhin frech auf. Am Ende wurde es dadurch noch einmal eng.
Der Anschlusstreffer zum 23:25 wurde von den zahlreichen mitgereisten Fans frenetisch gefeiert. Je zwei Treffer auf beiden Seiten sicherten dem ESV Gotha den erhofften und schwer erkämpften Doppel(schluss)punkt.
Dabei war den Nordhäusern der letzte Treffer vorbehalten, diesen erzielte Thomas Riemekasten. Mit 27:25 gewann die Hausherren die Partie Dank ihrer größeren Reserven von der Bank.
Es war eine Begegnung der ausgelassenen Chancen. Besonders die Südharzer haderten da mit ihrem Schicksal. Kämpferisch erstklassig verwarfen sie selbst 1000prozentige Chancen. Allein zwei vergebene Strafwürfe hätten theoretisch den Ausgleich bedeutet. Am Ende kam der nun offizielle Tabellenzweite Gotha mit einem blauen Auge davon. Auch sie standen in der Abwehr nicht schlecht, jedoch ihr Angriff war nur ein Schatten vergangener Begegnungen.
Frank Ollech
Kay Näther/ Nikita Scheider/ Stefan Fuhrmann 5/ Andreas Ramonat 2/ Thomas Riemekasten 4/ Mathias Thiele 7/ Michael Spieß 2 /Marcel Effenberger 4/ Marco Holznagel 1






























