Fr, 10:57 Uhr
15.06.2012
Planungen gegen weiter
Es war lange Zeit wieder etwas ruhig geworden um die Planungen zu einem Autohof bei Werther. Jetzt gibt es einen neuen Zustandsbericht und die nnz hat die Einzelheiten...
Nachdem der Gemeinderat Werther bereits im Juni 2011 den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für die Ansiedlung eines Autohofes im Bereich A38/L3080 AS Werther gefasst hat, "sind wir dabei einen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan für die Errichtung eines Autohofes aufzustellen", berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt.
Vorbereitend wurden Gespräche mit dem Projektentwickler, der Firma Drass Immobilien Beratung GmbH & Co. KG, mit dem Sitz in Dresden geführt. Diese Gesellschaft hat inzwischen an der L 3080 ein Gelände mit rund 70.000 m² erworben. Der Durchführungsvertrag gem. § 12 BauGB zwischen der Gemeinde und dem Projektentwickler ist unterzeichnet. Das Stadtplanungsbüro Meißner & Dumjahn hat den Auftrag für die Planungs- und Beratungsleistungen erhalten.
Ein Dresdner Architekt liefert in diesem Zusammenhang alle objektrelevanten Vorhaben. Entstehen soll eine Tankstelle mit integriertem Restaurant und Tankshop, sowie je separate Gebäude für Fastfood und Spielothek. Auch für den Parkplatzbedarf ist vorgesorgt. So werden 109 LKW (Gigaliner inclusive), 194 PKW; 10 Bus und 6 Parkplätze für Wohnmobile entstehen.
Bei den Planungen sind auch ökologische Komponenten bedacht worden: Alle Dachflächen erhalten eine Photovoltaik-Anlage als Ergänzung zur internen Stromversorgung, Autarke Energie- Wärme- und Wasserversorgung, Regulierung und Speicherung von Oberflächenwasser und Heizung über Wärmepumpenanlage.
Nach dem jetzigen Zeitplan sollen nach frühzeitiger Bürger- und Behördenbeteiligung dem Gemeinderat Werther im September 2012 die Planungsunterlagen vorliegen, um in der folgenden Gemeinderatssitzung den Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen zu können. Soweit keine besonderen Hindernisse auftreten, werden im Frühjahr 2013 alle behördlichen Genehmigungen erwartet, um anschließend den Baustart auszulösen. Unter diesen Voraussetzungen ist die Objektfertigstellung und Nutzungsübergabe im November 2013 zu unterstellen.
Bürgermeister Weidt ist wie auch der Projektentwickler von diesem sehr günstigen Standort aufgrund der kurzen Entfernung zur Autobahn sehr überzeugt. Deshalb wird als sicher angenommen, dass der Autohof durch den Güter- und Personenverkehr auf der A 38 gut angenommen und frequentiert sein wird und wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden kann. Weidt sieht durch die Umsetzung dieses Projekts vordergründig die Entstehung von Arbeitsplätzen für die Region und die Verbesserung der Infrastruktur.
Autor: nnzNachdem der Gemeinderat Werther bereits im Juni 2011 den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für die Ansiedlung eines Autohofes im Bereich A38/L3080 AS Werther gefasst hat, "sind wir dabei einen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan für die Errichtung eines Autohofes aufzustellen", berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt.
Vorbereitend wurden Gespräche mit dem Projektentwickler, der Firma Drass Immobilien Beratung GmbH & Co. KG, mit dem Sitz in Dresden geführt. Diese Gesellschaft hat inzwischen an der L 3080 ein Gelände mit rund 70.000 m² erworben. Der Durchführungsvertrag gem. § 12 BauGB zwischen der Gemeinde und dem Projektentwickler ist unterzeichnet. Das Stadtplanungsbüro Meißner & Dumjahn hat den Auftrag für die Planungs- und Beratungsleistungen erhalten.
Ein Dresdner Architekt liefert in diesem Zusammenhang alle objektrelevanten Vorhaben. Entstehen soll eine Tankstelle mit integriertem Restaurant und Tankshop, sowie je separate Gebäude für Fastfood und Spielothek. Auch für den Parkplatzbedarf ist vorgesorgt. So werden 109 LKW (Gigaliner inclusive), 194 PKW; 10 Bus und 6 Parkplätze für Wohnmobile entstehen.
Bei den Planungen sind auch ökologische Komponenten bedacht worden: Alle Dachflächen erhalten eine Photovoltaik-Anlage als Ergänzung zur internen Stromversorgung, Autarke Energie- Wärme- und Wasserversorgung, Regulierung und Speicherung von Oberflächenwasser und Heizung über Wärmepumpenanlage.
Nach dem jetzigen Zeitplan sollen nach frühzeitiger Bürger- und Behördenbeteiligung dem Gemeinderat Werther im September 2012 die Planungsunterlagen vorliegen, um in der folgenden Gemeinderatssitzung den Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen zu können. Soweit keine besonderen Hindernisse auftreten, werden im Frühjahr 2013 alle behördlichen Genehmigungen erwartet, um anschließend den Baustart auszulösen. Unter diesen Voraussetzungen ist die Objektfertigstellung und Nutzungsübergabe im November 2013 zu unterstellen.
Bürgermeister Weidt ist wie auch der Projektentwickler von diesem sehr günstigen Standort aufgrund der kurzen Entfernung zur Autobahn sehr überzeugt. Deshalb wird als sicher angenommen, dass der Autohof durch den Güter- und Personenverkehr auf der A 38 gut angenommen und frequentiert sein wird und wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden kann. Weidt sieht durch die Umsetzung dieses Projekts vordergründig die Entstehung von Arbeitsplätzen für die Region und die Verbesserung der Infrastruktur.

