Mi, 14:15 Uhr
20.06.2012
Pumpen-Förderung
Angesichts steigender Energiepreise orientieren sich immer mehr Eigenheimbesitzer in Richtung Alternative Energien. Mit der Abhängigkeit von Öl und Gas kann das Wärmepotenzial der Natur und der indirekten Umgebung - entweder aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich - kostenlos genutzt werden...
Eine Luftwärmepumpe zur Wassererwärmung nutzen ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch schonend für den Geldbeutel. Denn die Verwendung von Wärmepumpen wird staatlich gefördert.
Die Funktionsweise einer Wärmepumpe lässt sich sehr gut mit der eines Kühlschranks vergleichen - allerdings umgekehrt. Während die Wärme beim Kühlschrank von außen nach innen geleitet wird, funktioniert die Wärmepumpe genau umgekehrt. Die Wärme aus der Luft wird über das Heizungssystem in den Wohnraum geleitet. Um die Temperatur zu steigern, wird der Dampf eines Kältemittels verdichtet. So ist die Temperatur hoch genug für die Heizung und Trinkwassererwärmung.
Die Vorteile einer Luft/Wasser-Wärmepumpe liegen klar auf der Hand: Sie können sowohl in einem Neubau als auch Altbau verwendet werden. Diese Geräte lassen sich sowohl im Haus als auch außerhalb aufstellen. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe gehört im Vergleich zu den anderen Modellen zu der günstigsten in puncto Anschaffung und Aufstellung. Die benötigte Aufstellfläche ist ebenfalls gering und es müssen keine aufwendigen Bohrungen bei der Installation gemacht werden. Herrschen im Winter niedrige Außentemperaturen, muss allerdings zusätzlich elektrisch nachgeheizt werden.
Wie zuvor erwähnt ist die Jahresarbeitszahl entscheidend für eine eventuelle Förderung. Die Leistungszahl (COP) ist das Verhältnis der Leistungsaufnahme im Vergleich zur Wärmeabgabe. Dementsprechend entsteht die Jahresarbeitszahl aus dem Durchschnitt aller im Laufe eines Jahres auftretenden Leistungszahlen.
Wer sich für die Installation einer Luft/Wasser-Wärmepumpe entscheidet, der kann von staatlichen Förderungen profitieren. Je nach Bauart müssen die Geräte verschiedene Jahresarbeitszahlen erreichen. Der COP-Wert, der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl benötigt wird, muss von einem unabhängigen Prüfinstitut berechnet werden. Optional wird auch das EHPA-Wärmepumpen-Gütesiegel anerkannt. Die Förderung für Luft/Wasser-Wärmepumpe beträgt pauschal 900 Euro bei Anlagen bis 20 kW bzw. 1.200 Euro bei Anlagen von 20 bis 100 kW. Weitere Informationen zur Förderung von effizienten Wärmepumpen gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle .
Abgesehen von den Förderungen des BAFA profitieren umweltbewusste Menschen auch von den Förderungen der KfW Bank. Sie fördert mit dem Investitionsprogramm 430 Energieeffizient Sanieren Eigenheim-Besitzer, die eine Wärmepumpe anschaffen wollen.
Autor: nnzEine Luftwärmepumpe zur Wassererwärmung nutzen ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch schonend für den Geldbeutel. Denn die Verwendung von Wärmepumpen wird staatlich gefördert.
Die Funktionsweise einer Wärmepumpe lässt sich sehr gut mit der eines Kühlschranks vergleichen - allerdings umgekehrt. Während die Wärme beim Kühlschrank von außen nach innen geleitet wird, funktioniert die Wärmepumpe genau umgekehrt. Die Wärme aus der Luft wird über das Heizungssystem in den Wohnraum geleitet. Um die Temperatur zu steigern, wird der Dampf eines Kältemittels verdichtet. So ist die Temperatur hoch genug für die Heizung und Trinkwassererwärmung.
Die Vorteile einer Luft/Wasser-Wärmepumpe liegen klar auf der Hand: Sie können sowohl in einem Neubau als auch Altbau verwendet werden. Diese Geräte lassen sich sowohl im Haus als auch außerhalb aufstellen. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe gehört im Vergleich zu den anderen Modellen zu der günstigsten in puncto Anschaffung und Aufstellung. Die benötigte Aufstellfläche ist ebenfalls gering und es müssen keine aufwendigen Bohrungen bei der Installation gemacht werden. Herrschen im Winter niedrige Außentemperaturen, muss allerdings zusätzlich elektrisch nachgeheizt werden.
Wie zuvor erwähnt ist die Jahresarbeitszahl entscheidend für eine eventuelle Förderung. Die Leistungszahl (COP) ist das Verhältnis der Leistungsaufnahme im Vergleich zur Wärmeabgabe. Dementsprechend entsteht die Jahresarbeitszahl aus dem Durchschnitt aller im Laufe eines Jahres auftretenden Leistungszahlen.
Wer sich für die Installation einer Luft/Wasser-Wärmepumpe entscheidet, der kann von staatlichen Förderungen profitieren. Je nach Bauart müssen die Geräte verschiedene Jahresarbeitszahlen erreichen. Der COP-Wert, der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl benötigt wird, muss von einem unabhängigen Prüfinstitut berechnet werden. Optional wird auch das EHPA-Wärmepumpen-Gütesiegel anerkannt. Die Förderung für Luft/Wasser-Wärmepumpe beträgt pauschal 900 Euro bei Anlagen bis 20 kW bzw. 1.200 Euro bei Anlagen von 20 bis 100 kW. Weitere Informationen zur Förderung von effizienten Wärmepumpen gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle .
Abgesehen von den Förderungen des BAFA profitieren umweltbewusste Menschen auch von den Förderungen der KfW Bank. Sie fördert mit dem Investitionsprogramm 430 Energieeffizient Sanieren Eigenheim-Besitzer, die eine Wärmepumpe anschaffen wollen.

