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Fr, 09:10 Uhr
31.08.2012

Straßen-Schau der IG Metall

Sichere und faire Arbeit, zukunftsfähige Arbeitsplätze, gute Arbeits- und Lebensbedingungen – dafür steht die IG Metall. Die IG Metall stellt ihre Kompetenz in Sachen Arbeit in Nordhausen vor. Heute zum Beispiel in Nordhausen...


"Bürgerinnen und Bürgern bietet sich heute ab 11 Uhr auf dem Bahnhofsplatz in Nordhausen die Gelegenheit, sich über die Gewerkschaft zu informieren und sich im Rahmen einer kurzen Umfrage aktiv zu beteiligen“, sagt Bernd Spitzbarth, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen.

Besonders wichtig seien für die IG Metall die Themen der jungen Generation, betonte Spitzbarth „Junge Beschäftigte sind unsere Zukunft. Sie haben ein Recht auf sichere und faire Arbeitsplätze, auf eine verlässliche Lebensplanung. Dazu gehört vor allem Arbeit und Leben vernünftig unter einen Hut zu bekommen, zu wissen wie man in das, durch das und aus dem Arbeitleben kommt. Aus der Prekarität heraus lässt sich jedenfalls keine Zukunft planen.

Die Zergliederung des Normalarbeitsverhältnisses in Leiharbeit, Werkverträge und Scheinselbständigkeit, sowie die Ausweitung von Nacht- und Wochenendarbeit haben sich zum größten Hemmnis junger Menschen entwickelt eine Familie zu planen oder auch sich dauerhaft niederzulassen.

"Wir brauchen wieder ein deutliches Mehr an Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, einen Generationenvertrag der seinen Namen gerecht wird,“ sagt Spitzbarth.

Die IG Metall habe konkrete und umsetzbare Vorschläge, wie die Arbeitssituation junger Menschen verbessert werden könne. Der Tarifabschluss 2012 der Metall- und Elektroindustrie trage maßgeblich dazu bei, dass junge Menschen nach der Ausbildung in eine sichere und planbare Zukunft blicken können.

Mit dem Tarifergebnis des Jahres 2012 für die Metall- und Elektronindustrie wurde die unbefristete Übernahme Ausgebildeter durchgesetzt und somit ein Stück mehr Planungssicherheit der jungen Generation gegeben.

„Und es ist mit dem Tarifvertrag gelungen, einen großen Schritt hin zu einer Regulierung prekärer Beschäftigungsverhältnisse zu machen. Gerade junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind heute besonders von Leiharbeit, Werkverträgen und befristeter Beschäftigung betroffen. Wir werden dort konkret handeln, wo unsere größte Gestaltungskompetenz liegt: im Betrieb, in den Branchen und in der Tarifpolitik. Damit greifen wir die Erwartungen junger Erwachsener an ihre Arbeits- und Lebensperspektiven direkt auf. Darüber hinaus ist es an der Politik, die Rahmenbedingungen für Arbeit so zu gestalten, dass dem Wildwuchs an prekärer Beschäftigung Einhalt geboten wird. Nicht zuletzt kommt dabei dem aktuellen Gesetzentwurf der Thüringer Landesregierung eine Schlüsselrolle zu“, so Spitzbarth abschließend.
Autor: nnz

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