Mi, 07:55 Uhr
17.10.2012
nnz-Forum: Etwas anders
Urteile nicht über einen Menschen,wenn Du seine Geschichte nicht kennst! Unter diesem Motto erzählt nnz-Leserin Franziska Fricke von einem etwas anderen Menschen. Was jedoch nur auf den ersten Blick so scheint....
Es geht um das Dasein als Punk und Papa. Es geht um Bonny Mehlig, der - jetzt 26 Jahre alt - in Holzthaleben geboren wurde. Er wuchs in einer ganz normalen Familie mit vielen Tieren auf. All was er Gutes in seiner Kindheit erfahren hat, gibt er nun voller Hingabe und Stolz an seinen Sohn Michel weiter.
Bonny arbeitet die Woche über auf Montage und somit ist die Zeit für seinen Sohn sehr gering bemessen und doch hat er auch Zeit für sich und und sein Dasein als Punk. Jeden Tag aufs neue werden wir mit Vorurteilen konfrontiert, weil die meisten nur nachdem Äußeren gehen und nicht verstehen, dass Punk keine Modenschau ist, sondern eine Einstellung...warum müssen immer alle nach Äußerlichkeiten gehen? Ist man ein anderer Mensch, wenn man einen Iro hat? Sollte in der heutigen Gesellschaft die Toleranzgrenze nicht höhergestellt sein?
Bonny ist ein Mensch, der immer auffällt, wie an jenem Sonntag im September, wo er wiedermal wie so oft mit Sohnemann Michel im Stadtpark unterwegs war mit den Bikes und wer war wiedermal zur richtigen Zeit am richtigem Ort? unser Karsten Thorhauer. Karsten lässt es sich natürlich nicht nehmen unseren Bonny zu fotografieren, wenn er mit Iro und einem Lächeln im Gesicht durch den Park fährt, ein Lächeln, was ich total Klasse finde, weil dieses Lächeln ein stolzen Papa als Punk zeigt Er steht zudem, was er sagt und tut.
Viele Kinder stehen vor ihm mit großen Augen und staunen über seine Frisur...die Augen der Kinder leuchten und ich wünsche mir, dass manch Erwachsene sich ein Beispiel an diesen Kindern nehmen, weil Kindermund ist immer noch der Ehrlichste. Wie oft stand und stehe ich daneben wo man hört " Oh Mama, schau mal die Haare an " und wisst ihr was? das stärkt sein Dasein als Punk.
Es wäre schön wenn viele Menschen ihre Vorurteile ablegen würden und jeden in der Gesellschaft so akzeptieren würden wie er ist. Jeder Mensch hat seine Lebenserfahrung gemacht, die ihn zu dem Menschen machen wie er ist. Bonny ist nur einer von vielen, die immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert werden. Wenn mir das Brot bei einem Bäcker nicht schmeckt, gehe zu einen anderen und schere nicht alle über einen Kamm.
Jeder Mensch kann sein wie er will und man sollte Ihn auch sein lassen wie er will, ohne Vorurteile.
Franziska Fricke
Autor: nnzEs geht um das Dasein als Punk und Papa. Es geht um Bonny Mehlig, der - jetzt 26 Jahre alt - in Holzthaleben geboren wurde. Er wuchs in einer ganz normalen Familie mit vielen Tieren auf. All was er Gutes in seiner Kindheit erfahren hat, gibt er nun voller Hingabe und Stolz an seinen Sohn Michel weiter.
Bonny arbeitet die Woche über auf Montage und somit ist die Zeit für seinen Sohn sehr gering bemessen und doch hat er auch Zeit für sich und und sein Dasein als Punk. Jeden Tag aufs neue werden wir mit Vorurteilen konfrontiert, weil die meisten nur nachdem Äußeren gehen und nicht verstehen, dass Punk keine Modenschau ist, sondern eine Einstellung...warum müssen immer alle nach Äußerlichkeiten gehen? Ist man ein anderer Mensch, wenn man einen Iro hat? Sollte in der heutigen Gesellschaft die Toleranzgrenze nicht höhergestellt sein?
Bonny ist ein Mensch, der immer auffällt, wie an jenem Sonntag im September, wo er wiedermal wie so oft mit Sohnemann Michel im Stadtpark unterwegs war mit den Bikes und wer war wiedermal zur richtigen Zeit am richtigem Ort? unser Karsten Thorhauer. Karsten lässt es sich natürlich nicht nehmen unseren Bonny zu fotografieren, wenn er mit Iro und einem Lächeln im Gesicht durch den Park fährt, ein Lächeln, was ich total Klasse finde, weil dieses Lächeln ein stolzen Papa als Punk zeigt Er steht zudem, was er sagt und tut.
Viele Kinder stehen vor ihm mit großen Augen und staunen über seine Frisur...die Augen der Kinder leuchten und ich wünsche mir, dass manch Erwachsene sich ein Beispiel an diesen Kindern nehmen, weil Kindermund ist immer noch der Ehrlichste. Wie oft stand und stehe ich daneben wo man hört " Oh Mama, schau mal die Haare an " und wisst ihr was? das stärkt sein Dasein als Punk.
Es wäre schön wenn viele Menschen ihre Vorurteile ablegen würden und jeden in der Gesellschaft so akzeptieren würden wie er ist. Jeder Mensch hat seine Lebenserfahrung gemacht, die ihn zu dem Menschen machen wie er ist. Bonny ist nur einer von vielen, die immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert werden. Wenn mir das Brot bei einem Bäcker nicht schmeckt, gehe zu einen anderen und schere nicht alle über einen Kamm.
Jeder Mensch kann sein wie er will und man sollte Ihn auch sein lassen wie er will, ohne Vorurteile.
Franziska Fricke
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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