Mo, 11:19 Uhr
03.12.2012
Plan soll festgestellt werden
Die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode befinden sich in einem vom Unternehmen selbst angestoßenen Planfeststellungsverfahren. Hintergrund des Verfahrens ist insbesondere ein Tausch möglicher Gewinnungsflächen in der Lagerstätte Alter Stolberg...
Abweichend vom derzeitigen Plan- und Genehmigungsstand soll ein Flächentausch vorgenommen werden, wobei - und das wird ausdrücklich betont - die bereits genehmigte Nettoabbaufläche nicht vergrößert werden soll.
Gemäß den neu entwickelten Planungen hatten alle Träger öffentlicher Belange eine Tischvorlage der Vorhabensbeschreibung erhalten. Mitte Oktober fand nun der sogenannte Scoping-Termin statt. Daran nahmen neben der Firma Knauf und den Trägern öffentlicher Belange auch Vertreter der verfahrensführenden Behörde, in diesem Fall das Thüringische Landesbergamt Gera, teil. Hierbei wurde das weitere Verfahren abgestimmt.
Derzeit wird dazu seitens der Behörde ein Protokoll erarbeitet, in dem die weiteren Untersuchungen bestimmt werden, die vom Unternehmen realisiert werden müssen. Ein wesentlicher Bestandteil der weiteren Planungsunterlagen ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Diese stellt die Auswirkungen Rohstoffabbaus auf Menschen, Flora, Fauna, Boden, Wasser, Luft, Klima und Kulturgüter dar.
Das Unternehmen wird sich deshalb in den kommenden Monaten einer intensiven und auch konstruktiven Diskussion stellen und hofft, dass die zum Teil unterschiedlichen Standpunkte sachlich vorgetragen werden. Mit dem Planfeststellungsverfahren wollen wir als Firma eine größtmögliche Transparenz herstellen und alle Betroffenen zu einem fachlich-sachlichen Diskurs einladen”, sagt Werkleiter André Materlik.
Das gesamte Planfeststellungsverfahren, so wird seitens Knauf in Rottleberode eingeschätzt, wird mindestens noch drei Jahre bis zu einem Beschluss seitens des Geraer Bergamtes dauern.
Autor: redAbweichend vom derzeitigen Plan- und Genehmigungsstand soll ein Flächentausch vorgenommen werden, wobei - und das wird ausdrücklich betont - die bereits genehmigte Nettoabbaufläche nicht vergrößert werden soll.
Gemäß den neu entwickelten Planungen hatten alle Träger öffentlicher Belange eine Tischvorlage der Vorhabensbeschreibung erhalten. Mitte Oktober fand nun der sogenannte Scoping-Termin statt. Daran nahmen neben der Firma Knauf und den Trägern öffentlicher Belange auch Vertreter der verfahrensführenden Behörde, in diesem Fall das Thüringische Landesbergamt Gera, teil. Hierbei wurde das weitere Verfahren abgestimmt.
Derzeit wird dazu seitens der Behörde ein Protokoll erarbeitet, in dem die weiteren Untersuchungen bestimmt werden, die vom Unternehmen realisiert werden müssen. Ein wesentlicher Bestandteil der weiteren Planungsunterlagen ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Diese stellt die Auswirkungen Rohstoffabbaus auf Menschen, Flora, Fauna, Boden, Wasser, Luft, Klima und Kulturgüter dar.
Das Unternehmen wird sich deshalb in den kommenden Monaten einer intensiven und auch konstruktiven Diskussion stellen und hofft, dass die zum Teil unterschiedlichen Standpunkte sachlich vorgetragen werden. Mit dem Planfeststellungsverfahren wollen wir als Firma eine größtmögliche Transparenz herstellen und alle Betroffenen zu einem fachlich-sachlichen Diskurs einladen”, sagt Werkleiter André Materlik.
Das gesamte Planfeststellungsverfahren, so wird seitens Knauf in Rottleberode eingeschätzt, wird mindestens noch drei Jahre bis zu einem Beschluss seitens des Geraer Bergamtes dauern.

