Fr, 17:10 Uhr
14.12.2012
nnz-Forum: Zitate zu unserer Zukunft (5)
Immer mal wieder werden wir Umwelt- und Naturschützer mit der Meinung konfrontiert, unsere Ansichten seien weltfremd, nicht zeitgemäß oder gar wirtschafts- und zukunftsfeindlich. Tatsache jedoch ist, dass wir unsere Informationen aus Publikationen renommierter Institute oder einzelner Persönlichkeiten entnehmen. Viele von ihnen sind international hoch angesehen...
Neben eigenen Beobachtungen zur Lage unserer Umwelt, die ich in der nnz ab und an darstelle, möchte ich in loser Folge nun auch einige Wissenschaftler, Politiker oder Ökonomen in aller Kürze zu Wort kommen lassen. Die Zitate sind meist längeren Texten entnommen. Anhand der Quellenangabe kann sich jede nnz-Leserin und jeder nnz-Leser in die jeweilige Problematik vertiefen.
Es wird versucht, jeweils zwei oder drei aufeinander folgende Zitate inhaltlich aus dem jeweils vorhergehenden hervorgehen zu lassen. Auf diese Weise sollen kleine Argumentationsketten entstehen bzw. ein "Informationsaustausch" zwischen den meist prominenten Urhebern der Zitate, der sich in Wirklichkeit viel zu wenig vollzieht oder aber nicht vollziehen kann, weil die genannten Urheber eventuell zu vollkommen unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Auch ein "Informationsaustausch" zu unserer Zukunft über Jahrhunderte hinweg ist also möglich.
Das heutige Zitat schließt inhaltlich an das Zitat des Weltbankpräsidenten aus der letzten Ausgabe dieser Reihe an:
Das Ausblenden von Realitäten katastrophaler Umweltveränderungen,das Verschieben existentiell notwendiger Gegenmaßnahmen, die Erkenntnis dieses Desasters bei einigen Verantwortlichen und die aus deren Ignoranz resultierende Resignation eines Staatspräsidenten waren Thema der ersten vier Zitate. Zum Abschluss dieser ersten kleinen Serie soll der Fokus auf die konkreten Auswirkungen der verschwenderischen Lebensweise in den so genannten reichen Ländern auf die Menschen in den Entwicklungsländern gelenkt werden: Durch den Klimawandel verlängern sich laut eines Beitrages bei www.zeit.de im afrikanischen Uganda die Trocken- und verkürzen sich die Regenzeiten. Extremwetterereignisse nehmen zu. Der traditionelle Anbau der empfindlichen Kaffeepflanze als Existenzgrundlage tausender Familien wird zunehmend unmöglich.
Heute: Florence Madamu, Kaffeebäuerin im nordwestlichen Uganda:
"Wir pflanzen und pflanzen nochmals. Wir verschwenden Saatgut. Wir versuchen es und versuchen es wieder….Du kannst einen Acre oder zwei bewirtschaften, und am Ende mit nichts dastehen. Manchmal könnte ich nur noch weinen."
Bodo Schwarzberg
Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/kaffee-klima-uganda
Autor: nnzNeben eigenen Beobachtungen zur Lage unserer Umwelt, die ich in der nnz ab und an darstelle, möchte ich in loser Folge nun auch einige Wissenschaftler, Politiker oder Ökonomen in aller Kürze zu Wort kommen lassen. Die Zitate sind meist längeren Texten entnommen. Anhand der Quellenangabe kann sich jede nnz-Leserin und jeder nnz-Leser in die jeweilige Problematik vertiefen.
Es wird versucht, jeweils zwei oder drei aufeinander folgende Zitate inhaltlich aus dem jeweils vorhergehenden hervorgehen zu lassen. Auf diese Weise sollen kleine Argumentationsketten entstehen bzw. ein "Informationsaustausch" zwischen den meist prominenten Urhebern der Zitate, der sich in Wirklichkeit viel zu wenig vollzieht oder aber nicht vollziehen kann, weil die genannten Urheber eventuell zu vollkommen unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Auch ein "Informationsaustausch" zu unserer Zukunft über Jahrhunderte hinweg ist also möglich.
Das heutige Zitat schließt inhaltlich an das Zitat des Weltbankpräsidenten aus der letzten Ausgabe dieser Reihe an:
Das Ausblenden von Realitäten katastrophaler Umweltveränderungen,das Verschieben existentiell notwendiger Gegenmaßnahmen, die Erkenntnis dieses Desasters bei einigen Verantwortlichen und die aus deren Ignoranz resultierende Resignation eines Staatspräsidenten waren Thema der ersten vier Zitate. Zum Abschluss dieser ersten kleinen Serie soll der Fokus auf die konkreten Auswirkungen der verschwenderischen Lebensweise in den so genannten reichen Ländern auf die Menschen in den Entwicklungsländern gelenkt werden: Durch den Klimawandel verlängern sich laut eines Beitrages bei www.zeit.de im afrikanischen Uganda die Trocken- und verkürzen sich die Regenzeiten. Extremwetterereignisse nehmen zu. Der traditionelle Anbau der empfindlichen Kaffeepflanze als Existenzgrundlage tausender Familien wird zunehmend unmöglich.
Heute: Florence Madamu, Kaffeebäuerin im nordwestlichen Uganda:
"Wir pflanzen und pflanzen nochmals. Wir verschwenden Saatgut. Wir versuchen es und versuchen es wieder….Du kannst einen Acre oder zwei bewirtschaften, und am Ende mit nichts dastehen. Manchmal könnte ich nur noch weinen."
Bodo Schwarzberg
Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/kaffee-klima-uganda


