Do, 08:02 Uhr
05.06.2014
Freunde halfen und helfen
Am gestrigen 4. Juni war es genau ein Jahr her, dass wir die Bilder im MDR-Fernsehen sahen: die kleine Gemeinde Gruna bei Eilenburg war wieder ein Opfer der Fluten geworden. Wie schon im Jahr 2002 bangten die etwas über 200 Einwohner des Muldeortes auch 2013 um ihr Hab und Gut...
Mit der durch uns gestarteten Aktion Harztor für Gruna 2013 sowie dank der Hilfe vieler weiterer Menschen halfen wir in den vergangenen 365 Tagen mit Rat und Tat und unzähligen Sachspenden.
Im Mai dieses Jahres waren die Fluthelfer von 2013 zu einer Dankeschön-Veranstaltung nach Gruna geladen. Neben der Freude über das Geleistete bemerkten wir leider auch Ungewissheit, ja sogar Angst vor einem neuerlichen Hochwasser. Denn entgegen der frühen und teilweise enthusiastischen Versicherungen aus Kreisen der Politik hat sich bis heute nichts am Hochwasserschutz für Gruna getan.
Und so gehen noch heute sorgenvolle Blicke zum Himmel und zum Deich, wenn sich ein Unwettergebiet nähert und reichlich Niederschläge vermuten lässt. Benötigt werden neben einem Ausbau des Deichsystems auch entsprechende Polder, um ein eventuelles Hochwasser aufzunehmen und vom Ort abzuhalten. Baubeginn dafür soll allerdings erst in ein paar Jahren sein. Während also praktische Entscheidungen auf sich warten lassen, wurden wir Helfer von Urkunden und Medaillen fast überschüttet.
Alle diese, in unseren Augen sinnlosen Auszeichnungen, haben wir nun, gemeinsam mit vielen persönlichen Briefen der Menschen aus Gruna, nach Berlin zu Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt. In einem beiliegenden Brief erklären wir nochmals die Situation vor Ort und fordern die Regierung auf, endlich Taten erkennen zu lassen. Außerdem haben wir die Bundeskanzlerin zu einem Besuch in Gruna eingeladen, damit sie sich selbst ein Bild von der Lage in Gruna und von der Situation der Menschen dort machen kann.
Wir von Harztor für Gruna 2013 werden auch weiter am Ball bleiben und den Einwohnern von Gruna hilfreich zur Seite stehen.
Harztor für Gruna 2103 - Petra Gerlach, Dirk Wackerhagen, Dirk Daniel
Autor: redMit der durch uns gestarteten Aktion Harztor für Gruna 2013 sowie dank der Hilfe vieler weiterer Menschen halfen wir in den vergangenen 365 Tagen mit Rat und Tat und unzähligen Sachspenden.
Im Mai dieses Jahres waren die Fluthelfer von 2013 zu einer Dankeschön-Veranstaltung nach Gruna geladen. Neben der Freude über das Geleistete bemerkten wir leider auch Ungewissheit, ja sogar Angst vor einem neuerlichen Hochwasser. Denn entgegen der frühen und teilweise enthusiastischen Versicherungen aus Kreisen der Politik hat sich bis heute nichts am Hochwasserschutz für Gruna getan.
Und so gehen noch heute sorgenvolle Blicke zum Himmel und zum Deich, wenn sich ein Unwettergebiet nähert und reichlich Niederschläge vermuten lässt. Benötigt werden neben einem Ausbau des Deichsystems auch entsprechende Polder, um ein eventuelles Hochwasser aufzunehmen und vom Ort abzuhalten. Baubeginn dafür soll allerdings erst in ein paar Jahren sein. Während also praktische Entscheidungen auf sich warten lassen, wurden wir Helfer von Urkunden und Medaillen fast überschüttet.
Alle diese, in unseren Augen sinnlosen Auszeichnungen, haben wir nun, gemeinsam mit vielen persönlichen Briefen der Menschen aus Gruna, nach Berlin zu Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt. In einem beiliegenden Brief erklären wir nochmals die Situation vor Ort und fordern die Regierung auf, endlich Taten erkennen zu lassen. Außerdem haben wir die Bundeskanzlerin zu einem Besuch in Gruna eingeladen, damit sie sich selbst ein Bild von der Lage in Gruna und von der Situation der Menschen dort machen kann.
Wir von Harztor für Gruna 2013 werden auch weiter am Ball bleiben und den Einwohnern von Gruna hilfreich zur Seite stehen.
Harztor für Gruna 2103 - Petra Gerlach, Dirk Wackerhagen, Dirk Daniel



