In der Stadt kursieren Gerüchte, wonach es im Industriegebiet Goldene Aue Probleme mit der Stromversorgung gibt. Der Strom soll nicht rechtzeitig und in erforderlichem Maße zur Verfügung stehen. Angeblich seien deswegen bereits Großinvestoren abgesprungen. Die nnz ist den Gerüchten nachgegangen...
Kein Strom für das Industriegebiet? (Foto: nnz)
Auf Anfrage der nnz entkräftet die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) die Gerüchte zu angeblichen Verzögerungen im Hinblick auf die Stromversorgung am Standort. Die Trassenplanung für das Industriegebiet laufe derzeit planmäßig. Die Versorgung wird durch die Thüringer Energie AG und die Thüringer Energienetze GmbH organisiert.
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Auch das es zu Verzögerungen bei der Ansiedlung von Unternehmen oder zu Absagen aufgrund der Stromversorgung gekommen sein soll, kann von Seiten der LEG nicht bestätigt werden. Die Herstellung der Versorgung dauere in der Regel circa sechs Monate.
Ähnliches ist aus der Stadtverwaltung zu vernehmen. Gegenüber der nnz sagte Dr. Sabine Riebel, die im Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung das Industriegebiet betreut, es gäbe keine Probleme und alles laufe "reibungslos".
Die Beplanung der Stromversorgung des Industriegebietes ist zweigeteilt, wie aus der Energieversorgung Nordhausen (EVN) zu hören war. Die Thüringer Energienetze und die Thüringer Energie AG sind demnach für den "ländlichen Teil" des Industriegebietes in Richtung Urbach verantwortlich, die EVN für den westlichen Teil in Richtung Stadt.
"Wir wissen wie wir die Leitungen verlegen müssen", sagte, Rolf Göppel, einer der Geschäftsführer der EVN. Da damit aber auch ein erheblicher finanzieller Aufwand verbunden sei, wolle man mit diesen Maßnahmen erst dann beginnen, wenn auch tatsächlich Investoren bekannt seien, so Göppel. Bisher kenne man jedoch keine Investoren. Angelo Glashagel
normale menschen schauen sich erst einmal genau um, bevor sie für viel geld etwas bauen. da wird erst einmal nachgeforscht, ob sich so eine investion überhaupt einmal auszahlt und nutzen bringt.
In diesen und vielen anderen fällen ist es aber scheinbar völlig egal wie die vielen steuermittel verbraten werden. hauptsache ist, dass die lobbyisten ihren willen bekommen. die bisherigen erdarbeiten müssen viel geld in die kassen bestimmter leute gespült haben?
unsere politiker/innen von so einen unsinnigen bauprojekt zu überzeugen, dürfte nicht schwer gefallen sein? man ehe immer das gefühl, sie wissen bei den diversen sitzungen nicht worum es überhaupt geht, wichtig ist nur man hebt die hand und bekommt dafür eine satte aufwandsentschädigung, wie sie es nennen, oder?
Hier wird viel über unsere eliten geschrieben, dazu möchte ich auch etwas sagen und zwar durch ein Zitat von Loriot.
Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er ertragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.
Das passt doch wie die Faust aufs Auge. Ist allerdings auch ein Zitat.
… sagte ein Rechtsanwalt im priv. TV , zu solchen Geldverschwendungen durch Politiker:
Das Beste an der ehemaligen DDR war der Paragraph, der die Veruntreuung von Volkseigentum mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren vorsah. Dann wären unsere Gefängnisse heute gut belegt von unfähigen Politikern. Denn Steuergelder sind, so denke ich, Volkseigentum oder?
der den angeblich fehlenden Strom im Industriegebiet vorher wahrsagte?
@Paulinchen - Wenn Zonenpolitiker und Stasis für die Veruntreuung von Volkseigentum im Knast gelandet wären, hätten die in der Haftanstalt Bautzen II keinen Platz mehr für "Politische" gehabt!