Mit einem Reformationsgottesdienst am Reformationstag haben heute die Feierlichkeiten für die Rückkehr der sogenannten Himmelgarten-Bibliothek begonnen. Erste Eindrücke in Ihrer nnz...
Gottesdienst im Ratssaal (Foto: nnz)
Gemeinsam wurde dazu im Ratssaal des Bürgerhauses gebetet und gesungen. Der eigentliche Rückkehr-Festakt soll um 11 Uhr in der Flohburg, der Ausweichheimat der Bibliothek beginnen.
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Vermutlich aber wird an die Irrwege in den vielen Grußworten und Grußreden, die dann gehalten werden, nicht erinnert. Kritiker des gesamten Vorhabens verweisen nicht nur auf die immensen Kosten (trotz Fördergelder und Spenden) für die öffentliche Hand, sondern auch auf den angeblichen Nutzen für die Allgemeinheit.
Auch ist die vertragliche Gestaltung zwischen der nun glücklichen Kirchgemeinde, die ja Besitzer der Bibliothek ist, und den Kosten für die Allgemeinheit ein Punkt, den man richtig nicht verstehen kann, der jedoch bei genauerer Betrachtung der damals und heute handelnden Personen seinen Ausgangspunkt hatte. Bekannterweise musste die Kirche für die Rückkehr ihres Eigentum kaum einen Cent ausgeben.
Blick in den Ratssaal (Foto: nnz)
Also: Die eigentlichen Motive des Umzuges von Wittenberg nach Nordhausen nach 25 Jahren, die eine gewisse Allgemeingültigkeit besitzen, sind noch nicht gänzlich ausgemacht. Jungen Menschen alte Bücher zu zeigen, diese Aufgabe hätte auch das Nordhäuser Stadtarchiv leisten können. Vor allem hätten die einen tatsächlichen Bezug zur Heimat. Die nnz wird heute noch ausführlich über den Festakt berichten. Peter-Stefan Greiner
Es ist so, Herr Greiner, dass ihre Gedanken zur Himmelgarten – Bibliothek niemanden mehr interessieren. Vollendete Tatsachen müssen nun nicht mehr hinterfragt werden, da sowieso niemand verantwortlich gemacht werden kann, auch für die gesamten Folgekosten für Bürgerhaus und Himmelgarten- Bibliothek.
Wer genau hinschaut, ohne rosa rote Brille, der erkennt schon, wer die Profiteure von Bürgerhaus und Himmelgarten – Bibliothek sind. Es sind genau die, die sich für ein Nikolai-Forum stark gemacht haben, nämlich die evangelische Gemeinde und einige ihrer Protagonisten, wie Herr Rose.
Ein sichtbarer Höhepunkt meiner Vermutung, ist der Gottesdienst im Bürgerhaus, und weitere Höhepunkte dieser Art werden bestimmt noch folgen, denn die Luther – Dekade lässt grüßen. Weltlichen Abgeordneten scheint dieses völlig egal zu sein, auch dem Normalvolk ist es wurscht, wenn Gottesdienste schon in Bürgerhäuser verlegt werden, oder ein Buchhändler dieses als ein Nebengeschäftshaus nutzen kann, natürlich nur im Interesse der Leser.