Was war das für ein schöner Frühlingssamstag, dieser 24. Mai. Die Sonne schien auf Sundhausen, auf das im Bau befindliche Gerätehaus. Das ist sechs Monate her, irgendein Gerät stand allerdings noch nicht in dem Haus. Es kommt noch schlimmer...
Erst rein, jetzt raus. Der Fußboden des Gerätehauses in Sundhausen wird entfernt. (Foto: nnz)
Wer derzeit sich vor allem im Gerätehaus der Sundhäuser Wehr umsieht, der trifft dort zwei Handwerker an, die mächtig viel Krach machen. Mit Bohrhämmern gehen sie den gefliesten Boden an. Sie brechen auf, was andere fertigstellten.
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Nein, es sind nicht die Fliesen, die da akkurat verlegt wurden. Es ist der Untergrund. Der Estrich. Der soll nicht die geforderte Festigkeit haben, hat ein Gutachten der Bauhaus-Universität in Weimar ergeben. Der Boden sei in allen für eine solche Nutzung geforderten Kriterien "durchgefallen", hat die nnz erfahren.
Und so wird jetzt weggehämmert, dann kommt ein neuer Estrich drauf und danach wird wieder verfliest. Hoffentlich ist der Estrich dann nicht wieder acht, sondern 15 Zentimeter dick.
Neues Haus, aber noch kein Fahrzeug untergestellt. (Foto: nnz)
Was das alles kosten wird ist ebenso unklar wie die Tatsache des Bezahlens. Verantwortlich dafür sind vermutlich die bauausführende Firma ebenso wie Planer und Architekten, würde der Laie sagen. Da wird vermutlich auch noch gestritten. Die mehrere Tausend Euro für das Weimarer Gutachten, die hat wahrscheinlich erst einmal die Stadt Nordhausen gezahlt. Peter-Stefan Greiner
Wir hatten gestern Vormittag die Stadtverwaltung um ein Statement gebeten, leider liegt das bis jetzt noch nicht vor
Bekommt man denn hier die einfachsten Sachen nicht hin?
In Nordhausen geht zurzeit aber auch gar nichts! Nirgends geht es so richtig vorwärts! Das was angepackt wird geht in die Hose oder landet vor Gericht. Diese Gerätehaus, die Fassade von der KuBi oder das Lesekaffee sind nur einige Beispiele.
Ja, da ich dem ndhler völlig Recht geben. Die gesamten Erbschaften aus der RINKE-Zeit platzen wie Eiterbäulen auf. Nichts hatte Hand und Fuß und der Nachfolger OB Zeh muß ein Loch nach dem Anderen Stopfen.
Die Schulen teilweise nur ansaniert nicht durchsaniert Außen hui Innen pfui. Oder erinnern wie uns an das erste Millionen-Grab - die Flohburg. Sollte doch der Innenausbau schnell fertig sein, damit Frau OB Rinke ihren Geburtstag darin feiern konnte. Und auch da wurde ein Estrich mit der falschen Belastbarkeit eingegossen. Alles musste wieder ausgestemmt werden, inklusive Versorgungsleitungen wie Strom und Heizung.
Dann viele vergessene Entscheidungen mit Kostenfolgen! So vergass Frau Rinke zu erwähnen, dass sie einen Vertrag über die Himmelgartenbibliothek geschlossen hatte in dem die Unterbringungs-Voraussetzungen erst nach dem Bau der Bibliothek den Architekten mitgeteilt wurde.
Und nun Sundhausen, wo man ja förmlich als SPD Doppelspitze versagt hat. Seinerzeit noch Herr Jendricke als Feuerwehr-Ordnungsbürgermeister und Sohn eines Handwerksmeisters hat den Fehler nicht erkannt. Und dass obwohl er doch bei jeder Gelegenheit in Sundhausen anwesend ist, denn schaut man jedenfalls auf die Homepage der Internetseite, so ist dort Herr Jendricke fast auf jeden Foto.
@Bierchen
es hatte sich nach 2010 so herausgebildet, dass man die Baudezernentin außen vor ließ. Die Fachfrau für alle Angelegenheiten war die Amtsleiterin Dr. Klose, welche sich persönlich um ALLE Angelegenheiten der Flohburg kümmerte. So geschehen auch schon mit anderen Projekten wie Schulen. Nach der Devise "Schulen und Museen sind das Kulturamt zuständig" wurde das Bauamt dahingehend entlastet. Im Januar 2012 als der Schaden in der Flohburg war, gab die Baudezernentin ihre Abreise nach Erfurt bekannt.
Die Schuldigen müssen ermittelt und zur Kasse gebeten werden...und nicht nur die Firma, sondern auch alle Anderen die ihren Anteil daran haben, sei es Planung, Auftragsvergebern (nicht immer ist der Billigeste auch der Beste!) oder Bauüberwachung.
Wäre auch mal interessant zu erfahren wer den "Mist" verbockt hat..., aber das wird ja leider wieder unter den Datenschutz fallen.