Der Wahlkampf der lächelnden Plakatgesichter konzentriert sich meist auf minimale inhaltliche Aussagen, dafür umso mehr auf Symbolik. Markige Sprüche, bunte Ostergrüße, lachende Kinder - aber auch der Ort an dem das Lächeln hängt, kann seine eigene Symbolik haben. Und da dürfte dem Wahlkampfteam Jendricke ein ordentlicher Schnitzer unterlaufen sein, sinniert Leser Peter Blei...
Leere oder Leben - Peter Blei wundert sich über den Wahlkampf der Nordhäuser SPD (Foto: Peter Blei)
Fast jeder kennt doch die ehemalige Verkaufsstelle der Fleischerei Hucke in der Altstadt. Jetzt ist sie wieder mit "Leben" erfüllt.
Dort hängt seit kurzem ein großes Wahlplakat von Herrn Jendricke. Ich will hoffen das dies kein böses Omen ist. Das dass Geschäft hinter dem Plakat von absoluter Leere betroffen ist, ist ja hinlänglich bekannt. Dann will ich nur hoffen das diese "Leere" nicht symbolisch für die Wahlversprechen steht, sondern das Herr Jendricke diesem Geschäft nur ein wenig Leben einhauchen wollte.
Optisch betrachtet, sieht das Ganze auf jedenfalls besser aus. Realistisch gesehen ist es wie immer, der Schein trügt. Peter Blei
Autor: red
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Sehr dubiose Plakatierung. Komischer Weise ist in der Bochumer Straße ecke Hesseröder auch ein leeres Geschäft betroffen. Hat anscheinend doch was mit den leeren Versprechen zu tun. Oder mit den leeren Köpfen in der Nordhäuser Politik.
vor Jahren stand in einem Fleischereigeschäft der HO in Dresden, mit großen Lettern " HERZ UND HIRN-FÜR UNSERE REPUBLIK".
Die Wände waren halbhoch blau gefliest und die Wursthaken leer. Das Fleischangebot war spärlich.
Aber man hatte ja Parolen, was brauchte es da Inhalte für die Fleisch- und Wurstpakete.
Na dann Herr J., viel Erfolg .
als Finanzbürgermeister, bei der letzten Oberbürgermeisterin, gemeinsam die vielen Millionen in den Sand gesetzt ,und jetzt von Kompetenz sprechen .
Schämen tun sich solche Leute überhaupt nicht.
Ich könnte in diesem Fall niemanden mehr in Nordhausen in die Augen sehen.
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Doerfler
30.03.2015, 21:50 Uhr
"Altstadt - Idyll"
Da hat wenigstens das Konterfei des Herrn Jendricke die großen Erfolge der Stadtverwaltung bei der Sanierung von ehemaligen Denkmalshäusern im Altstadtquartier in Form der Bruchbuden Altendorf 44-46 direkt vor Augen und die Baulücke Altendorf 22 (auch das 1986 noch ein Denkmal) direkt daneben...
Weiter so zu neuen Erfolgen!