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Mi, 16:06 Uhr
01.04.2015

Nicolai in foro zieht Bilanz

Fast genau zwei Jahre ist es her, dass sich etliche Gleichgesinnte in der „Flohburg“ trafen mit dem Ziel, einen Förderverein der Stadtbibliothek zu gründen. Auch wenn es noch nicht ganz ein Jahr her ist, das die Bibliothek ihre Pforten öffnete, kann der Verein schon einmal den Blick zurück wagen...

Auch wenn es im März 2013 noch erheblicher Phantasie bedurfte, sich im neu entstehenden Gebäudekomplex im Herzen von Nordhausen die künftige Stadtbibliothek vorzustellen, entwickelten sich an jenem Abend vielfältige Ideen, Visionen.

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Am Ende dieser Gründungsversammlung lag die Satzung vor, war ein Name gefunden: „Nicolai in foro “ (seit Dezember 2013 im Vereinsregister eingetragen) – in Anlehnung und zur Erinnerung an die im April 1945 durch Bomben zerstörte Kirche „Beati Nicolai in foro“, an deren Stelle jetzt die neue Bibliothek ihr Domizil hat.

Zweck des Vereins ist die mannigfaltige Unterstützung der Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“ in ihrem bildungspolitischen und kulturellen Auftrag. Auch soll sie durch Öffentlichkeitsarbeit stärker im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankert werden.

Heute hat der Förderverein zahlreiche Mitglieder – Interessierte und Mitstreiter sind immer herzlich willkommen – und kann auf eine rege Vereinsarbeit stolz sein. Mit der ersten größeren Aktion, als „Drache Kokosnuss“ im vergangenen Juni vor dem Rathaus Groß und Klein in seinen Bann zog, machte der Förderverein auf sich aufmerksam. Nach der feierlichen Eröffnung des Bürgerhauses Ende August 2014 folgte am 20. September der „Tag der offenen Tür“, den der Verein mit Rat und Tat begleitete. Der Dezember lockte bis Heiligabend täglich mit Angeboten für Kinder: weihnachtliches Vorlesen und Basteln. Neben den Vereinsmitgliedern hatten auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Freude an dieser schönen Aufgabe, die zur Tradition werden soll.

Lesenachmittag in der Stadtbibliothek (Foto: Angelo Glashagel) Lesenachmittag in der Stadtbibliothek (Foto: Angelo Glashagel)

Besonderes Augenmerk gilt Lesungen mit interessanten Autoren. Kai Twilfer, Erin Hunter, Finn Ole Heinrich und Sergej Lochthofen erwiesen sich als wahre Publikums-magneten. Im April stehen bereits zwei weitere Veranstaltungen an: am 8. April liest Sabine Ebert aus ihrem Roman „1815 – Blutfrieden“, und am 14. April werden Friedrich Schorlemmer und Gregor Gysi für ein volles Haus sorgen. Für letztere Veranstaltung gibt es nur noch wenige Restkarten.

Der Förderverein „Nicolai in foro e. V.“ ist ständig darum bemüht, ein breites literarisch-kulturell interessiertes Publikum anzusprechen, aber auch ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen die Freude am Lesen und an Büchern zu wecken.
Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!
Carla König
Vereinsvorsitzende „Förderverein Nicolai in foro e. V.“
Autor: red

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