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Fr, 20:01 Uhr
18.09.2015
Flüchtlinge: Bürgerversammlung im Audimax

Viele Fragen, viele Antworten? (2)

Vor knapp drei Wochen gab es in Sülzhayn die erste Einwohnerversammlung zum Thema "Flüchtlinge". Jetzt folgt Auflage Nummer 2. Im Audimax der Nordhäuser Hochschule...


20.01 Uhr
Das war es aus dem Audimax der Hochschule. Wir verabschieden uns und wünschen ein angenehmes Wochenende.

20.00 Uhr
Noch einmal Dr. Zeh: Zuwanderung habe es schon immer in Deutschland gegeben. Zuwanderung sei eben nicht nur Herausforderung, sondern auch eine Chance für das Land.

19.58 Uhr
Ein Mann sagt, dass die soziale Gleichheit beachtet werden müsste, man solle auch an die Einheimischen denken. Darauf antwortete Jendricke: Wollen Sie mit ihrer Familie in einer Turnhalle mit 40 anderen Personen schlafen?

19.56 Uhr
Noch einmal wird für einen Runden Tisch plädiert. Es gebe auch im Landkreis Nordhausen genügend Deutsche, denen noch das Grundgesetz beigebracht werden müsste. (Dafür gibt es Beifall)

19.51 Uhr
Noch einmal Dr. Helmut Fischer plädiert dafür, die Berührungsängste abzubauen. Bei einer nächsten Veranstaltung sollen auch Flüchtlinge eingeladen werden.

19.42 Uhr
Antwort: Eine Erstaufnahmeeinrichtung hat nicht die vordringlichste Aufgabe einer Integration.

19.38 Uhr
Inge Klaan fragt, wie sollen die 1000 Menschen betreut, die Sicherheit hergestellt und die Menschen integriert werden.

19.29 Uhr
Er spreche die Situation klar an.

19.29 Uhr
Der Landrat sagt, dass er die Aufgabe habe, die Menschen menschenwürdig zu behandeln.

19.27 Uhr
Ein Diplomsozialarbeiter, der kein Nazi ist, sagt: Es sollen nicht nur die "schönen Seiten" hervorgehoben werden, sondern auch die Kehrseite.

19.19 Uhr
OB Zeh sagt, man müsse darauf achten, dass sich keine Hassprediger oder Salafisten breitmachen, dass es auch keinen Judenhass gebe.

19.13 Uhr
Jutta Krauth erklärt, dass Wachschutz und Sozialarbeit eine Einheit bilden.

19.12 Uhr
Ein Nordhäuser Hausarzt fragt, ob es einen Unterschied zwischen Asyl und Zuwanderung gibt?

19.09 Uhr
Ein Mann will wissen, wie den Flüchtlingen das deutsche Recht beigebracht werden soll. Und vor allem: wer?

19.07 Uhr
Jendricke bezweifelt, ob die Deutschen was aus ihrer Geschichte gelernt haben, die in einer Facebook-Gruppe posten, dass man eine Unterkunft anzünden solle.

19.03 Uhr
Jendricke verweist auf die Bewachung der Objekte.

19.02 Uhr
Ein Bürger beschreibt die Ängste von Bürgern. Ängste um ihre Kinder. Es gebe eben auch Menschen mit "bösen Absichten", die hierherkommen.

18.59 Uhr
Frau von Biela beschreibt die Arbeit des Schrankenlos-Vereins und wünscht sich gleichermaßen ehrenamtliches Engagement.

18.54 Uhr
Die Hochschule verfügt über eine der modernsten Audioanlagen, doch scheinbar nur über ein mobiles Mikro. Das am Rednerpult funktioniert nicht. Ist das peinlich...

18.51 Uhr
Fischer schlägt einen Runden Tisch der Integration vor.

18.51 Uhr
Dr. Fischer will wissen, wie die Flüchtlinge die Regeln lernen sollen, wenn sie unsere Sprache nicht verstehen.

18.49 Uhr
Jetzt können nun Fragen gestellt werden.

18.49 Uhr
OB Dr. Klaus Zeh sagt, dass neben der jetzigen Herausforderung der Bewältigung des Flüchtlingsstroms auch die künftige Integration eine Herausforderung ist.

Das Podium (Foto: nnz) Das Podium (Foto: nnz)
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18.44 Uhr
Zum Schluss bitte der Landrat auch weiterhin um ehrenamtliches Engagement.

18.41 Uhr
Eine Erstaufnahmeinrichtung bedeute, dass keine Flüchtlinge in einer Gemeinschaftsunterkunft mehr unterzubringen sind.

18.40 Uhr
Hier sollen künftig bis zu 1.000 Flüchtlinge untergebracht werden. Gespräche gab es mit der Bundeswehr. Nicht zum Schutz, sondern als Lieferant von Betten.

18.37 Uhr
Vom Land Thüringen soll der Gebäudekomplex Reemtsma genutzt werden. Eröffnung in zwei Wochen - das ist die aktuellste Nachricht.

18.37 Uhr
Noch sei das Gebäude in der Prüfung, doch es sei noch zurückgestellt. Es gehöre nicht mehr zur Priorität-A-Liste.

18.36 Uhr
Vor einigen Monaten gab es bereits Gespräche mit dem Landkreis. Damals erschien der Komplex zu groß. Damals...

18.35 Uhr
Nun zum Gebäudekomplex in der Ratsfelder Straße, das HochTief gehört.

18.34 Uhr
In Rothesütte sollten 100 Flüchtlinge bei 95 Einwohner untergebracht werden. Nach Protesten der Einwohner sollen nun unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufgenommen werden.

18.32 Uhr
Das nächste Objekt, das genutzt wird, ist das Objekt in Rothesütte (wir berichteten).

18.32 Uhr
Genutzt werden soll auch die ehemalige Kita an der Zorgestraße als befristete Unterbringung genutzt werden.

18.31 Uhr
Das Internat am Taschenberg (Horizont-Verein) wird künftig auch als Unterkunft für unbegleitete Flüchtlinge genutzt. Hier seien noch keine Belegungszahlen verfügbar.

18.29 Uhr
Am Alten Tor (vormals Straßenverkehrsamt) wird ein Gebäude belegt, dort sind 47 Plätze vorgesehen. Nur noch das Veterinäramt muss ausziehen.

18.28 Uhr
Seite heute Mittag ist die Baufachschule in der Rathsfelder Straße aufnahmefähig.

18.25 Uhr
Vorgestellt werden nun die Gebäude in der Kunze-Straße (37 Plätze), in der Grimmelallee (26 Plätze), das Schulobjekt in Sülzhayn (100 Plätze).

18.20 Uhr
Inhaltlich lehnt sich das Statement des Landrates an die Ausführungen in Sülzhayn an.

18.12 Uhr
Die 50 Flüchtlinge haben die Turnhalle am Weinberg verlassen. Auch die Gemeinschaftunterkunft der ehemaligen Bauberufsschule ist in Betrieb.

18.10 Uhr
Derzeit sind es 100 neue Flüchtlinge pro Woche, die der Landkreis Nordhausen "verkraften" soll und muss.

18.08 Uhr
Wieder sind es die Zahlen, mit denen Matthias Jendricke beginnt. Im Dezember werden im Landkreis Nordhausen fast 1.900 Flüchtlinge erwartet.

Blick in das Auditorium (Foto: nnz) Blick in das Auditorium (Foto: nnz)

18.04 Uhr
Jendricke beginnt mit seinem Vortrag: In anderen Bundesländern sei die Situation noch viel problematischer, Thüringen müsse nur 2,7 Prozent des gesamtdeutschen Aufkommens an Flüchtlingen aufnehmen.

18.03 Uhr
Auf dem Podium haben Platz genommen: Landrat Jendricke, Oberbürgermeister Zeh, die Beigeordneten des Landkreises, Krauth und Nüßle, Service-Geschäftsführer Reuter und Kreisbrandinspektor Ittershagen.

17.58 Uhr
Jetzt geht es los, die Beantworter der hoffentlich vielen Fragen haben Platz genommen.

17.48 Uhr
Es ist 17.45 Uhr, das Audimax am Nordhäuser Weinberg füllt sich langsam aber sicher. In Sülzhayn war der Raum zu diesem Zeitpunkt bereits überfüllt. Man kann also gespannt sein, wie sich die Resonanz in Nordhausen entwickelt.
Autor: red

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Kommentare
whiterzauberhase
18.09.2015, 18:38 Uhr
Frage
Also wird in Zukunft des öfteren das Telefon klingelt und wir ehrenamtlichen betreuen sollen? Und zusätzlich noch den normalen Kat Schutz Zug. Ich frage mich wie lang das gut gehen kann und soll. Das Ehrenamt alleine kann solche Mammut Aktionen nicht mehr lang machen.
cool-battel
18.09.2015, 19:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
jens81
18.09.2015, 19:58 Uhr
Armes Salza
War klar das die Rothenburg str zu nah an grossen Geldgebern ist...
Wolfi65
18.09.2015, 20:15 Uhr
Das Grundgesetz den Leuten beibringen
Das kann ich auch nur begrüßen. Bei den Änderungen, welche das BRD Grundgesetz erfahren soll, sollte man die Menschen über die betreffenden "Verbesserungen" entsprechend informieren. Ob diese dann Ablaus bekommen werden, bleibt abzuwarten.
Frankledig
18.09.2015, 20:25 Uhr
Reemtsma...
Da wird wohl der Aldi in Niedersalza auch noch schließen. Bis auf Aldi und Dünfleisch ist eh alles zu. Wenn dann noch 1000 Asylanten den Aldi stürmen machen die bestimmt dicht. Und ob das mit der Lebenshilfe in der Nähe so gut geht...
Micha123
18.09.2015, 21:25 Uhr
19.58 Uhr
""19.58 Uhr
Ein Mann sagt, dass die soziale Gleichheit beachtet werden müsste, man solle auch an die Einheimischen denken. Darauf antwortete Jendricke: Wollen Sie mit ihrer Familie in einer Turnhalle mit 40 anderen Personen schlafen?""


Eine freche Antwort! Herabwertend - so etwas gehört sich nicht für einen Politiker! Da kann man sich auch anders ausdrücken und genau auf die Frage eingehen.
Edwin mit R
19.09.2015, 01:09 Uhr
Ach Micha...
Diese Antwort war nicht frech, sondern vollkommen berechtigt, wenn denn nach Gleichberechtigung gefragt wird!

Ebenso finde ich "19:56" sehr bemerkenswert! Meine Hochachtung an den Bürger, der dieses tatsächlich zum Ausdruck brachte, denn genau das trifft den Punkt! Da sollte "19:58" ihre kleinste Sorge sein!
Heller
19.09.2015, 01:54 Uhr
Ein Statement aus Sülzhayn
Sehr geehrter Herr Jendricke, Sehr geehrter Herr Zeh,

das Engagement der Sülzhayner in Sachen Hilfe für „die Neuen“ ist groß und das ist auch gut so, finde ich. Denn seitens des Landes bzw. seitens der Verantwortlichen scheint da nicht viel zu laufen.

Meine Freundin hat bis Montag ehrenamtlich an der Ausgabe von Essen mitgewirkt. Organisatorisch ist es wohl eine Katastrophe. Da werden 3 große Behälter, mit Essen von einer Firma geliefert und nicht mal der erste wird leer, am Morgen sind zu viele Helfer da und am Abend herrscht ein Mangel. Von dem geplanten Spielplatz an der Unterkunft ist auch noch nichts zu sehen.

Herr Jendricke, Sie können sich nicht nur auf Ehrenamtliche in kreis Nordhausen verlassen ! Sehr viele Menschen im Landkreis arbeiten hart in ihrem Beruf und haben oft Arbeitszeiten die jenseits von gut und böse sind „um über die Runden zu kommen“. Schließlich führen Sie ihr Amt auch nicht nur für ein „Dankeschön“ aus...

Ich sehe ein großes Problem darin, dass Nordhausen, Thüringen und die ganze Bundesrepublik einfach am Personalmangel mit dem „Projekt“ Integration scheitern wird.

Sehr geehrter Herr Jendricke,
Sie sind vor der Regierung der BRD die Vertretung der Bürger im Kreis und ich bitte Sie die Sorgen und Ängste der Bürger wahrzunehmen und dass Sie Ihr Amt nicht nur als Job der Geld bringt wahrnehmen, sondern als Berufung auffassen.

PS.
Sehr vielen Dank an Herr Ehrhold (Bürgermeister Ellrich) für den Einsatz gegen die Unterkunft von 13 Flüchtlingsfamilien in der Kita Sülzhayn „kleine Pfefferländer“ die das Jugendsozialwerk diese Woche geplant hatte.
Micha123
19.09.2015, 10:01 Uhr
Ach Edwin... Gleichberechtigung?
Edwin - Sie reden von Gleichberechtigung? Da kann ich Ihnen zig Beispiele auflisten - welche dieses widerlegen - vor allem hier im Land.
Ich zahle brav meine Steuern, zahle Rundfunkbeitrag, Versicherungen - das ganze Programm. Was bleibt am Ende?
7 Tage die Woche geht es durch und Ungerechtigkeit ist jeden Tag zu erkennen.
Gehen Sie einmal in ein Altenheim und sprechen dort mit den Menschen - die Ihnen dann mitteilen, dass sie sich wie im Gefängnis fühlen und sich wünschen nur noch zu sterben... .
Und im Gegenzug lädt Frau Merkel die "Flüchtlinge" förmlich ein. Und was sie dann hier alles erhalten... . Kein Land auf der Welt handelt so.
Der Deutsche Bürger wird vergessen - und der Flüchtling hofiert.
Ihre Meinung beinhaltet auch terroristische Züge, denn Sie schütten in das Feuer Benzin.
__________________________________________________
Anmer. d. Red: Die Diskussion ist beendet
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