Mo, 13:12 Uhr
21.09.2015
nnz-Ergebnissdienst
Traumstart für NSV und SG Bleicherode
Ein Traumstart für die Keglerinnen des NSV, die Damen des TSG Salza scheinen in Weißensee vom Pech verfolgt und die SG Bleicherode/Sollstedt setzte sich souverän gegen den Kegelclub 96 Wernshausen durch. Wie die Spiele im einzelnen verlaufen sind, weiß wie immer Uwe Tittel...
Eine Vorentscheidung war schon nach dem ersten Paar gefallen. Sonja Klaus hatte zwar arge Probleme im Räumen und blieb als Einzige beim NSV dadurch unter der Marke von 500 Holz, gewann aber letztlich dennoch problemlos. Und da sich Regina Hahn gegenüber dem Spiel in Gräfinau-Angstedt klar verbessert präsentierte, nur die erste Bahn abgeben musste und noch einen überlegenen Sieg landete führten die Nordhäuserinnen schon kaum noch einholbar mit 2:0 und 84 Holz. Im zweiten Paar kam nur kurz bei den Gästen leise Hoffnung auf, vielleicht das Spiel doch noch drehen zu können.
Tina Romhardt und Nicole Hoffmann begannen nämich schwach und mussten die erste Bahn abgeben. Und Nicole Hoffmann hatte ja immer mit ihrer Räumschwäche zu kämpfen, war in der Vergangenheit oft ein Unsicherheitsfaktor. Doch Vertrauen tut gut, und das zahlte sie diesmal mit einer großartigen Leistung auch zurück. Die nächsten drei Bahnen liefen wie geschmiert ohne Wackler und sie sorgte am Ende sogar für den deutlichsten Einzelsieg. Und da Kapitän Tina Romhardt ihre kleine Anfangsschwäche auch schnell überwunden hatte, sich gegen die stärkste Gästespielerin Kerstin Siegfried (495 Holz) noch zu Tagesbestleistung von 515 Holz aufschwang war der Traumstart in die neue Saison für den NSV perfekt.
Landesliga Frauen 120 Wurf
Nordhäuser SV – KSV 08 Ilmenau 6:0 (2001:1844/12:4)
Tonis 512 Holz wurden an diesem Tage auch von keiner anderen mehr überboten. Leider blieb es aber auch der einzige Einzelerfolg der Gäste, denn die drei anderen blieben diesmal deutlich hinter ihren gewohnten Leistung zurück. Das Räumen wurde zur Salzaer Achillesferse. Dort ließen sowohl Heike Hase als auch im zweiten Paar Steffi Boenki und Ines Werner einfach zu viel stehen. Also kaum Neues für das TSG-Quartett, das in Weißensee auch im letzten Jahr mit 1:5 die Segel streichen musste, überhaupt erst einmal am Fuße der Runneburg gewinnen konnte.
Landesliga Frauen 120 Wurf
KSC 03 Weißensee – TSG Salza 5:1 (1981:1920/10,5:5,5)
Der nun für die SG spielende Ex-Nordhäuser Maik Jalowski und Uwe Schäfer rangen in ersten Durchgang ihre Gegenspieler bei geteilten Bahnsiegen durch die bessere Holzzahl nieder. Im zweiten Paar blieb zwar Daniel Schäfer deutlich unter seinen Möglichkeiten, gewann aber doch sicher wie auch sein Partner Rainer König, der als Erster im SG-Sechser diesmal die 500-Holz-Marke übertraf. 4:0 aber mit einem Plus von 58 Holz noch kein völlig beruhigender Vorsprung. Die Gäste hatten noch eine kleine Chance auf ein Unentschieden.
Und es deutete sich im dritten und letzten Paar auch sofort ein heißer Kampf an. Hanjo Sinzel kam auf seiner ersten Paar nur zu einen 121:121 und Mario Czerwinski unterlag gegen den enorm stark auftrumpfenden Kevin Sittig gar deutlich mit 125:139. Doch Sittig hatte damit sein Pulver schon verschossen während sich Mario Czerwinski Stück für Stück steigerte. Auch Hanjo Sinzel wurde stärker und spätestens nach der dritten Bahn im letzten Paar stand der Sieg für die SG endgültig fest. Wie schon in Langula kein Schwachpunkt bei der SG. Das gab es in den letzten Jahren nicht so häufig und führte letztlich ja zum Abstieg aus der Landesliga. Man darf gespannt sein wie es weitergeht. Aber Optimismus ist angebracht.
Uwe Tittel
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
SG Bleicherode/Sollstedt – KC 96 Wernshausen 8:0 (2990:2879/15:9)
Autor: redSaisontraumstart für die NSV-Kegelfrauen
Die Keglerinnen des Nordhäuser SV haben mit dem aus dem überraschend deutlichen Sieg im Auftaktspiel in Gräfinau-Angstedt gewonnen Selbstvertrauen auch ihr erstes Heimspiel der neuen Landesligasaison mit einem glatten 6:0-Erfolg über den KC 96 Wernshausen überaus erfolgreich gestaltet. Die NSV-Frauen mit an der Tabellenspitze – ein völlig neues Gefühl, auch wenn es nach erst zwei Spieltagen natürlich nur eine Momentaufnahme ohne größere Bedeutung ist. Dazu ist die Saison noch viel zu lang. Aber es macht stolz und lässt die nächsten Aufgaben entspannt und selbstbewusst angehen.Eine Vorentscheidung war schon nach dem ersten Paar gefallen. Sonja Klaus hatte zwar arge Probleme im Räumen und blieb als Einzige beim NSV dadurch unter der Marke von 500 Holz, gewann aber letztlich dennoch problemlos. Und da sich Regina Hahn gegenüber dem Spiel in Gräfinau-Angstedt klar verbessert präsentierte, nur die erste Bahn abgeben musste und noch einen überlegenen Sieg landete führten die Nordhäuserinnen schon kaum noch einholbar mit 2:0 und 84 Holz. Im zweiten Paar kam nur kurz bei den Gästen leise Hoffnung auf, vielleicht das Spiel doch noch drehen zu können.
Tina Romhardt und Nicole Hoffmann begannen nämich schwach und mussten die erste Bahn abgeben. Und Nicole Hoffmann hatte ja immer mit ihrer Räumschwäche zu kämpfen, war in der Vergangenheit oft ein Unsicherheitsfaktor. Doch Vertrauen tut gut, und das zahlte sie diesmal mit einer großartigen Leistung auch zurück. Die nächsten drei Bahnen liefen wie geschmiert ohne Wackler und sie sorgte am Ende sogar für den deutlichsten Einzelsieg. Und da Kapitän Tina Romhardt ihre kleine Anfangsschwäche auch schnell überwunden hatte, sich gegen die stärkste Gästespielerin Kerstin Siegfried (495 Holz) noch zu Tagesbestleistung von 515 Holz aufschwang war der Traumstart in die neue Saison für den NSV perfekt.
Landesliga Frauen 120 Wurf
Nordhäuser SV – KSV 08 Ilmenau 6:0 (2001:1844/12:4)
| Sonja Klaus | 1:0 | (470:436/3:1) |
| Regina Hahn | 1:0 | (508:458/3:1) |
| Tina Romhardt | 1:0 | (515:495/3:1) |
| Nicole Hoffmann | 1:0 | (508:455/3:1) |
Für Salza wieder nichts zu holen in Weißensee
Gegen Gebesee war Toni Herrmann nach überaus schwankender Leistung die Schwächste im Team der siegreichen TSG Salza, musste als Einzige den Mannschaftspunkt den Gästen überlassen. In Weißensee war es genau andersrum. Toni hatte zwar Mühe ins Spiel zu finden, lag nach zwei Bahnen 0:2 zurück, doch mit einer tollen Steigerung drehte sie den Spiel noch um und gewann ihr Spiel bei 2:2 Bahnpunkten mit starken 512 Holz gegen die beste Weißenseerin Manuela Pilz.Tonis 512 Holz wurden an diesem Tage auch von keiner anderen mehr überboten. Leider blieb es aber auch der einzige Einzelerfolg der Gäste, denn die drei anderen blieben diesmal deutlich hinter ihren gewohnten Leistung zurück. Das Räumen wurde zur Salzaer Achillesferse. Dort ließen sowohl Heike Hase als auch im zweiten Paar Steffi Boenki und Ines Werner einfach zu viel stehen. Also kaum Neues für das TSG-Quartett, das in Weißensee auch im letzten Jahr mit 1:5 die Segel streichen musste, überhaupt erst einmal am Fuße der Runneburg gewinnen konnte.
Landesliga Frauen 120 Wurf
KSC 03 Weißensee – TSG Salza 5:1 (1981:1920/10,5:5,5)
| Toni Herrmann | 1:0 | (512:506/2:2) |
| Heike Hase | 0:1 | (456:479/1:3) |
| Steffi Boenki | 0:1 | (480:493/1:3) |
| Ines Werner | 0:1 | (472:503/1,5:2,5) |
Glatter 8:0-Erfolg für die SG im ersten Heimspiel
Erster Sieg in der neuen, niedrigeren Spielklasse und im neuen Metier über 120 Wurf für die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Und der war gegen den Kegelclub 96 Wernshausen trotz durchweg umkämpfter Einzelspiele mit einem 8:0 sehr überzeugend. Schon beim Auftakt beim bekannt heimstarken SV Langula hatte die SG trotz der Niederlage mit einer guten Leistung aufgewartet. Und die Mannschaft konnte nahtlos daran anknüpfen.Der nun für die SG spielende Ex-Nordhäuser Maik Jalowski und Uwe Schäfer rangen in ersten Durchgang ihre Gegenspieler bei geteilten Bahnsiegen durch die bessere Holzzahl nieder. Im zweiten Paar blieb zwar Daniel Schäfer deutlich unter seinen Möglichkeiten, gewann aber doch sicher wie auch sein Partner Rainer König, der als Erster im SG-Sechser diesmal die 500-Holz-Marke übertraf. 4:0 aber mit einem Plus von 58 Holz noch kein völlig beruhigender Vorsprung. Die Gäste hatten noch eine kleine Chance auf ein Unentschieden.
Und es deutete sich im dritten und letzten Paar auch sofort ein heißer Kampf an. Hanjo Sinzel kam auf seiner ersten Paar nur zu einen 121:121 und Mario Czerwinski unterlag gegen den enorm stark auftrumpfenden Kevin Sittig gar deutlich mit 125:139. Doch Sittig hatte damit sein Pulver schon verschossen während sich Mario Czerwinski Stück für Stück steigerte. Auch Hanjo Sinzel wurde stärker und spätestens nach der dritten Bahn im letzten Paar stand der Sieg für die SG endgültig fest. Wie schon in Langula kein Schwachpunkt bei der SG. Das gab es in den letzten Jahren nicht so häufig und führte letztlich ja zum Abstieg aus der Landesliga. Man darf gespannt sein wie es weitergeht. Aber Optimismus ist angebracht.
Uwe Tittel
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
SG Bleicherode/Sollstedt – KC 96 Wernshausen 8:0 (2990:2879/15:9)
| Maik Jalowski | 1:0 | (480:476/2:2) |
| Uwe Schäfer | 1:0 | (494:479/2:2) |
| Daniel Schäfer | 1:0 | (474:453/3:1) |
| Rainer König | 1:0 | (504:486/2,5:1,5) |
| Mario Czerwinski | 1:0 | (516:500/3:1) |
| Hanjo Sinzel | 1:0 | (522:485/2,5:1,5) |

