Fr, 13:48 Uhr
25.09.2015
Kreisvolkshochschule - Perspektive oder Untergang?
Persönliche Gedanken
Ich bin seit vielen Jahren Teilnehmer in verschiedensten Veranstaltungen an der Volkshochschule in Nordhausen in der Grimmelallee. So beginnt die Mail einer nnz-Leserin...
Mit Sorge und Unverständnis musste ich wie vermutlich auch viele andere Nutzer der Volkshochschule zur Kenntnis nehmen (Veröffentlichung nnz - letzte Kreistagssitzung), dass die Einrichtung zwar dem Grunde nach fortbestehen soll, aber eben nicht mehr am aktuellen Standort, nebenbei bemerkt, für viele Nutzer der Einrichtung sehr zentral gelegen und gut zu Fuß oder mit der Nordhäuser Straßenbahn erreichbar.
Grund für die örtliche Veränderung soll die Nutzung des Gebäudes in der Grimmelallee für Flüchtlingskinder ohne Eltern sein. Nun mag manch einer von den tollen Befürwortern und Verantwortlichen beim Suchen nach Räumlichkeiten keine Alternativen in räumlicher Hinsicht gesehen oder gefunden zu haben, die es aber bestimmt gab. Wenn man sich das Haus in der Grimmelallee anschaut, sind die damit verbundenen räumlichen Kapazitäten was Kinder / Flüchtlingsunterbringung angeht vermutlich sehr begrenzt und wird wieder nur für eine Kurze Zeit hinsichtlich der Unterbringung der Kinder reichen.
Man weiß es ja zwischenzeitlich zur Genüge, dass die Zahlen immer wieder nach oben korrigiert worden. In der Oberstadt oder bsw. dem Kinderheim soll es ja ausreichende mögliche Alternativen geben, man zieht sie nur nicht in Betracht.
Vielmehr wird eine Einrichtung platt gemacht, die selbst wenn sie in Kellerräume des Herdergymnasiums ziehen sollte, nicht mehr den Zulauf haben wird, wie das bis dato der Fall ist. Schule ist eben nicht gleich Schule!
Meines Wissens nach arbeitet die Volkshochschule auf Grundlage des Thüringer Erwachsenenbildungsgesetzes und das hat schlichtweg eine andere Ausrichtung was den Bildungsauftrag angeht, wie bsw. ein Gymnasium.
Auch der Stadt Nordhausen geht mit einem Umzug "in Kellerräume" ein Stück Identität, was gesellschaftspolitische Themen, Kultur, Weiterbildung ect., eben auch ein Ort der Begegnung, angeht, verloren! Gerade für Menschen in einem mittleren Alter (Rentner) sind es gerade solche Orte, die ihren Reiz ausmachen. Es ist das Gebäude, es sind die Räume unterschiedlicher Größe und individueller Ausgestaltung, die die Vielzahl der Veranstaltungen ausmachen. Ein Klassenraum wie im Herdergymnasium eignet sich eben nicht aufgrund seiner Nüchternheit und Funktionalität für Lesungen oder andere individuelle Veranstaltungen ect..
Es macht einen wütend und traurig, dass eine anerkannte Einrichtung an zentraler Stelle so platt gemacht werden soll. So wie ich denken zur Zeit viele, die Besucher und Nutzer der Volkshochschule waren, ob wir es bleiben darf angesichts der Planungen bezweifelt werden.
E. H., der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
Autor: redMit Sorge und Unverständnis musste ich wie vermutlich auch viele andere Nutzer der Volkshochschule zur Kenntnis nehmen (Veröffentlichung nnz - letzte Kreistagssitzung), dass die Einrichtung zwar dem Grunde nach fortbestehen soll, aber eben nicht mehr am aktuellen Standort, nebenbei bemerkt, für viele Nutzer der Einrichtung sehr zentral gelegen und gut zu Fuß oder mit der Nordhäuser Straßenbahn erreichbar.
Grund für die örtliche Veränderung soll die Nutzung des Gebäudes in der Grimmelallee für Flüchtlingskinder ohne Eltern sein. Nun mag manch einer von den tollen Befürwortern und Verantwortlichen beim Suchen nach Räumlichkeiten keine Alternativen in räumlicher Hinsicht gesehen oder gefunden zu haben, die es aber bestimmt gab. Wenn man sich das Haus in der Grimmelallee anschaut, sind die damit verbundenen räumlichen Kapazitäten was Kinder / Flüchtlingsunterbringung angeht vermutlich sehr begrenzt und wird wieder nur für eine Kurze Zeit hinsichtlich der Unterbringung der Kinder reichen.
Man weiß es ja zwischenzeitlich zur Genüge, dass die Zahlen immer wieder nach oben korrigiert worden. In der Oberstadt oder bsw. dem Kinderheim soll es ja ausreichende mögliche Alternativen geben, man zieht sie nur nicht in Betracht.
Vielmehr wird eine Einrichtung platt gemacht, die selbst wenn sie in Kellerräume des Herdergymnasiums ziehen sollte, nicht mehr den Zulauf haben wird, wie das bis dato der Fall ist. Schule ist eben nicht gleich Schule!
Meines Wissens nach arbeitet die Volkshochschule auf Grundlage des Thüringer Erwachsenenbildungsgesetzes und das hat schlichtweg eine andere Ausrichtung was den Bildungsauftrag angeht, wie bsw. ein Gymnasium.
Auch der Stadt Nordhausen geht mit einem Umzug "in Kellerräume" ein Stück Identität, was gesellschaftspolitische Themen, Kultur, Weiterbildung ect., eben auch ein Ort der Begegnung, angeht, verloren! Gerade für Menschen in einem mittleren Alter (Rentner) sind es gerade solche Orte, die ihren Reiz ausmachen. Es ist das Gebäude, es sind die Räume unterschiedlicher Größe und individueller Ausgestaltung, die die Vielzahl der Veranstaltungen ausmachen. Ein Klassenraum wie im Herdergymnasium eignet sich eben nicht aufgrund seiner Nüchternheit und Funktionalität für Lesungen oder andere individuelle Veranstaltungen ect..
Es macht einen wütend und traurig, dass eine anerkannte Einrichtung an zentraler Stelle so platt gemacht werden soll. So wie ich denken zur Zeit viele, die Besucher und Nutzer der Volkshochschule waren, ob wir es bleiben darf angesichts der Planungen bezweifelt werden.
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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