eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 16:32 Uhr
25.09.2015
KLAUS HAGEN, LUCHS-BEAUFTRAGTER, GAB KEINE AUSKUNFT

Luchs-Fotofallen in Harzer Wäldern

„Der Luchs spaltet die Kreisjägerschaft“ hatten wir einen Beitrag überschrieben. Man habe schon zu viele der Raubtiere, vermuten Jäger. Aufmerksam wurde der Artikel auch in der Nationalparkverwaltung Harz gelesen. Von dort erhielt nnz die brandneuen Zahlen und Fakten...

Der Luchs, die edle Großkatze, hat ihren Platz im Harz wieder gefunden. (Foto: Nationalparkverwaltung) Der Luchs, die edle Großkatze, hat ihren Platz im Harz wieder gefunden. (Foto: Nationalparkverwaltung)
Südharz. In Harzgerode stellte die Nationalparkverwaltung ihr aktuelles, für Förster, Jäger und Liebhaber der edlen Großkatze gleichermaßen interessantes Luchs-Monitoring-Projekt vor. An 60 systematisch verteilten Standorten waren in einem großen Teil des Harzes insgesamt 120 Fotofallen installiert. 100 Tage lang fotografierten die Geräte die Wildtiere des Mittelgebirges und nahmen unter anderem 268 Bilder von Luchsen auf.

Anzeige Refinery (lang)
Anhand ihrer Fleckenzeichnung unterschied man die einzelnen Individuen. Das Bildmaterial zeigt 15 selbstständige Luchse, teilt die Nationalparkverwaltung mit. Darunter befanden sich sechs führende Weibchen, zwei erwachsene Männchen, ein einjähriges Weibchen und sechs Individuen, deren Alter und Geschlecht nicht sicher bestimmt werden konnte. Außerdem stellte man bei den Weibchen insgesamt 12 abhängige Jung-Luchse fest.

746 Quadratkilometer umfasste das Untersuchungsgebiet. Es liegt überwiegend im niedersächsischen Teil des Harzes und im gesamten länderübergreifenden Nationalpark. Es entspricht damit einem Drittel der 2200 Quadratkilometer großen Harzfläche. Für das Harzer Untersuchungsgebiet errechnete sich eine Dichte von 2,1 selbstständigen Luchsen pro 100 Quadratkilometer bzw. 3,8 Luchsen pro 100 Quadratkilometer, berücksichtigt man die fotografierten Jungtiere.

Die Teilnehmer der Veranstaltung in Harzgerode, die auf Einladung des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt erfolgte, betonten die Bedeutung aussagekräftiger und transparenter Bestandszahlen, um die Luchs-Population bewerten zu können. Sie äußerten den Wunsch, das Luchs-Fotofallen-Monitoring auf weitere Teile des Harzes auszudehnen. Ob ein solches in den Wäldern des Südharzes erfolgen wird, ist Detlev Collmann von der Unteren Jagdbehörde im Landratsamt Nordhausen derzeit nicht bekannt.

Gab es Luchs-Risse im Südharz in diesem Jahr? Das wollten wir vom Luchs-Beauftragten Dr. Klaus Hagen erfahren, der es wissen müsste. Am Telefon meldete sich gestern Vormittag eine Frau, der wir das Anliegen vortrugen. Nächste Woche, war zu hören, wäre eine Auskunft möglich. Auf die Bemerkung, Herr Hagen brauche die Zahl, die er als Beauftragter im Kopf haben müsste, doch nur zu nennen, erklärte sich die Dame freundlicherweise bereit, uns das Freitagvormittag zu übermitteln.

Da wir heute vergeblich auf eine Mitteilung warteten, wagten wir nach geraumer Zeit einen Anruf. Eine freundliche Frauenstimme war zu vernehmen. Sie war es nicht, mit der wir am Vortage sprachen. Eine Verbindung zu der Dame, die uns die Antwort zusagte, klappte nicht. Sie sei beschäftigt.

Und der Luchs-Beauftragte? Auch diese Verbindung haute nicht hin. Er sei nicht zu sprechen. Falls Klaus Hagen doch noch die Kraft und für nur wenige Sekunden auch die Zeit finden und uns die Zahl durchgeben sollte, reichen wir sie nach.

Wie zugänglich und sympathisch sind da doch die Förster und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Harz, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Torsten Meißner, und Stellvertreter Christian Büchting.
Kurt Frank
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Altstadtfan
25.09.2015, 17:40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Petersdorf
25.09.2015, 20:29 Uhr
Luchs vs. Patient
Sehr geehrter Herr Frank,
hier 4 Anmerkungen zu Ihren Artikel:

1. Der von Ihnen genannte Luchsbeauftragte ist im Gegensatz zu den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung ehrenamtlich tätig.
2. Könnte es sein, dass Dr. Hagen gerade seiner beruflichen Tätigkeit nachging (Unfallchirurg),als sie als rüstiger Rentner und Hobbyjournalist gerade die Tierwelt des Harzes beschreiben wollten?
3. Mir ist es als Patient lieber, dass er erst seine Patienten behandelt und dann mit Ihnen über den Luchs oder die Rehe des Waldes spricht.
4. Sie haben mit dem geschriebenen Artikel wenig journalistisches Augenmaß gezeigt. Die Luchspopulation ist sicher nicht so wichtig wie die dringende Behandlung von Patienten.
HausH
25.09.2015, 22:18 Uhr
Was bildet sich Dr. Hagen ein???
Das kann ja wohl nicht wahr sein, da übernimmt einer eine ehrenamtliche Aufgabe und springt nicht SOFORT über das Stöckchen, was ihm hingehalten wird. Oder kann es sein, dass der Mann einfach nur beschäftigt war???

Außerdem, wen interessieren denn hier ernsthaft Luchs-Risse, das sind doch sooooo possierliche Tierchen.

Ihr pressegeilen Gut-Veterinäre vom NABU, BUND und anderen Massenorganisationen :-)))))
Eric Cartman
26.09.2015, 16:00 Uhr
Na endlich mal einer,
der den selbst ernannten "Königsmachern" nicht auf den Leim geht. Danke an Klaus Hagen, für soviel Kreuz im Rücken. Das hätte dem Hobbyjournalisten selbst auffallen können, dass er mit einer Sprechstundenhilfe bzw. Schwester telefoniert und die arme Frau herzlich wenig Ahnung von Luchsrissen haben kann.

Mich würde auch mal interessieren, was der Herr Frank mit dieser Zahl der Luchsrisse aus dem nicht überwachten Südharz anfangen möchte? Die völlig unwissenschaftlich ermittelte falsche Zahl von angeblich 3,8 Luchsen auf 100 Quadratkilometer im Nationalpark hat er ohne Recherche, ohne Nachfrage geschluckt und veröffentlicht. Mit sechzig Fotofallen und ganz viel Steuergeld 75.000 Hektar (1250 ha pro Doppelkamera) zu überwachen müsste eigentlich streng bestraft werden!
Zukunft
26.09.2015, 16:24 Uhr
Antworten
Mal die andere Seite: Wie soll man eine Antwort bekommen? In dem man eine Frage stellt. Und auf eine Antwort wartet. Oder hätte der K. Frank eine Brieftaube schicken sollen? Nach zwei Tagen hätte es nur einer Zahl bedurft. Und was den Jägern nicht passt, das wird einfach für unwisschenschaftlich abgewatscht. Aber vielleicht können die Jäger Zahlen liefern.
Eric Cartman
26.09.2015, 20:01 Uhr
Was soll mir daran nicht passen?
Es ist mir herzlich egal @Zukunft, ob Försterlein X im Nationalpark einen Luchsbestand von 3,8 auf 10000 ha ermittelt haben möchte. Es ist aber Unsinn, die Zahlen von Försterlein X aus dem Nationalpark in Niedersachsen mit Luchsrissen aus dem nicht betrachteten Südharz zu vermischen. Was hilft es Ihnen denn @Zukunft, wenn ich Ihnen zum Beispiel die Zahl von 3 gefundenen Luchsrissen in 2014 aus einem 1300 ha Revier im Südharz nenne? Sagt das irgend etwas über die überhaupt nicht untersuchte Luchsdichte im Südharz aus? Nein!

Wer sich wirklich dafür interessiert und wem diese ganzen Quatschzahlen von "sympathischen" Steuersubventionierten Luchs-Försterleins auf den Zeiger gehen, sollte mal L. Briedermann "Der Wildbestand-die große Unbekannte" lesen. Da wird aufgezeigt, wie man Wildbestände ohne vorgegebenes Ergebnis ermittelt.
__________________________________________________
Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet
Wininger
26.09.2015, 21:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist bereits beendet
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)