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Mo, 16:21 Uhr
28.09.2015
NSV-Handball

Vertane Chancen kosteten in Weimar den Sieg

Die Handballfrauen des Nordhäuser SV müssen weiter auf den ersten Sieg in der neuen Thüringenligasaison warten. Nach der dummen Niederlage beim Auftakt in Apolda wurde nun auch das zweite Spiel beim amtierenden Landesmeister HSV Weimar knapp mit 20:22 verloren...


Gegenüber dem Spiel in Apolda wartete die Mannschaft gegen einem deutlich stärkeren Gegner mit einer deutlich verbesserten Abwehrleistung auf. Auch im Angriff sah man viel Gutes. Nur mit der Chancenverwertung haperte es erneut zu sehr, was letztlich auch zur Niederlage führte.

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Die Mannschaft musste diesmal auf einige wichtige Stammspielerinnen verzichten, präsentierte sich aber von Beginn an vor allem im Abwehrbereich als bestens funktionierende Einheit. Dadurch hatten es die Gastgeberinnen lange sehr schwer, sich klare Torchancen heraus zu spielen.

Nordhausen ging in der Anfangsphase sogar zweimal in Führung, lag Mitte der ersten Halbzeit nur mit 3:5 zurück. Schon da hatte man mehrere gute Gelegenheiten ausgelassen. Dadurch kam Weimar in der Folge auch immer mal wieder zu leichten Kontertreffern und setzte sich über 7:3, 8:6 und 10:6 bis zur Pausenführung von 13:8 ab.

Der Start in die zweite Spielhälfte ging für die NSV-Frauen dann erst mal gehörig daneben. Weimar nutzte Fehlwürfe und einige technische Fehler der Gäste, um sich eine scheinbar sichere 17:8-Führung heraus zu werfen. Dann aber gab Torhüterin Nancy Brodhuhn mit mehreren spektakulären Paraden ihren Vorderleuten das Zeichen, noch einmal alles zu versuchen, über Kampf zurück ins Spiel zu finden. Und angeführt von Spielmacherin Claudia Dudek wurde zur Aufholjagd geblasen.

Nach dem 11:17 konnte Weimar zwar noch einmal auf 19:11 davon ziehen, doch dann ließ der NSV dank nimmermüden Einsatzes hinten kaum noch etwas zu. 15:19, dann 17:20. Die Gastgeberinnen wurden nervös, konnten sich bei den Nordhäuserinnen bedanken, dass diese bei ihrer Aufholjagd immer wieder noch sehr gute Chancen liegen ließen. Dennoch hatte der NSV kurz vor Schluss schließlich den direkten Anschluss zum 21:20 hergestellt und bei eigenem Ballbesitz die große Chance zum Ausgleich.

Aber in Anbetracht der zuvor schon vielen vergeben Chancen traute sich keine mehr zu werfen, wurde nicht mehr konsequent zum Weimarer Tor gespielt. Schließlich doch noch ein Wurf, der sich aber in der Abwehr verfing und im schnellen Gegenzug konnte Weimar doch noch mit viel Glück den Sack endgültig zu binden. Die Baustelle Abwehr scheint beim NSV behoben. Nun muss bis zum nächsten Spiel am 17. Oktober zu Hause gegen Saalfeld an der Wurfeffektivität gearbeitet werden.

HSV Weimar – Nordhäuser SV 22:20 (13:8)
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert (2), Stephanie Kruse (2), Lina Freudenberg, Claudia Dudek (8), Marianne Kiel, Viola Böttcher (2), Jenny Struck (3), Clara Fiedler, Evelyn Kallmeyer, Marie Apel (3)
Uwe Tittel
Autor: red

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