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Fr, 07:36 Uhr
11.06.2004

Gemeinsam macht stark

Nordhausen/Bleicherode (nnz). Im kommenden Jahr soll es im Landkreis Nordhausen nur noch eine große Wohnungsbaugenossenschaft geben. Derzeit laufen in Nordhausen und Bleicherode die Gespräche für eine so genannte Verschmelzung. Hintergründe und Fakten wie immer in Ihrer nnz.


Gemeinsam macht stark (Foto: nnz) Gemeinsam macht stark (Foto: nnz)

Die Wohnungsbaugenossenschaft eG Nordhausen (WGB) und die Kreis-Wohnungsbaugenossenschaft Bleicherode eG wollen künftig einen gemeinsamen Weg gehen. Die Vertreter der WBG sind in dieser Woche vom Vorstand der Nordhäuser Genossenschaft über die Verschmelzungspläne informiert worden.

In seinen Ausführungen ging der Vorstandsvorsitzende der WGB, Hans-Werner Grimm, auch auf die Geschichte dieses Vorhabens ein. So gebe es zwischen beiden Genossenschaften seit zwei Jahren einen Geschäftsbesorgungsvertrag. Diesbezüglich unterstützt die WGB die Bleicheröder Genossenschaft unter anderem in kaufmännischen Belangen. In diesen zwei Jahren seien die Kontakte zwischen den Vorständen und den Aufsichtsräten beider Genossenschaften immer enger geworden, beide Seiten hoffen nun, die Verschmelzung im kommenden Jahr zu realisieren.

Die Kreis-Wohnungsbaugenossenschaft Bleicherode eG entstand im Jahr 1991 durch den Zusammenschluss der Genossenschaften von Bleicherode, Heringen und Ellrich. Sie verfügt über 914 Mitglieder und 952 Wohnungen. Seit 1990 seien an den drei Standorten rund 18 Millionen Euro in die Sanierung des Wohnungsbestandes investiert worden. So könnte im kommenden Jahr unter dem Arbeitstitel „Wohnungsbaugenossenschaft Südharz“ eine Genossenschaft mit 7.000 Wohnungen entstehen.

Unter dem Motto „Gemeinsam macht stark“ wollen die beiden Genossenschaften nach der Verschmelzung weitere Synergien nutzen, zum Beispiel die Effizienzsteigerung bei Abrechnungen oder bei gemeinsam zu entwickelnden Marketingkonzepten. Gleichzeitig soll auch die Stellung gegenüber den Banken deutlich verbessert und die Kosten gesenkt werden.

Auf der Vertreterversammlung der WBG zog der Vorstand eine ausführlich Bilanz des Geschäftsjahres. Die Vertreter fassten mehrere Beschlüsse, unter anderem wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.
Autor: nnz

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