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Fr, 11:42 Uhr
11.06.2004

nnz-Forum: Ausbildungsboykott

Verärgerung der Malerinnung Obereichsfeld über die Äußerungen des Malermeisters Rudolf König
Erfreut sind die Obermeister und Vorstände der Innungen aller Handwerksberufe,
dass Malermeister Rudolf König sich doch für den Erhalt der Ausbildungszentren in
Leinefelde einsetzt, um Schaden für die Handwerker und deren 1509 Lehrlinge,
die es betreffen würde, zu vermeiden.
Es geht also um mehr als nur die zwei Lehrlinge des Malermeisters R. König.
Ansonsten jedoch hat R. König große Probleme sich zu erinnern, wie die
Kreishandwerkerschaft und auch die Malerinnung im Eichsfeld aufgebaut sind.
Immerhin war R. König sogar eine Legislaturperiode im Malerinnungsvorstand, wurde
dann jedoch nicht wiedergewählt.
In der Malerinnung des Eichsfeld sind 96 % aller Malerbetriebe freiwillig Mitglied.
In der Malerinnungsverammlung des Eichsfeld am 06.05.2004 um 19.00 Uhr,
in der die große Mehrheit der Malerinnungsbetriebe anwesend war, außer Malermeister R. König, trug der Vorstand der Malerinnung die Problemlage mit der
Handwerkskammer bzw. die beabsichtigte Verlagerung der ÜLU-Lehrgänge nach
Erfurt vor.
Nach gründlicher Beratung aller Anwesenden Malerausbildungsbetriebe beschlossen
und unterschrieben dann alle anwesenden Ausbildungsbetriebe, alles dafür zu
tun, dass die Lehrlinge auch zur ÜLU im Eichsfeld bleiben können und nicht nach
Erfurt müssen.
Nur für den Fall, dass die Handwerkskammer Erfurt die berechtigten Interessen
der Eichsfelder Innungen und deren 1509 Lehrlinge nicht berücksichtigt, würden ab
2005, und nicht schon ab 2004, die Ausbildungsbetriebe solange keine Lehrlinge
mehr einstellen, bis die Handwerkskammer Erfurt die Interessen der Ausbildungs-
betriebe und Lehrlinge des Eichsfeldes und des Landkreises Nordhausen ent-
sprechend beachten würde.
Diese Vorgehensweise ist zuerst in den Innungsversammlungen im Eichsfeld und
im Landkreis Nordhausen von den Innungs- und Ausbildungsbetrieben und am
27.05.2004 von der Vollversammlung aller Innungsobermeister der Kreishand-
werkerschaft Nordthüringen beschlossen worden.
Die Vollversammlung aller Obermeister stellt das höchste Entscheidungsgremium
der Kreishandwerkerschaft dar, so wie z. B. der Kreistag für den Landkreis.

Wenn sich die Kreishandwerkerschaft öffentlich äußert, dann tut dies im der Regel
der Kreishandwerksmeister im Auftrag aller Obermeister, so wie der Landrat für den
Landkreis.
Wir fragen, wer sollte lt. Meinung von Malermeister R. König sonst für die Kreis-
handwerkerschaft sprechen? Herr Malermeister R. König mit Sicherheit nicht.

Wäre Malermeister R. König zur Malerinnungsversammlung am 09.05.2004
erschienen, wäre es ihm sicher möglich gewesen, die Lage der Malerinnungsbetriebe des Eichsfelds zu verstehen. Unser Ziel ist es weiter unter den kostengünstigen Bedingungen für die
Betriebe und die Lehrlinge in unseren selbstgeschaffenen Ausbildungs-
stätten Lehrlinge auszubilden. Dazu brauchen wir Einigkeit und Geschlossenheit
sowie die Unterstützung von Kreis und Land.

Erhard Hoffmeyer
Obermeister der Malerinnung Obereichsfeld

Reinhard Bergner
Stellv. Obermeister der
Malerinnung Obereichsfeld
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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