Eineinhalb Jahre nach der Eröffnung des Bürgerhauses sind nun die vermutlich letzten Restarbeiten erledigt worden. Weithin wissen Bürger und Gäste von Nordhausen, was sich hinter der Fassade aus Glas und Sandstein verbirgt...
Noch spiegelverkehrt (Foto: nnz)
Anzeige symplr (mr_1)
Zwei Mitarbeiter der Firma NEL aus Leipzig sind an diesem Vormittag dabei, die zwei Namenszüge "Stadtbibliothek" und "Bürgerhaus" an die Fassade zur Bäckerstraße anzubringen. Erst einmal wurden die einzelnen Buchstaben ausgelegt, dann wurde die Aluminiumoberfläche noch einmal poliert.
Nun ist er endlich fertig, der Prachtbau dieses Jahrhunderts in Nordhausen. Die Tausenden von Leseratten aus Nordhausen und Umgebung sowie die Stadträte, die einen supermodernen Ratssaal bekommen haben, wissen nun genau, wie das Gebäude heißt.
wie dieser Artikel gemeint ist, aber satirisch muss dieser geneint sein!
Das hier: "der Prachtbau dieses Jahrhunderts in Nordhausen. Die Tausenden von Leseratten aus Nordhausen und Umgebung ". Da schmeißt es doch einem hernieder, man muss sich den Bauch halten vor Lachen! Das Nordhausen so komisch sein kann - naja.
...kein Kellerraum, wo man für einen Finanzbeamten einen Schreibtisch aufstellen könnte? Dann würde der Name "BÜRGERHAUS" eine völlig neue oder etwa die richtige Bedeutung haben. Auf dass bisschen Papier kommt es doch in dem Hause wahrlich nicht mehr an.
Ein wirklich toller Name für einen Ratssaal mit angeschlossener Tiefgarage.
BÜRGERHAUS - wie stolz das klingt!!!
Ein bisschen schade ist nur, dass es zur feierlichen Buchstabenanbringung nicht eine Rede von unserem geliebten OB Zeh gab, auch Sekt und Häppchen wären mehr als gerechtfertigt gewesen!
eine ständig laufende Schuldenuhr am Bürgerhaus mit der aktuellen Schuldenlast von Nordhausen.
Diese sollte so angebracht sein, dass sie vom Rathaus ständig zu sehen ist, sie muss heller sein als die Prunkbeleuchtung in der leeren KuBiBo und sie muss größer sein als die Videotafel am Heck/AOK-Haus.
Ein lange Geschichte findet nun Ihr Ende! 2004 plante man ein Mehrzweckgebäude mit Tiefgarage. Fest stand für die damalige Oberbürgermeisterin - hier soll die ehrwürdige Himmelgartenbibliothek untergebracht werden.
Schnell war anstelle des Arbeitstitels ein anderer Name gefunden. KuBibo - Kulturbibliothek. Gelder wurden für das CI versenkt und als man dachte nun ist es durch, wollte Frau Rinke wieder einen neuen Namen "Nikolaiforum". Ein Kampf wurde geführt und glorreich verloren. Bürgerhaus war das Ergebnis der Arbeitsgruppe. Alle Stadträte stimmten dem Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Schwarz (SPD) zu, naja fast alle - 2 nicht.
Nun gibt es neben dem Bade-, Reform-, Stadt-, Alten Rat-, Neuen Rat- und dem Buchhaus auch ein ausgeschriebenes Bürgershaus. Die SPD hat auch jahrelang nachgefragt, wann das Café öffnet. Nun wo es seit einger Zeit offen ist, könnten die Genossen ja auch einmal hingehen.
Wo ist denn unser Landratsamtfußatmer Riese87 hin, Man hört ja nichts mehr von ihm. Sitzt sicher im Bürgerhaus und dankt Gott, Frau Rinke und dem LRA für den zweckmäßigen Prachtbau. Nur in der Reihenfolge bin ich mir nicht sicher, eventuell doch noch den LRA vor Gott :-)
Der Beitrag wurde deaktiviert von - Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Leser X
19.02.2016, 10:58 Uhr
Ihr Stänkerfritzen...
... nun macht mal nicht noch alles schlimmer als es ist. Das Gebäude wurde schon von vielen Tausend Leuten genutzt, die Bibliothek nicht mitgerechnet. Nicht nur Stadtratssitzungen finden dort statt, sondern auch kulturelle Veranstaltungen wie z. B. Chor-Konzerte. Die Akustik dort recht ordentlich. Und die Optik - innen - auch...
Für 13 Millionen Eurotaler, muss auch was mit dem UFO veranstaltet werden.
Da reichen nicht nur Vorlesungen oder Ratssitzungen.
Die Letzteren könnte man doch auch im Ratskeller machen.
Daher ja der Name.
Aber wer will immer nur in den Keller zum arbeiten.
Also immer glücklich- und zufrieden sein...
Ihr Stänkerfritzen!