Ein solches mediales Interesse hätten sich die Mitarbeiter der Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen vermutlich erspart. Mit dem Verlust des Betriebshofes geht auch die Angst um Arbeitsplätze um. Wir haben nachgefragt...
Blick in die Grundschuld (Foto: J. Piper) In diesem Krater liegen 600.000 Euro und die Grundschuld
Vorab die gute Nachricht: Arbeitsplätze sind durch den nicht mehr zu nutzenden Betriebshof nicht in Gefahr. Das wird die Botschaft sein, die Landrat Matthias Jendricke morgen der 160 Mitarbeiter starken Belegschaft in einer Versammlung verkünden wird.
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Doch so einfach wegstecken kann das kreiseigene Unternehmen die Folgen des Erdfalls nun auch nicht. Neben dem materiellen Schaden und den Investitionen in der Konsequenz daraus, "haben unsere Mitarbeiter auch emotional leiden müssen", konstatiert Geschäftsführer Gunnar Reuter. Für die Mitarbeiter des Straßenbetriebsdienstes waren plötzlich die Arbeitsplätze weg. Das musste erst einmal verkraftet werden.
Doch, und da gibt Betriebsleiter Michael Mohr Entwarnung, das Kerngeschäft und alle anderen Aufgaben gehen weiter. Allerdings mit einem gehörigen Maß an Improvisation. So steht auf dem Gelände am Schorfe zum Beispiel ein Zelt als Lager für die Reinigungsgeäte und -mittel.
Der Erdfall hat auch die Finanzen des kommunalen Unternehmens ein wenig durcheinandergewirbelt. "Gut, dass wir uns auf unsere Finanzierungspartner verlassen können", sagt Reuter erleichtert und lobt hier vor allem das Handeln der DKB-Bank. Da müssen jetzt zum Beispiel 350.000 Euro an Kredit aufgenommen werden, um die Planungsleistungen für die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums für den Landkreis vorzufinanzieren. Eigentlich hätte man das ohne Kredit dem Gesellschafter vorschießen können.
Und dann muss der Ersatzneubau geplant werden. Ob der auf dem kreiseigenen Gelände am Schorfe realisiert wird oder auf einem anderen Grundstück, das sei noch nicht final entschieden, sagt Betriebsleiter Mohr. Auf jeden Fall müssen fast zwei Millionen Euro in die Hand genommen werden, besagt eine erste vorsichtige Kostenschätzung. Davongespült sind auf jeden Fall die 600.000 Euro, die im vergangenen Jahr in die Sanierung und Herrichtung des ehemaligen Katastrophenschutzgeländes am Salzagrabens geflossen, sind. Die haben sich, inklusive Grundschuld, innerhalb weniger Augenblicke in Wasser aufgelöst. Peter-Stefan Greiner
Ist doch schon makaber! Alle wissen, das wir hier in einem Gipskarstgebiet wohnen. Keiner will das war haben was das bedeutet - schon klar -Verdrängungstaktik - wenn es mich nicht betrifft fühl ich mich nicht betroffen. An diesem Ort verschwand ein Unimog samt Fahrer, dem zum Glück nichts passiert ist. Dann gab es das Gutachten "Es ist alles OK" - und jetzt auf einmal "in 150m Tiefe ist da ja .....! Hat man das damals nicht gewusst das es ....... - naja - glaub ich nicht - ist aber fakultativ. Mann nimmt Geld in die Hand und verfüllt - der KAT- Schutz hat nur noch die Übungsstrecke dort und man baut mit hohen finanziellen Eigenanteil aus. "Mut sollte belohnt werden" leider nicht in diesem Fall - die Erde fordert ihr Recht - und alle tun so erstaunt. Egal - Den Umfriedungszaun gibt's - Schilder Dran "Zutritt Verboten - Erdfallgebiet" und keinen Cent mehr versenkt!! Welcher Nervenkranke will sich denn da noch aufhalten - es sei denn er hat Suizidgedanken. "Ist meine Meinung". Zaun ist da - ein paar Schilder Kosen vielleicht nochmal 500 € und alles ist vergessen. Die Servicegesellschaft findet schon eine neue Unterkunft. Ich glaube Drei- Streif wird gerade frei!
Derjenige, der den Neubau/Überbau veranlasst hat.
Das wird sich doch wohl herausbekommen lassen.
Eigentlich müsste doch nach so einer Geologischen Erscheinung/Störung, ein Baugutachten erstellt werden.
Wer hat dieses Gutachten erstellt?
Für 600.000 Eurotaler in den Sand gesetztes Steuergeld, müsste doch eigentlich die Staatanwaltschaft Mühlhausen tätig werden.
Grobe Fahrlässigkeit führt doch eigentlich zum Verlust des Versicherungsschutzes?
Wer deckt hier wen?
Ein Katzenjammer ist das hier in Nordhausen.
Ist denn an diesem Standrt kein Karstgebiet . Haben die dort überhaupt Abwasserkanal oder will das Landratsamt eine Kläranlage für 150 Mann bauen. Ein Gemeinsames Projekt auf der grünen Wiese mit Service Gesellschaft Katastrophenschutz und Feuerwehr wäre mit Sicherheit am günstigsten