Di, 15:47 Uhr
22.06.2004
Vier wollen in den Kreistag
Nordhausen (nnz). Eigentlich gab es bereits im vergangenen Kreistag eine Fraktion der Bürgermeister. Es könnte in der kommenden Legislaturperiode noch mehr werden. Allein für die SPD tritt ein Quartett an...
Die Bürgerrinnen und Bürger wissen sehr gut, dass Entscheidungen für die Kommunen nicht nur vor Ort getroffen werden. Der finanzielle Spielraum einer Gemeinde wird besonders von der Landkreispolitik geprägt, deshalb sollte man als Bürgermeister im Kreistag sitzen, meinte Siegfried Junker. Junker ist seit zehn Jahren Bürgermeister von Görsbach und saß auch bisher im Kreistag.
Gleich vier Gemeindeoberhäupter treten diesmal für die SPD für den Kreistag an. Neben Junker sind dies die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, die Ilfelder Bürgermeisterin Gisela Gärtner und als parteiloser Kandidat der Wipperdorfer Bürgermeister Joachim Leßner. Kreispolitik ist Bürgerpolitik. Ob Abfallgebühren, öffentlicher Nahverkehr, Schulstandorte oder Zuschüsse für Jugendeinrichtungen - alles wird maßgeblich im Landkreis beschlossen, erklärte Junker.
Bisher hatte sich Gisela Gärtner immer aus der größeren Politik raushalten wollen, aber jetzt will auch sie für den Südharzer Bereich in den Kreistag einziehen, um die Interessen der Region zu vertreten. Als Bürgermeisterin kann mir die Landkreispolitik nicht egal sein, meinte Gärtner in Richtung Kreisverwaltung. Wir sind sowohl in der Verwaltungsgemeinschaft als auch in der Gemeinde der Auffassung, dass Entscheidungen des Kreistages über unsere Köpfe hinweg getroffen werden. Das muss sich ändern. Bestes Beispiel hierfür ist die Schulnetzplanung, machte Leßner für Wipperdorf klar. Wer in den nächsten Kreistag einziehen wird, entscheiden die Wähler am kommenden Sonntag.
Autor: nnzDie Bürgerrinnen und Bürger wissen sehr gut, dass Entscheidungen für die Kommunen nicht nur vor Ort getroffen werden. Der finanzielle Spielraum einer Gemeinde wird besonders von der Landkreispolitik geprägt, deshalb sollte man als Bürgermeister im Kreistag sitzen, meinte Siegfried Junker. Junker ist seit zehn Jahren Bürgermeister von Görsbach und saß auch bisher im Kreistag.
Gleich vier Gemeindeoberhäupter treten diesmal für die SPD für den Kreistag an. Neben Junker sind dies die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, die Ilfelder Bürgermeisterin Gisela Gärtner und als parteiloser Kandidat der Wipperdorfer Bürgermeister Joachim Leßner. Kreispolitik ist Bürgerpolitik. Ob Abfallgebühren, öffentlicher Nahverkehr, Schulstandorte oder Zuschüsse für Jugendeinrichtungen - alles wird maßgeblich im Landkreis beschlossen, erklärte Junker.
Bisher hatte sich Gisela Gärtner immer aus der größeren Politik raushalten wollen, aber jetzt will auch sie für den Südharzer Bereich in den Kreistag einziehen, um die Interessen der Region zu vertreten. Als Bürgermeisterin kann mir die Landkreispolitik nicht egal sein, meinte Gärtner in Richtung Kreisverwaltung. Wir sind sowohl in der Verwaltungsgemeinschaft als auch in der Gemeinde der Auffassung, dass Entscheidungen des Kreistages über unsere Köpfe hinweg getroffen werden. Das muss sich ändern. Bestes Beispiel hierfür ist die Schulnetzplanung, machte Leßner für Wipperdorf klar. Wer in den nächsten Kreistag einziehen wird, entscheiden die Wähler am kommenden Sonntag.


