Fr, 13:37 Uhr
29.04.2016
Bleicherode
Vermischtes aus dem Stadtrat
Zu seiner 20. Sitzung trat gestern der Bleicheröder Stadtrat zusammen. Hauptaugenmerk lag auf der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes der Kalistadt. Aber es gab auch noch eine Menge anderer Informationen rund um Bleicherode...
Bevor man mit dem Haushalt zum Thema des Tages kam standen wie üblich die Informationen des Bürgermeisters Frank Rostek auf der Tagesordnung und der hatte einiges zu berichten.
Sorgen bereiten nach wie vor die Obergebraer Straße und die Nordhäuser Straße. Letztere leide zur Zeit besonders, so Rostek, im Moment könne man die Schäden noch mit vergleichsweise geringem Aufwand beheben, in zwei bis drei Jahren könnte das schon ganz anders aussehen. Man befinde sich diesbezüglich in Gesprächen mit dem Straßenbauamt. In Einzelfällen könnte auch der Bauhof zur Tat schreiten.
Der B-Plan für das Gebiet der ehemaligen Harzer Stielwerke wurde vom Bauordnungsamt genehmigt, man ist bereit für konkrete Bauvorhaben. Zur Zeit gibt es Planungen zu den Kosten der Erschließung. Das Gelände wird man auch am 21.5. noch einmal vorstellen, dann begeht man in Bleicherode wieder den Tag der Städtebauförderung.
Besonders freute man sich über den Beschluss des Kreistages den Weg für die energetische Sanierung des Schillergymnasiums frei zu machen. Gut 1,8 Mio. Euro soll die Maßnahme kosten, zur Zeit sei das Bleicheröder Gymnasium zu 1/3 saniert, erklärte Rostek, 2/3 fehlten noch. Der Bürgermeister verband die freudige Nachricht mit dem Appell an den Beigeordneten des Landkreises Stefan Nüßle das Gymnasium nicht stückweise zu sanieren, sondern die Arbeiten möglichst am Stück durchzuführen, sonst drohe in der Sache ein erneuter Dornröschenschlaf.
Nüßle, der sich als gestern als spontaner Besucher unter die Gäste gemischt hatte, kündigte an das man versuchen wolle über die Kombination mit Mitteln aus andere Finanzierungstöpfen auch den Innenausbau im Paket zu erledigen.
Noch eine gute Nachricht gab es in Sachen Kulturhaus zu verkünden: die Kreissparkasse Nordhausen hat anlässlich ihres 175. Jubiläums dem Förderverein des Bleicheröder Kulturhauses einen Scheck von 25.000 Euro überlassen. Das gibt uns allen Mut, sagte Rostek. Vor allem im Bereich Brandschutz, an der Saaldecke und bei den sanitären Anlagen bestehe akuter Handlungsbedarf, meinte der Bürgermeister und dankte allen, die sich für das Haus einsetzen.
Im der Altstadt plant man derweil eine "Kulturhistorische Altstadtfahrt", auf die Beine zu Stellen. Die Rundtour soll einige Anlaufpunkte in der Stadt schaffen die einen Rundgang mit typischen Ausstellungsstücken der Bleicheröder Zunfttraditionen kombiniert, also etwa Werkzeugen der Leinenweber und Bergarbeiter.
Neues gab es auch vom Projekt "Jugend stärken im Quartier" zu berichten. Hier stehen gleich zwei Projekte in den Startlöchern. Mit der Regelschule will man das Brunnenhäuschen in der Löwentorstraße künstlerisch gestalten und der Turm der alten Stielwerke soll mittels LED-Lichtprojekt als "Eyecatcher" nicht nur hübsch anzusehen sein, sondern auch als Werbeträger für das Wohngebiet fungieren.
Nichts neues gibt es hingegen in Sachen Grünabfall. Hier werde man wohl auch auf lange Sicht keine Bewegung sehen, meinte Rostek. Man befinde sich in Gesprächen mit Behörden in Nordhausen. Wer Grünschnitt abgeben will, der kann das auf dem Bauhof von Montag bis Donnerstag jeweils von 6:30 bis 15:00 tun, Freitags bis 12:00. Am morgigen Samstag und am 7.5. wird der Bauhof zudem von 9-12 Uhr geöffnet haben. Die zweite Annahmestelle auf dem Sportplatz ist mit Öffnungszeiten von 7 bis 18 Uhr fast permanent erreichbar.
Weitere Veranstaltungen im Mai:
Autor: redBevor man mit dem Haushalt zum Thema des Tages kam standen wie üblich die Informationen des Bürgermeisters Frank Rostek auf der Tagesordnung und der hatte einiges zu berichten.
Baumaßnahmen
In Sachen Hauptstraße soll seit Jahren etwas passieren. Mit Zustimmung des Landesverwaltungsamt stehen die Zeichen nun endlich auf Start. "Wir können anfangen", sagte Bürgermeister Frank Rostek. Man will sich auch um die Ausbesserung der Fußwege und der Straßenbeleuchtung kümmern und die "museale Beleuchtung" erneuern, "in die Oberstadt kommt Bewegung", so der Bürgermeister.Sorgen bereiten nach wie vor die Obergebraer Straße und die Nordhäuser Straße. Letztere leide zur Zeit besonders, so Rostek, im Moment könne man die Schäden noch mit vergleichsweise geringem Aufwand beheben, in zwei bis drei Jahren könnte das schon ganz anders aussehen. Man befinde sich diesbezüglich in Gesprächen mit dem Straßenbauamt. In Einzelfällen könnte auch der Bauhof zur Tat schreiten.
Der B-Plan für das Gebiet der ehemaligen Harzer Stielwerke wurde vom Bauordnungsamt genehmigt, man ist bereit für konkrete Bauvorhaben. Zur Zeit gibt es Planungen zu den Kosten der Erschließung. Das Gelände wird man auch am 21.5. noch einmal vorstellen, dann begeht man in Bleicherode wieder den Tag der Städtebauförderung.
Besonders freute man sich über den Beschluss des Kreistages den Weg für die energetische Sanierung des Schillergymnasiums frei zu machen. Gut 1,8 Mio. Euro soll die Maßnahme kosten, zur Zeit sei das Bleicheröder Gymnasium zu 1/3 saniert, erklärte Rostek, 2/3 fehlten noch. Der Bürgermeister verband die freudige Nachricht mit dem Appell an den Beigeordneten des Landkreises Stefan Nüßle das Gymnasium nicht stückweise zu sanieren, sondern die Arbeiten möglichst am Stück durchzuführen, sonst drohe in der Sache ein erneuter Dornröschenschlaf.
Nüßle, der sich als gestern als spontaner Besucher unter die Gäste gemischt hatte, kündigte an das man versuchen wolle über die Kombination mit Mitteln aus andere Finanzierungstöpfen auch den Innenausbau im Paket zu erledigen.
Stadtbild und Kultur
Auch im Bleicheröder Stadtgebiet hält der Frühling Einzug, einige Bäume wurden "aufgefrischt" und die" Aktionsgruppe Spielplatz Zierbrunnenplatz" hat in der Erzbergerstraße Grün nachgesäät. Unterstützung in Sachen Spielplatzentwicklung kommt auch wieder vom Verein Horizont. Man wolle die Spielplätze der Stadt auch weiterhin "peu a peu" aufwerten und in Stand halten, erklärte Rostek.Noch eine gute Nachricht gab es in Sachen Kulturhaus zu verkünden: die Kreissparkasse Nordhausen hat anlässlich ihres 175. Jubiläums dem Förderverein des Bleicheröder Kulturhauses einen Scheck von 25.000 Euro überlassen. Das gibt uns allen Mut, sagte Rostek. Vor allem im Bereich Brandschutz, an der Saaldecke und bei den sanitären Anlagen bestehe akuter Handlungsbedarf, meinte der Bürgermeister und dankte allen, die sich für das Haus einsetzen.
Im der Altstadt plant man derweil eine "Kulturhistorische Altstadtfahrt", auf die Beine zu Stellen. Die Rundtour soll einige Anlaufpunkte in der Stadt schaffen die einen Rundgang mit typischen Ausstellungsstücken der Bleicheröder Zunfttraditionen kombiniert, also etwa Werkzeugen der Leinenweber und Bergarbeiter.
Neues gab es auch vom Projekt "Jugend stärken im Quartier" zu berichten. Hier stehen gleich zwei Projekte in den Startlöchern. Mit der Regelschule will man das Brunnenhäuschen in der Löwentorstraße künstlerisch gestalten und der Turm der alten Stielwerke soll mittels LED-Lichtprojekt als "Eyecatcher" nicht nur hübsch anzusehen sein, sondern auch als Werbeträger für das Wohngebiet fungieren.
Umweltschutz
Für Amphibienzäune gibt es keine Finanzierung mehr durch das Land. Dank der Unterstützung durch einen Nordhäuser Verein und das ehrenamtlich Engagement der Einheimischen hat man aber auch in diesem Jahr wieder einen Krötenzaun errichten können.Nichts neues gibt es hingegen in Sachen Grünabfall. Hier werde man wohl auch auf lange Sicht keine Bewegung sehen, meinte Rostek. Man befinde sich in Gesprächen mit Behörden in Nordhausen. Wer Grünschnitt abgeben will, der kann das auf dem Bauhof von Montag bis Donnerstag jeweils von 6:30 bis 15:00 tun, Freitags bis 12:00. Am morgigen Samstag und am 7.5. wird der Bauhof zudem von 9-12 Uhr geöffnet haben. Die zweite Annahmestelle auf dem Sportplatz ist mit Öffnungszeiten von 7 bis 18 Uhr fast permanent erreichbar.
Veranstaltungen
Die Vorbereitungen zum Bleicheröder Bergmannsfest laufen auf vollen Touren, das Programm stehe im großen und ganzen schon fest, berichtete der Bürgermeister. Außerdem wird das Sommerfest des Landkreises in diesem Jahr auf dem Festplatz in Bleicherode stattfinden.Weitere Veranstaltungen im Mai:
- am Samstag wird vor der Betriebsakademie die traditionelle Walpurgisfeier stattfinden
- zum Tag der Arbeit wird man in Obergebra wieder den traditionellen Maibaum setzen
- auch die Feier anlässlich Christi Himmelfahrt auf dem Vogelberg hat gute Tradition und wird in diesem Jahr wieder durchgeführt
- am 8.5. steht in Elende das Floriansfest mit der Segung der Feuerwehrleute, sowie Kaffee und Kuchen an
- definitives Highlight wird die Wiederauflage des Benefizkonzertes des Loh-Orchester am 20.5. um 19:30 im Kulturhaus sein, die Proben laufen
- am 22.5. schließlich ist Familienwandertag, zwischen 9 und 10 Uhr wird man sich auf dem Vogelberg treffen, angeboten werden wieder Routen zwischen 5 und 10 Kilometern, die Versorgung ist natürlich auch sichergestellt


