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Do, 15:58 Uhr
29.07.2004

Vorschläge gemacht

Nordhausen (nnz). Beim Nordhäuser Baumaschinen-Hersteller Nobas war heute eine Betriebsversammlung angesagt. Dabei wurden in erster Linie die Fronten abgesteckt. nnz mit einem Bericht.


Der Nobas-Betriebsrat hatten eingeladen und neben mehr als 100 Mitarbeitern war auch die Geschäftsführung gekommen. Die Belegschaftvertreter machten in ihren Statements deutlich, daß sie zu Verhandlungen und weiteren Gesprächen bereit wären, die allerdings auf Grundlage bestehender Gesetzlichkeiten ablaufen müssten (nnz berichtete bereits).

So will der Betriebsrat einen unabhängigen Gutachter bennenen, der sich mit den Betriebsunterlagen beschäftigen soll. Das sollte schon in der kommenden Woche möglich sein. Auf der Grundlage seines Gutachtens wären die Belegschaft bereit, einen Sanierungsbeitrag für den Betrieb zu leisten. So zum Beispiel könne zu Gunsten notwendiger Investitionen auf die angebotene Gewinnbeteiligung verzichtet werden. Auch würde der Betriebsrat zu Verhandlungen über die Flexibilisierung der Arbeitszeit zur Verfügung stehen.

Nach Aussagen der IG Metall sei die Unternehmensleitung mit der Bestellung eines unabhängigen Gutachters seitens des Betriebsrates nicht einverstanden, stattdessen wolle man mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium sprechen.

Die Mehrheit der rund 110 Nobas-Mitarbeiter stimmte schließlich dem Vorschlag des Betriebsrates zu, nach 90 Minuten soll die Geschäftsleitung die Versammlung verlassen haben. Allein dieser Abgang läßt nun wieder Vermutungen über eventuelle Reaktionen aufkeimen. Diese reichen von einzelnen Änderungskündigungen bis hin zur Schließung des Nordhäuser Standortes.
Autor: nnz

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