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Sa, 06:40 Uhr
31.07.2004

nnz-Rückspiegel: 31. Juli 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
LEP, Halbzeit und Intelligenz


Noch viel zu tun!
Der Landesentwicklungsplan (LEP) sorgt bereits in seinem Entwurf für ordentlich politischen Zündstoff. Doch das Kuriose daran: Er eint auch. Vor allem im Landkreis Nordhausen. Nordhausen muß Oberzentrum werden. Dafür haben sich nicht nur die Parteien, sondern auch die Bürgermeister und der Landrat ausgesprochen (nnz berichtete). Diese Fixierung auf die Stadt Nordhausen ist eigentlich eine neue „Qualität“ der Region im Umgang mit der Stadt. Das bestätigte auch Landrat Joachim Claus (CDU) der nnz. Dort, wo in der Vergangenheit immer eher skeptisch in Richtung Kreisstadt geschielt wurde, dort überwiegt jetzt die Sympathie für deren Stärkung. Nicht ohne Eigennutz, wissen Beobachter. Denn nur eine gestärkte Stadt Nordhausen könnte sich positiv auf die Entwicklung der Region auswirken. Man würde partizipieren, von Ellrich bis Heringen. Und Angst vor einer Eingemeindung sei momentan unbegründet, meint der Landrat. Der übrigens versteht in Sachen Straßenbewertung im LEP die „Welt in Erfurt“ sowieso nicht mehr. Da soll die B 4 plötzlich nicht mehr die Priorität genießen, wie bislang. Stattdessen erhält die B 247 durch den Unstrut-Hainich-Kreis und das Eichsfeld die Bedeutung. Hinter vorgehaltener Hand wittert man da in Nordhausen die neue politische Konstellation an der Spitze im Thüringer Kabinett als Verursacher...ausführlich im nnz-Archiv


Halbzeit
Wie lange währt die jetzige Amtszeit von Landrat Joachim Claus (CDU)? Genau drei Jahre und hat damit Halbzeit. Grund genug für den Kommunalpolitiker Bilanz zu ziehen. In den ersten drei Jahren der jetzigen Amtszeit habe man im Landkreis viel auf den Weg bringen können. So zum Beispiel bei den Schulen. Neue Turnhallen in Bleicherode und Heringen, die „Schnell-Installation“ eines Schulgebäudes in Klettenberg und das Festhalten an der Etablierung eines „fusionierten“ Berufsschulstandortes im Bereich Morgenröte/Breitscheitstraße. Letzterer wird einmal mehr als 12 Millionen Euro verschlingen. Dem entsprechend schwierig und verworren sind die Wege zur Beschaffung der benötigten Fördermittel. Das Zentrum soll aus der Sanierung der bestehenden Schulgebäude sowie durch einen Anbau entstehen. Landrat Claus sprach gegenüber der nnz von einer mündlichen Zusage aus Erfurt, dass er noch in diesem Jahr ein positives Signal erhalte. Die entsprechende Haushaltslage des Freistaates vorausgesetzt...ausführlich im nnz-Archiv


Intelligenz auf Bretter fixiert
Gegen die Uhr? In der Nordhäuser Ballspielhalle sind derzeit tagsüber die Türen weit geöffnet. Wer dieser unauffälligen Einladung folgt, kann anspruchsvollen Sport erleben. Diese Nordhäuser Ballspielhalle hat schon Wettkämpfe der verschiedensten Sportarten erlebt. Und ein Publikum, das begeisterungsfähig ist, das anfeuern und Beifall spenden kann. Was derzeit in dieser Halle geboten wird ist allerdings eine Sportart, die zwar auch ihre Anhänger hat, aber weder anfeuernde Aufmunterung, noch lauten Beifall verträgt: In der großen Halle findet derzeit das 3. Internationale Schach-Open statt. Eine Sportart also, die sich in der Ruhe entfaltet, in der Intelligenz, Konzentration und Ausdauer vonnöten sind und dominieren. Und das lässt eine Atmosphäre entstehen, die sich unwillkürlich auf die Zuschauer, die Kiebitze überträgt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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