Fr, 09:32 Uhr
20.08.2004
Monströse Lieder und Lagerfeuer
Nordhausen (nnz). Mit der Romantik eines Lagerfeuers, das eben den ganzen Zeltplatz in Schutt und Asche gelegt hat, musizieren sechs Ungeheuer der Songherstellung. Und Nordhausens junge Liedermachergarde hört zu.
Monsters of Liedermaching mag schon ein schräger Bandname sein; wenn man aber weiß, wer sich damit tarnt, dann ist völlig klar: hier geht es nicht mit ernsten Dingen zu.
Burger (Frontmann der Punkrockband Die Schröders), Fred Timm (Ex-Norbert und die Feiglinge), Rüdiger Bierhorst, der flotte Totte und das norddeutsche Duo Frische Mische bilden die Blätter dieser stachligen Liedermaching-Distel.
Ihr Anspruch schwankt zwischen der schweißtreibenden Kraft des Rock’n’Rolls und hoher lyrischer Qualität. Statt pädagogisch erhobener Zeigefinger haben sie selbstbewusst ausgestreckte Mittelfinger vorzuzeigen. Ihre Texte kennen die Grenzen des guten Geschmacks nicht und erheben sich mit Leichtigkeit in die Sphäre des Unerhörten.
Ob weinende Frösche, drachenliebende Ritter oder detaillierte Anweisungen zur Herstellung eines leckeren Drinks – die Songs der Monsters lassen die Lachmuskeln beben und den grauen Alltag vergessen. Dabei bedienen sie sich des musikalischen Instrumentariums der lagerfeuerverstimmten Wander-Gibson. Extremsinging und Superspieling also. Im Innenhof von Das Haus in der Domstraße sind die sechs Chaoten Samstagnacht um 23.30 Uhr zu erleben.
Auf dem Hof der Jugendeinrichtung Das Haus in der Domstraße werden sich am Samstagabend die jungen Nordhäuser versammeln, die selbst Lieder oder Texte schreiben und ihre Produkte einem interessierten Publikum vorstellen wollen. Wer noch ein Gedicht in der Schublade hat, das er gern mal an Publikum ausprobieren möchte, der sollte einfach hinkommen sich ans Feuer setzen und warten bis er dran ist. Mit der Aktion Prosa, Lyrik, Liedermachen wird an alte Nordhäuser Liedermachertraditionen aus den Achtziger Jahren angeknüpft. Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr
Autor: oschMonsters of Liedermaching mag schon ein schräger Bandname sein; wenn man aber weiß, wer sich damit tarnt, dann ist völlig klar: hier geht es nicht mit ernsten Dingen zu.
Burger (Frontmann der Punkrockband Die Schröders), Fred Timm (Ex-Norbert und die Feiglinge), Rüdiger Bierhorst, der flotte Totte und das norddeutsche Duo Frische Mische bilden die Blätter dieser stachligen Liedermaching-Distel.
Ihr Anspruch schwankt zwischen der schweißtreibenden Kraft des Rock’n’Rolls und hoher lyrischer Qualität. Statt pädagogisch erhobener Zeigefinger haben sie selbstbewusst ausgestreckte Mittelfinger vorzuzeigen. Ihre Texte kennen die Grenzen des guten Geschmacks nicht und erheben sich mit Leichtigkeit in die Sphäre des Unerhörten.
Ob weinende Frösche, drachenliebende Ritter oder detaillierte Anweisungen zur Herstellung eines leckeren Drinks – die Songs der Monsters lassen die Lachmuskeln beben und den grauen Alltag vergessen. Dabei bedienen sie sich des musikalischen Instrumentariums der lagerfeuerverstimmten Wander-Gibson. Extremsinging und Superspieling also. Im Innenhof von Das Haus in der Domstraße sind die sechs Chaoten Samstagnacht um 23.30 Uhr zu erleben.
Auf dem Hof der Jugendeinrichtung Das Haus in der Domstraße werden sich am Samstagabend die jungen Nordhäuser versammeln, die selbst Lieder oder Texte schreiben und ihre Produkte einem interessierten Publikum vorstellen wollen. Wer noch ein Gedicht in der Schublade hat, das er gern mal an Publikum ausprobieren möchte, der sollte einfach hinkommen sich ans Feuer setzen und warten bis er dran ist. Mit der Aktion Prosa, Lyrik, Liedermachen wird an alte Nordhäuser Liedermachertraditionen aus den Achtziger Jahren angeknüpft. Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr

