Mi, 07:58 Uhr
01.09.2004
nnz-Service: Baufinanzierung in Not
Nordhausen (nnz). Der Albtraum eines jeden Darlehensnehmers ist die unerwartete Änderung der Einkommenssituation und damit verbundene Zahlungsschwierigkeiten. In dieser kritischen Phase heißt es für die Immobilieneigentümer einen kühlen Kopf zu behalten, um die laufende Baufinanzierung nicht scheitern zu lassen...
Die fortwährenden Bemühungen, mit aller Kraft eine viel zu hohe finanzielle Belastung noch irgendwie tragen zu können, endet nicht selten in einer finanziellen und familiären Katastrophe. Die Problematik zeigt sich am deutlichsten an Hand der Zwangsversteigerungen. Die Zahl der Zwangsversteigerungen war im Jahr 2003, so die Zeitschrift "Finanztest", mit über 90.000 Terminen, so hoch wie nie zuvor.
Bundesweit waren Sachsen/Thüringen mit einem plus von 17,5 % gegenüber dem Vorjahr die Spitzenreiter. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, ist kompetente Hilfe notwendig. Die Verbraucher-Zentrale Thüringen hat mit Förderung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und des Landes Thüringen ein neues Projekt zur gezielten Information und Beratung gestartet und bietet für in Zahlungsschwierigkeiten geratene Immobilieneigentümer vorerst bis zum Ende diesen Jahres eine kostenfreie Beratung an.
"Die Möglichkeiten, eine Baufinanzierung zu stabilisieren, sind jedoch begrenzt. Eine eventuelle Sanierung hängt im wesentlichen von der Analyse der Ist-Situation ab. Hier werden die Weichen für die Zukunft gestellt, d.h., das Ergebnis der Analyse bildet die Grundlage für die weitere Vorgehensweise", so Eckehard Balke, der Baufinanzierungsberater der Verbraucher-Zentrale Thüringen, gegenüber der nnz.
Das Beratungsangebot, das gegenwärtig in den Beratungsstellen Erfurt, Eisenach, Mühlhausen, Nordhausen, Schmalkalden und Suhl angeboten wird, soll den Darlehensnehmern Möglichkeiten aufzeigen, die ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und dem eingeräumten Spielraum des Darlehensgebers entsprechen. Für diese Beratungen sind Terminvereinbarungen erforderlich, die über alle Beratungsstellen der Verbraucher-Zentrale Thüringen vorgenommen werden können.
Autor: nnzDie fortwährenden Bemühungen, mit aller Kraft eine viel zu hohe finanzielle Belastung noch irgendwie tragen zu können, endet nicht selten in einer finanziellen und familiären Katastrophe. Die Problematik zeigt sich am deutlichsten an Hand der Zwangsversteigerungen. Die Zahl der Zwangsversteigerungen war im Jahr 2003, so die Zeitschrift "Finanztest", mit über 90.000 Terminen, so hoch wie nie zuvor.
Bundesweit waren Sachsen/Thüringen mit einem plus von 17,5 % gegenüber dem Vorjahr die Spitzenreiter. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, ist kompetente Hilfe notwendig. Die Verbraucher-Zentrale Thüringen hat mit Förderung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und des Landes Thüringen ein neues Projekt zur gezielten Information und Beratung gestartet und bietet für in Zahlungsschwierigkeiten geratene Immobilieneigentümer vorerst bis zum Ende diesen Jahres eine kostenfreie Beratung an.
"Die Möglichkeiten, eine Baufinanzierung zu stabilisieren, sind jedoch begrenzt. Eine eventuelle Sanierung hängt im wesentlichen von der Analyse der Ist-Situation ab. Hier werden die Weichen für die Zukunft gestellt, d.h., das Ergebnis der Analyse bildet die Grundlage für die weitere Vorgehensweise", so Eckehard Balke, der Baufinanzierungsberater der Verbraucher-Zentrale Thüringen, gegenüber der nnz.
Das Beratungsangebot, das gegenwärtig in den Beratungsstellen Erfurt, Eisenach, Mühlhausen, Nordhausen, Schmalkalden und Suhl angeboten wird, soll den Darlehensnehmern Möglichkeiten aufzeigen, die ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und dem eingeräumten Spielraum des Darlehensgebers entsprechen. Für diese Beratungen sind Terminvereinbarungen erforderlich, die über alle Beratungsstellen der Verbraucher-Zentrale Thüringen vorgenommen werden können.


