eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 12:25 Uhr
02.09.2004

Schon wieder gewählt

Nordhausen (nnz). In diesem Jahr ist Egon Primas (CDU) schon mehrfach gewählt worden. In den Landtag oder in den Kreistag zum Beispiel. Jetzt wurde Primas auch in Erfurt gewählt. Zu was, das hat die nnz erfahren.


Der bisherige Ausschussvorsitzende vom Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, und Forsten im Thüringer Landtag wurde gestern von seiner Fraktion zum agrarpolitischen Sprecher gewählt. Der agrarpolitische Sprecher, ist neben dem Minister Volker Sklenar (CDU) dafür zuständig, die „politische Meinung der Thüringer Landesregierung“ sowie der CDU-Fraktion in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Forsten darzustellen und zu vermitteln.

Das Vertrauen in Primas ist ein Ergebnis des wiederholten Wahlerfolgs im Landkreis Nordhausen und der 14-jährigen Arbeit im Thüringer Landtag. In den zehn zurückliegenden Jahren in der neutralen Funktion als Ausschussvorsitzender ist der Abgeordnete für sein Engagement in der Landwirtschaft sowie der Förderung der Nutzung der erneuerbaren Energien bekannt, so sein Sprecher Nils Neu.

Auch zukünftig sieht er in diesen Bereichen seine Schwerpunkte und wird den hinzugewonnenen Einfluss in Erfurt nutzen, um beispielsweise in dem Bereich der Herstellung von Strom aus Biomasse für die Landwirte ein zweites Standbein zu schaffen. Primas sieht in der wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Produktion von Strom eine Chance zur Existenzsicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Zu Statements bezüglich der Windkrafträder im Landkreis Nordhausen sagte Primas: „Viele Menschen fühlen sich durch Windkrafträder gestört und empfinden sie als Beeinträchtigung des Landschaftsbildes. Es ist unsere Aufgabe als Politiker, diese Sorgen aufzunehmen und eventuelle vergleichbare Energien auszubauen. Wichtig ist hierbei, die Förderung der ganzen Bandbreite der erneuerbaren Energien, wie Strom aus Biomasse, solare Strahlungsenergie, Strom aus Geothermie, Strom aus Wasserkraft sowie Strom aus Deponiegas, Klärgas und Grubengas.“

Die einseitige Focusierung der Stromförderung auf Windkraft verhindere zudem den Blick auf das wissenschaftlich-technische Potential, was in Nordthüringen bei anderen Energieträgern, wie z. B. dem Biogas vorhanden ist.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)