Fr, 06:34 Uhr
03.09.2004
nnz-Rückspiegel: 3. September 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Geburtstag, Tafelsilber und Geruch
Herzlichen Glückwunsch
Er hat die kommunale und die Landespolitik in Sachen Naturschutz beraten, er war Gründungsmitglied der SPD im Landkreis Nordhausen nach der politischen Wende. Heute feierte er seinen 90. Geburtstag. Die Rede oder besser, die Schreibe ist von Dr. Walther Elmer. Zu den vielen Gratulanten gehörte auch die Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Dagmar Becker. Becker überbrachte dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Sozialdemokraten im Landkreis Nordhausen. Gegenüber nnz erinnerte Dagmar Becker an die vielen Verdienste Dr. Elmers im Bereich des Naturschutzes. So haben er sich über viele Jahre hinweg für das Biosphärenreservat im Südharz stark gemacht. Die Landespolitik habe er auch bei der Vorbereitung der Ausweisung des Nationalparks Hainich stark unterstützt. Noch heute ist der Rat von Dr. Walther Elmer bei Natur- und Parteifreunden gleichermaßen gefragt. Auch die nnz-Redaktion schließt sich den vielen Glückwünschen an.
Wir bauen wie die Irren
Die Baubranche steckt in der Flaute, Insolvenzen machen die Runde, die Gewerkschaft fordert die Einhaltung des Mindestlohn 2. Doch es gibt Unternehmen, die diesem negativen Trend trotzen. Auch in Nordhausen. Eines davon ist die Schachtbau Nordhausen GmbH. Deren Baubereich konnte in den zurückliegenden Wochen etwa 25 neue Mitarbeiter befristet einstellen. Aufträge müssen abgearbeitet werden. Wir bauen wie die Wahnsinnigen, beschreibt Geschäftsführer Jürgen Stäter die derzeitige Situation. Bauvorhaben werden nicht nur in Sachsen, Niedersachsen und in Thüringen realisiert, sondern auch quasi vor der Nordhäuser Haustür. So bauen die Schachtbauer neben der Zeppelinbrücke in Nordhausen auch die große Hungerbachtalbrücke im Zuge der A 38 bei Görsbach. Allein dieses Vorhaben schlägt in den Auftragsbüchern mit rund sieben Millionen Euro zu Buche...ausführlich im nnz-Archiv
Das Tafelsilber wird verscherbelt
Der industrielle Ausverkauf im Landkreis Nordhausen geht munter weiter. Der Fall HBM Nobas ist bekannt. Jetzt kommt wahrscheinlich ein neuer hinzu. Da sind zwar keine Arbeitsplätze in Größenordnungen gefährdet, doch es geht schlicht und ergreifend um eine Produktionsstätte: WICO in Niedersachswerfen. Der Betrieb der zahlungsunfähigen Wildgruber-Imperiums soll nach Informationen der nnz verkauft werden. Als Interessent sollen die Knauf-Gipswerke in Frage kommen. Die wollen das Unternehmen am Kohnstein nicht weiterführen, sondern dort die Maschinen und Anlagen abbauen und dann, so munkelt man in Insiderkreisen, im Osten wieder aufbauen. Mit Osten ist diesmal das Territorium der ehemaligen Sowjetunion gemeint...ausführlich im nnz-Archiv
Schweinegeruch
Sicher geht es Ihnen auch so. Je nach Windrichtung weht von der Darre her ein Geruch, der durchaus penetrant sein kann. Dann lassen die Schweine aus der van Asten Tierzucht grüßen. Das allerdings könnte bald der Vergangenheit angehören. Das Landesverwaltungsamt Weimar soll nach Informationen der nnz die Betriebsgenehmigung für die Tierzucht aufgehoben haben. Hintergrund sei der Paragraph 16 des Bundesemissionsschutzgesetzes, erläuterte Rechtsanwalt Kriston, der das Unternehmen Sakret vertritt. Hintergrund der Aktivitäten ist auch ein von der Stadt Nordhausen verhängter Baustopp. So soll die Tierzucht zwar einst als bestehende Anlage genehmigt worden sein, doch nach der Übernahme habe man die Anlage entkernt, also wesentlich verändert. Und dazu hätte es einer Genehmigung bedurft...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Geburtstag, Tafelsilber und Geruch
Herzlichen Glückwunsch
Er hat die kommunale und die Landespolitik in Sachen Naturschutz beraten, er war Gründungsmitglied der SPD im Landkreis Nordhausen nach der politischen Wende. Heute feierte er seinen 90. Geburtstag. Die Rede oder besser, die Schreibe ist von Dr. Walther Elmer. Zu den vielen Gratulanten gehörte auch die Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Dagmar Becker. Becker überbrachte dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Sozialdemokraten im Landkreis Nordhausen. Gegenüber nnz erinnerte Dagmar Becker an die vielen Verdienste Dr. Elmers im Bereich des Naturschutzes. So haben er sich über viele Jahre hinweg für das Biosphärenreservat im Südharz stark gemacht. Die Landespolitik habe er auch bei der Vorbereitung der Ausweisung des Nationalparks Hainich stark unterstützt. Noch heute ist der Rat von Dr. Walther Elmer bei Natur- und Parteifreunden gleichermaßen gefragt. Auch die nnz-Redaktion schließt sich den vielen Glückwünschen an.Wir bauen wie die Irren
Die Baubranche steckt in der Flaute, Insolvenzen machen die Runde, die Gewerkschaft fordert die Einhaltung des Mindestlohn 2. Doch es gibt Unternehmen, die diesem negativen Trend trotzen. Auch in Nordhausen. Eines davon ist die Schachtbau Nordhausen GmbH. Deren Baubereich konnte in den zurückliegenden Wochen etwa 25 neue Mitarbeiter befristet einstellen. Aufträge müssen abgearbeitet werden. Wir bauen wie die Wahnsinnigen, beschreibt Geschäftsführer Jürgen Stäter die derzeitige Situation. Bauvorhaben werden nicht nur in Sachsen, Niedersachsen und in Thüringen realisiert, sondern auch quasi vor der Nordhäuser Haustür. So bauen die Schachtbauer neben der Zeppelinbrücke in Nordhausen auch die große Hungerbachtalbrücke im Zuge der A 38 bei Görsbach. Allein dieses Vorhaben schlägt in den Auftragsbüchern mit rund sieben Millionen Euro zu Buche...ausführlich im nnz-Archiv
Das Tafelsilber wird verscherbelt
Der industrielle Ausverkauf im Landkreis Nordhausen geht munter weiter. Der Fall HBM Nobas ist bekannt. Jetzt kommt wahrscheinlich ein neuer hinzu. Da sind zwar keine Arbeitsplätze in Größenordnungen gefährdet, doch es geht schlicht und ergreifend um eine Produktionsstätte: WICO in Niedersachswerfen. Der Betrieb der zahlungsunfähigen Wildgruber-Imperiums soll nach Informationen der nnz verkauft werden. Als Interessent sollen die Knauf-Gipswerke in Frage kommen. Die wollen das Unternehmen am Kohnstein nicht weiterführen, sondern dort die Maschinen und Anlagen abbauen und dann, so munkelt man in Insiderkreisen, im Osten wieder aufbauen. Mit Osten ist diesmal das Territorium der ehemaligen Sowjetunion gemeint...ausführlich im nnz-Archiv
Schweinegeruch
Sicher geht es Ihnen auch so. Je nach Windrichtung weht von der Darre her ein Geruch, der durchaus penetrant sein kann. Dann lassen die Schweine aus der van Asten Tierzucht grüßen. Das allerdings könnte bald der Vergangenheit angehören. Das Landesverwaltungsamt Weimar soll nach Informationen der nnz die Betriebsgenehmigung für die Tierzucht aufgehoben haben. Hintergrund sei der Paragraph 16 des Bundesemissionsschutzgesetzes, erläuterte Rechtsanwalt Kriston, der das Unternehmen Sakret vertritt. Hintergrund der Aktivitäten ist auch ein von der Stadt Nordhausen verhängter Baustopp. So soll die Tierzucht zwar einst als bestehende Anlage genehmigt worden sein, doch nach der Übernahme habe man die Anlage entkernt, also wesentlich verändert. Und dazu hätte es einer Genehmigung bedurft...ausführlich im nnz-Archiv



