Di, 15:18 Uhr
14.09.2004
nnz-Forum: Warum gesperrt?
Nordhausen (nnz). Seit einigen Wochen mehren sich die Proteste von verärgerten Bürgern gegenüber Bündnis 90/Grüne zur Sperrung des traditionellen Rundwanderweges Oberstadt, Gumpe, Wildpark oder Sportplatz. Dazu ein Statement der Nordhäuser Bündnisgrünen im nnz-Forum.
Viele Wanderer (auch Jogger) stehen seit einiger Zeit vor einem Verbotsschild auf dem alten Stadtwanderweg, der direkt vom Kirschweg im Norden unserer Stadt ins Gumpetal und zum Sportplatz führt. Dieser Weg ist in der Flurkarte als solcher ausgewiesen und nicht etwa durch Laufgewohnheiten entstanden.
Weg und angrenzendes Gelände des ehemaligen Hundeübungsplatzes wurden verkauft. Der neue Eigentümer hat dieses Durchgangsverbot erlassen. Es wird auf einen Weg um das Gelände herum verwiesen, der durch den Wald führt. Dieser Weg befindet sich ebenfalls in privater Hand und stellt durch seine Abgeschiedenheit keine Alternative für Wanderer, Jogger und schon gar nicht für Sonntagsspaziergänger dar.
Der ursprüngliche Weg hat nach Recht und Gesetz Bestandsschutz und wäre bei zu erwartendem Interesse der Stadt im Sinne ihrer Bürger aus dem Vertrag herauszunehmen und verkaufsrechtlich zu erwerben gewesen. Es steht deshalb die Frage, weshalb die Stadt einem Verkauf ohne Berücksichtigung der Bürgerinteressen zugestimmt und ihr Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen hat. Zumal die Quadratmeterpreise sich in solchen Fällen für die Kommune mehr als preisgünstig gestalten.
Mit der Entscheidung, den Nordhang zum Gumpetal zu einem Baugelände zu erklären, wurde schon einmal ein enormer Eingriff in das Naherholungsgebiet vorgenommen und den Kindern ein ortnahes Wintersportgebiet entzogen. Dieser Prozess sollte im Interesse der Lebensqualitätssicherung aller Bürger von Nordhausen keine Fortsetzung finden.
Bündnis 90/Grüne fordert die Stadtverwaltung auf, sich für die Wiederherstellung des althergebrachten Wanderweges einzusetzen.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand
Autor: nnzViele Wanderer (auch Jogger) stehen seit einiger Zeit vor einem Verbotsschild auf dem alten Stadtwanderweg, der direkt vom Kirschweg im Norden unserer Stadt ins Gumpetal und zum Sportplatz führt. Dieser Weg ist in der Flurkarte als solcher ausgewiesen und nicht etwa durch Laufgewohnheiten entstanden.
Weg und angrenzendes Gelände des ehemaligen Hundeübungsplatzes wurden verkauft. Der neue Eigentümer hat dieses Durchgangsverbot erlassen. Es wird auf einen Weg um das Gelände herum verwiesen, der durch den Wald führt. Dieser Weg befindet sich ebenfalls in privater Hand und stellt durch seine Abgeschiedenheit keine Alternative für Wanderer, Jogger und schon gar nicht für Sonntagsspaziergänger dar.
Der ursprüngliche Weg hat nach Recht und Gesetz Bestandsschutz und wäre bei zu erwartendem Interesse der Stadt im Sinne ihrer Bürger aus dem Vertrag herauszunehmen und verkaufsrechtlich zu erwerben gewesen. Es steht deshalb die Frage, weshalb die Stadt einem Verkauf ohne Berücksichtigung der Bürgerinteressen zugestimmt und ihr Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen hat. Zumal die Quadratmeterpreise sich in solchen Fällen für die Kommune mehr als preisgünstig gestalten.
Mit der Entscheidung, den Nordhang zum Gumpetal zu einem Baugelände zu erklären, wurde schon einmal ein enormer Eingriff in das Naherholungsgebiet vorgenommen und den Kindern ein ortnahes Wintersportgebiet entzogen. Dieser Prozess sollte im Interesse der Lebensqualitätssicherung aller Bürger von Nordhausen keine Fortsetzung finden.
Bündnis 90/Grüne fordert die Stadtverwaltung auf, sich für die Wiederherstellung des althergebrachten Wanderweges einzusetzen.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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