Di, 18:09 Uhr
21.09.2004
Zur aufgehenden Sonne
Nordhausen (nnz). Ein Konzertsaal der Weltklasse für Konzerte der Weltklasse. Mit diesen Worten wirbt die Bunkamura Orchard Hall in Tokio. Für wen da allerdings geworben wird, das hat jetzt die nnz erfahren.
Am 18. Oktober starten die Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen von Frankfurt am Main aus zu einer Japan-Tournee. Drei Konzerte reihen sich im 2-Tages-Rhythmus aneinander. Nach Aida steht ein Sinfoniekonzert mit der kanadischen Pianistin Naida Cole auf dem Programm. Die Nordhäuser und Sondershäuser können es bereits am 16. und 17. Oktober als 2. Sinfoniekonzert der Spielzeit hören. Das letzte Tokioter Konzert wird eine festliche Operngala sein. Am Monatsende kehrt das Loh-Orchester über Frankfurt in Thüringer Gefilde heim. Alle Proben und Konzerte werden von Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda geleitet, der sich sehr auf das japanische Publikum und die Arbeit mit weltbekannten Solisten freut.
Fiorenza Cossotto gilt als bedeutendste Mezzosopranistin unserer Zeit. An der Seite so berühmter Kollegen wie Maria Callas, Montserrat Caballé, Carlo Bergonzi und Luciano Pavarotti verkörperte sie alle großen Rollen ihres Stimmfachs. An der Mailänder Scala ist sie gleichsam zu Hause, und sie gastiert regelmäßig in Paris, Wien, Salzburg, Berlin, Madrid und Tokio. Die in Russland geborene Ungarin Georgina von Benza ist eine der meistgefragten Sängerinnen der heutigen Opernszene.
In Kiew und Budapest ausgebildet, hat sie in Wettbewerben zahlreiche Preise ersungen. Am meisten liegen ihr dramatische Sopranpartien wie Butterfly, Desdemona und Mimi. Zvetan Michailov aus Bulgarien hat nach seinem Studium in Mailand eine steile Karriere gemacht. Der Heldentenor nimmt regelmäßig an Tourneen der Arena von Verona teil, wo er u.a. den Rodolfo in La Bohème singt. Daneben beherrscht er die großen Rollen des französischen Fachs wie Hoffmann, Don José und Werther. Die drei Solisten sind in der Tokioter Aida des Loh-Orchesters als Amneris, Aida und Radames zu hören. In der Operngala am 29. Oktober treten sie noch einmal zusammen mit dem Roppongi-Männerchor auf.
Das erste Konzert findet in der Bunkamura Orchard Hall statt. Der Saal ist Teil des riesigen Kulturzentrums Bunkamura, das noch Kinos, einen Theatersaal und ein Museum beinhaltet. Er dient dem weltberühmten Tokyo Philharmonic Orchestra als Heimstätte und fasst 2.150 Zuhörer. Der Ort der beiden anderen Konzerte, die Takemitsu Memorial Hall in der Tokyo Opera City, ist von vergleichbaren Ausmaßen. Tokio hat weltweit die höchste Zahl an Konzertbesuchern. Allein deshalb und wegen der ungeheuren Beliebtheit deutscher Musiker in Japan ist mit drei ausverkauften Konzerten zu rechnen.
Zur Gesamtfinanzierung tragen ein gut Teil die japanischen Sponsoren bei: die Sankei Shinbun – eine der größten Zeitungen Japans – das Reiseunternehmen ANA Sales & Tours sowie das Bauunternehmen Hikkoshi-Senmon-kyoudou-Kumiai. Unterstützt wird die Reise außerdem von der deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Tokio.
Autor: nnzAm 18. Oktober starten die Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen von Frankfurt am Main aus zu einer Japan-Tournee. Drei Konzerte reihen sich im 2-Tages-Rhythmus aneinander. Nach Aida steht ein Sinfoniekonzert mit der kanadischen Pianistin Naida Cole auf dem Programm. Die Nordhäuser und Sondershäuser können es bereits am 16. und 17. Oktober als 2. Sinfoniekonzert der Spielzeit hören. Das letzte Tokioter Konzert wird eine festliche Operngala sein. Am Monatsende kehrt das Loh-Orchester über Frankfurt in Thüringer Gefilde heim. Alle Proben und Konzerte werden von Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda geleitet, der sich sehr auf das japanische Publikum und die Arbeit mit weltbekannten Solisten freut.
Fiorenza Cossotto gilt als bedeutendste Mezzosopranistin unserer Zeit. An der Seite so berühmter Kollegen wie Maria Callas, Montserrat Caballé, Carlo Bergonzi und Luciano Pavarotti verkörperte sie alle großen Rollen ihres Stimmfachs. An der Mailänder Scala ist sie gleichsam zu Hause, und sie gastiert regelmäßig in Paris, Wien, Salzburg, Berlin, Madrid und Tokio. Die in Russland geborene Ungarin Georgina von Benza ist eine der meistgefragten Sängerinnen der heutigen Opernszene.
In Kiew und Budapest ausgebildet, hat sie in Wettbewerben zahlreiche Preise ersungen. Am meisten liegen ihr dramatische Sopranpartien wie Butterfly, Desdemona und Mimi. Zvetan Michailov aus Bulgarien hat nach seinem Studium in Mailand eine steile Karriere gemacht. Der Heldentenor nimmt regelmäßig an Tourneen der Arena von Verona teil, wo er u.a. den Rodolfo in La Bohème singt. Daneben beherrscht er die großen Rollen des französischen Fachs wie Hoffmann, Don José und Werther. Die drei Solisten sind in der Tokioter Aida des Loh-Orchesters als Amneris, Aida und Radames zu hören. In der Operngala am 29. Oktober treten sie noch einmal zusammen mit dem Roppongi-Männerchor auf.
Das erste Konzert findet in der Bunkamura Orchard Hall statt. Der Saal ist Teil des riesigen Kulturzentrums Bunkamura, das noch Kinos, einen Theatersaal und ein Museum beinhaltet. Er dient dem weltberühmten Tokyo Philharmonic Orchestra als Heimstätte und fasst 2.150 Zuhörer. Der Ort der beiden anderen Konzerte, die Takemitsu Memorial Hall in der Tokyo Opera City, ist von vergleichbaren Ausmaßen. Tokio hat weltweit die höchste Zahl an Konzertbesuchern. Allein deshalb und wegen der ungeheuren Beliebtheit deutscher Musiker in Japan ist mit drei ausverkauften Konzerten zu rechnen.
Zur Gesamtfinanzierung tragen ein gut Teil die japanischen Sponsoren bei: die Sankei Shinbun – eine der größten Zeitungen Japans – das Reiseunternehmen ANA Sales & Tours sowie das Bauunternehmen Hikkoshi-Senmon-kyoudou-Kumiai. Unterstützt wird die Reise außerdem von der deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Tokio.


