Fr, 10:50 Uhr
24.09.2004
Nicht so schlecht
Nordhausen (nnz). Das statistsiche Landesamt hat heute die ersten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im Freistaat vorgelegt. Und da sehen die Zahlen - nach einer ersten Betrachtung – nicht so schlecht aus.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt Thüringens, d. h. der Wert der im Inland produzierten Güter und geleisteten Dienste, im 1. Halbjahr 2004 gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 nominal um 2,4 Prozent. Unter Ausschaltung der Preisveränderungen erzielte Thüringen ein reales Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Leistung von 1,4 Prozent. Die entsprechenden Wachstumsraten betrugen in Deutschland nominal 2,9 Prozent und real 1,8 Prozent, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) nominal 2,5 Prozent und real 1,5 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) nominal 3,0 Prozent und real 1,8 Prozent. Die jüngsten Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem die Statistischen Ämter aller Bundesländer angehören, stützen sich auf kurzfristig verfügbare Wirtschaftsdaten für das 1. Halbjahr 2004.
Die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftbereiche verlief im 1. Halbjahr 2004 weiter uneinheitlich. Die Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe Thüringens stieg gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 deutlich um real 8,4 Prozent und verzeichnete damit in diesem Zeitraum den zweitgrößten Zuwachs aller Bundesländer. Dem gegenüber standen ein weiter sinkendes Bauvolumen sowie Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung. Die vorgelegten Ergebnisse wurden nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 berechnet und sind auf nationaler und regionaler Ebene für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vergleichbar.
Autor: nnzNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt Thüringens, d. h. der Wert der im Inland produzierten Güter und geleisteten Dienste, im 1. Halbjahr 2004 gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 nominal um 2,4 Prozent. Unter Ausschaltung der Preisveränderungen erzielte Thüringen ein reales Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Leistung von 1,4 Prozent. Die entsprechenden Wachstumsraten betrugen in Deutschland nominal 2,9 Prozent und real 1,8 Prozent, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) nominal 2,5 Prozent und real 1,5 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) nominal 3,0 Prozent und real 1,8 Prozent. Die jüngsten Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem die Statistischen Ämter aller Bundesländer angehören, stützen sich auf kurzfristig verfügbare Wirtschaftsdaten für das 1. Halbjahr 2004.
Die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftbereiche verlief im 1. Halbjahr 2004 weiter uneinheitlich. Die Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe Thüringens stieg gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 deutlich um real 8,4 Prozent und verzeichnete damit in diesem Zeitraum den zweitgrößten Zuwachs aller Bundesländer. Dem gegenüber standen ein weiter sinkendes Bauvolumen sowie Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung. Die vorgelegten Ergebnisse wurden nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 berechnet und sind auf nationaler und regionaler Ebene für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vergleichbar.

