Im Tierheim an der Alten Schäferei ist heute nach möglichst vielen Ostereiern gesucht worden. Dazu hatte das Team um Jennifer Schenk alle Tierfreunde der Region eingeladen. Eigentlich Grund zur Freude. Aber nur eigentlich...
Ostereiersuche im Nordhäuser Tierheim (Foto: privat)
Vor Kurzem wurde das Katzenhaus des städtischen Tierheimes aufgrund vorhandener Baumängel kurzfristig geschlossen. An der Fassade des Altbaus zeichnet sich eine starke Rissbildung ab; eine Unterbringung von Fund- und Abgabetieren ist derzeit nicht möglich.
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Das Dach ist im Giebelbereich durch mehrere Drehstützen verstärkt -optisch leicht erkennbar für jeden Besucher. Damit ist der Gefahr im Verzug zumindest bautechnisch erst einmal Einhalt geboten. Aber: Die Stadtordnung ist damit aber noch nicht erfüllt. Diese besagt nämlich, dass Tiere nur so gehalten werden dürfen, dass die Allgemeinheit nicht gefährdet oder belästigt wird (§25 Abs.1). Zudem ist das Füttern verwilderter Haustiere -unter diese Kategorie zählen auch unzählige wilde, herrenlose und streunende Katzen- nicht gestattet (§25 Abs.2).
Erfahrungsgemäß kommen auch in diesem Jahr wieder mehrere hundert Katzenbabys zur Welt, die im Anschluss zum Zweck einer tierschutzgerechten Unterbringung in die Obhut des Heimes gegeben werden sollen.
Was passiert nun mit den vielen Tieren? Dem Tierheim, zu dessen Aufgaben neben der Gefahrenabwehr im Rahmen des Ordnungs- und Fundrechtes sowie des Tierschutzes im Rahmen der Öffentlichkeit auch die Betreuung und Pflege von Fundtieren und behördlich sichergestellten Tieren gehört, sind die Hände gebunden. Es ist aufgrund der derzeitigen baulichen Lage in der Ausübung seiner Tätigkeit massiv gehindert und allein aus Eigenmitteln kann das Geld nicht aufgebracht werden. Die Kosten für den Neubau eines Katzenhauses übersteigen die finanziellen Kapazitäten des gemeinnützigen Vereines.
Das dürfte auch der Stadt bekannt sein, die zwischenzeitlich zumindest über eine Containerlösung zur Unterbringung der Tiere nachdenke. Näheres solle Ende April im Austausch mit der Stadtführung besprochen werden. Cornelia Wilhelm
so ist das nun mal in Nordhausen ,hinter dem Rathaus steht ein Prunkbau für mehrere Millionen ,und die Katzen im Tierheim sollen in Containern hausen. Zustände in dieser Stadt
Fragt man sich ,Was ist überhaupt noch zu gebrauchen,
jeden Tag eine neue Horrormeldung
muss nun Saniert werden. Auch das Katzenhaus entgeht den Behörden nicht. Vorschrift ist Vorschrift. Da haben die Katzen halt Pech, die besitzen leider keine Lobby. Für den Prunkbau war mehr als genug Geld Vorhanden, alles von Feinsten für unsere tollen Politiker. Daumen hoch ganz klar. Tolle Arbeit mal wieder geleistet .Bravo.
oder nicht ?
Vielleicht sollte zunächst der Untergrund untersucht werden, nicht weit weg klafft nämlich ein grosses Loch.
Eine Sanierung / Reparatur wäre nochmehr rausgeschmissenes Geld, falls sich danach der Boden auftut.
... da gibt es vielleicht noch Bücher aus der beliebten DDR-Reihe Wie helfe ich mir selbst. Titelvorschlag für Nordhausen: Wie helfe ich mir selbst in der Stadtpolitik von Nordhausen:
... und setze mich für ein Industriegebiet ein
saniere ich Stadtfinanzen
bringe ich Gehwege, Straßen und Brücken wenigstens wieder auf DDR Standardt
Verschlanke ich die Verwaltung
usw ...
Liane Enzinger, M.A.
Sie haben noch vergessen, wie baue ich eine Feuerwache für 20 Millionen Euro, saniere ein Theater für 20 Millionen und baue ein Fußballstadion für 8 Millionen Euro.
wird marode ! In Jeder Hinsicht. Jede Ära hat ein Ende.
Nach fast 30 Jahren Aufbruchsstimmung herrscht hier in Deutschland für vieles Abbruchstimmung. ;-))
Es wird immer deutlicher daß die nordhäuser Politik bis zum heutigen Tag komplett versagt hat. Wir müssen pünktlich die Steuern usw. zahlen. Das Geld vertrauen wir der Politik und diese kann damit nicht umgehen. Es gibt keine Konzepte und Ideen und auch kein Verantwortungsgefühl. Nordhausen ist am Ende. Wer noch kann sollte seine Sachen packen. Der Neuaufbruch ist ausgeblieben. K. Baltres