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Do, 21:00 Uhr
03.01.2019
Neues aus dem Wacker-Lager

Weniger Spieler - mehr Sponsoren?

Es war vor Weihnachten, da posierten Wackers neuer Cheftrainer Heiko Scholz und Wacker-Präsident Nico Kleofas vor der Kamera. Heute wollen wir das Interesse auf ein kleines, aber nicht unwesentliches Detail lenken...

Kleofas, Scholz vor Weihnachten (Foto: Wacker 90 Nordhausen) Kleofas, Scholz vor Weihnachten (Foto: Wacker 90 Nordhausen)
Doch vorab die sportliche Seite zum Start in ein neues Fußballjahr. Mit einem Lactat-Test trainiert sich der Regionalliga-Kader am Montag in die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben, von denen eine Kleofas immer noch nicht aus den Augen verlieren will. Er nennt sie zwar nicht, aber alle wissen, was gemeint ist.

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Bislang sehen die Planungen personeller Natur noch keine Neuzugänge vor. Wohl aber sollen Spieler, deren Verträge zu Saisonende auslaufen die Möglichkeit haben, sich einen anderen Verein zu suchen. Dazu gehören nach Aussagen von Nico Kleofas Benjamin Kauffmann, Tim Häußler oder Robin Fluß. Maximal wolle man fünf Spielern die Chance geben. "Wenn sie damit keinen Erfolg haben, dann werden sie den Oberliga-Kader ergänzen", so Kleofas.

Traditionell wird es im Januar auch wieder in ein zehntägiges Trainingslager in die Türkei gehen. Zwei Spiele solle Cheftrainer Scholz avisiert haben, eines davon hat es in sich: gegen Roter Stern Belgrad.

Nun zur wirtschaftlichen Seite und zum vorab genannten Detail. Auf der Brust der Jacke von Heiko Scholz ist nicht nur die EVN zu sehen. Auch die bundesweit und international agierende Steuerkanzlei ETL wurde dort platziert. Insider wissen, dass dieses erste offensichtliche Engagement in Nordhausen mit der Person Heiko Scholz verbunden ist, wie es schon bei Lok Leipzig der Fall war. Aber ETL ist in Nordhausen und bei Wacker bereits seit vielen Jahren über die Freund & Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft präsent.

Kurz noch zu ETL: Eigenen Angaben zufolge ist die ETL-Gruppe in Deutschland mit über 870 Kanzleien vertreten und darüber hinaus in über 50 Ländern weltweit mit 220 Kanzleien präsent. ETL ist Marktführer im Bereich Steuerberatung und gehört zu den Top 5 der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit ihren Geschäftsbereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung und IT bundesweit einen Gruppenumsatz von über 810 Millionen Euro.

Inwieweit sich der neue Sponsor aktuell und eventuell auch künftig bei Wacker Nordhausen engagieren wird, dazu gibt sich Nico Kleofas bedeckt, meint aber, dass sich ein Einstieg des Unternehmens äußerst positiv auf den gesamten Verein insgesamt auswirken werde. Ob ETL damit in einer Liga mit Knauf "spielen" werde, diese Frage wollte der Präsident dann doch nicht beantworten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
08.01.2019, 09:47 Uhr
Warum wird nicht mitgeteilt
dass Jerome Proheter Wacker in die Heimat Richtung Essen verlassen will?
Warum werden die bereits länger feststehenden Testspiele gegen Sangerhausen und Rudolstadt nicht mitgeteilt?
exNordhäuser
08.01.2019, 10:51 Uhr
Total unwürdiges Verhalten von Wacker!
Dies ist doch nichts neues bei Wacker, informationen über Wacker90 , gibt es doch kaum oder dann gleich Massenweise Info.
Ob der Pressesprecher , bei seinen vielen Tätigkeiten, überhaupt Zeit hat und die Fans über Wacker informieren kann.
Bezweifle es leider. Schade. Die Art und Weise teilweise die der Berichtersttungen sind sehr armselig für so ein Verein , der höher inaus will- eigentlich erbärmlich!!!!!
Und keine Info über die Testspiele ,absolut schwach!
Sollten sich mal kleinere Vereine oder RWE anschausen und dort konnen sie etwas von denen lernen.
Und da gebe ich dem Präsidium und Präsidenten mit schuld an dieser Verfahrensweise!!
Hoffnung sollte man nicht aufgeben!!!
geloescht.20220913
08.01.2019, 12:36 Uhr
Undurchsichtig
Was die Informationspolitik eines Vereines mit "Würde" zu tun haben soll, mag sich mir auf den ersten Blick nur schwer erschliessen. Dass man Jena und Erfurt auf diesem Feld meilenweit hinterher hinkt, ist allerdings unübersehbar. Dass ein "Pressesprecher" bei Wacker nichts zu sagen hat, ist ja inzwischen längst bekannt. Die wichtigen Dinge verkündet, nach wie vor, der Präsident persönlich.

Leider wird man als Fan immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt: 4 Spieler bekommen die Freigabe...basta. Was letztendlich zu dieser Entscheidung geführt hat, erfährt man nicht. Je weniger man versteht, auf welcher Grundlage bei Wacker solche Entscheidungen getroffen werden, um so mehr versteht man, warum der Verein seit Jahren an der Hürde zur 3.Liga scheitert.
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