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Sa, 18:30 Uhr
26.10.2019
Zweites Gemeinschaftsmusical vorgestellt

Ritter Rost kommt nach Neustadt

Vor drei Jahren startete man in Harztor ein ambitioniertes Projekt an dem sich am Ende 170 Menschen aus Niedersachswerfen und Ilfeld beteiligten und das auf dem Ilfelder Burgberg mit der Aufführung des Musicals "Ritter Rost feiert Geburtstag" seinen fulminanten Abschluss fand. Im kommenden Jahr werden der mürrische Ritter und seine Freunde zurückkehren. Das neue Abenteuer bringt einen neuen Spielort und neue Herausforderungen mit sich...

Ritter Rost kehrt zurück - das neue Gemeinschaftsprojekt wurde heute in Neustadt vorgestellt (Foto: Angelo Glashagel) Ritter Rost kehrt zurück - das neue Gemeinschaftsprojekt wurde heute in Neustadt vorgestellt (Foto: Angelo Glashagel)

Die Musicalpremiere auf dem Burgberg vor drei Jahren war ein besonderes Ereignis. Eine Ausnahmeerscheinung im kulturellen Alltag des Südharzes. Nicht allein weil der Berg im Herzen Ilfelds bis auf den letzten Platz gefüllt war, nicht weil man eine charmante und gut gespielte Geschichte zu sehen bekam, sondern weil hier keine Profis auf der Bühne standen. Weil all die viele Arbeit, weil Organisation, Bühnenbild, Musik und Requisite, weil jeder Handgriff, der der Vorstellung vorangegangen war, Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung der Menschen aus Ilfeld und Harztor war.

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Es war nicht das Nordhäuser Theater, die Kommune oder ein großer Verein, der den Stein ins Rollen brachte, sondern ein paar Freunde, Bekannte und Nachbarn, die mit dem Musical die Menschen aus den beiden Ortsteilen zueinander bringen wollten. "Was wir auf die Beine stellen können, wenn wir uns zusammenraufen, dass hat mich absolut verzaubert", erzählte heute Kathleen Hahnemann, die schon damals mit dabei war.

Wie Frau Hahnemann erging es vielen. Dirk Wackerhagen, im Alltag eigentlich Elektroingenieur, kam zu seiner Rolle als der titelgebende "Held" Ritter Rost durch Zufall. Heute hat er sich in die Rolle verliebt, der verschrobene Ritter, der mal fröhlich, mal betrübt, mal ausgeflippt gespielt werden will, biete ihm eine große Bandbreite, erzählte Wackerhagen. Dank der Herausforderung habe er selber Hemmungen abgelegt und Leute kennen gelernt, mit denen er sonst wohl nie zusammengekommen wäre. "Das Leben ist Ernst genug. Diesen Ernst brauche ich hier nicht, es macht einfach Spaß gemeinsam zu spielen".

Ritter Rost feierte 2016 auf dem Burgberg Geburtstag (Foto: nnz-Archiv) Ritter Rost feierte 2016 auf dem Burgberg Geburtstag (Foto: nnz-Archiv)

Ritter Rost auf dem Burgberg 2016

Im neuen Stück wird er derweil wohl weniger zu tun haben als vor drei Jahren: die "Hexe Verstexe" hat es auf das Feuer des kleinen Drachen Koks abgesehen. Nur mit echtem Drachenfeuer kann ihr ihre "Stinkesockensuppe" gelingen. Mit List und Tücke trickst sie den Ritter aus und verwandelt ihn in einen Metallfrosch. Koks hat schon geahnt das sich sein Freund überrumpeln lassen würde und so flieht er über den Ozean in Richtung Amerika, immer verfolgt von den Häschern der Hexe.

Zum neuen Abenteuer kommt auch ein neuer Spielort. Da der Ilfelder Burgberg wegen der anhaltenden Trockenheit keine sichere Bühne mehr bieten kann, hat man sich als Kulisse für das Neustädter Schloss entschieden. Geplant ist eine Art Stationentheater, bei dem Schauspieler und Publikum von Ort zu Ort ziehen. Das Neue Schloss soll dann etwa als Heimstatt der Hexe, der Neustädter Gondelteich als großer Ozean dienen.

Damit das funktionieren kann wird man wieder viel Hilfe brauchen. In den Räumen der Neustädter Feuerwehr kamen heute schon einige Interessierte zusammen, vom Harzklub bis zum kleinen Chor-Quartett. Jede helfende Hand ist willkommen, seien es handwerklich begabte Zeitgenossen, die mit am Bühnenbild basteln können, Kostüme schneidern, häkeln, stricken oder filzen, Menschen die Technik zu bedienen wissen, Tänzer, Sänger und Statisten, Organisatoren oder einfach ein paar Leute, die für das leibliche Wohl der Truppe sorgen können.

Wer sich vorstellen kann, Teil des großen Ganzen zu werden oder einfach nur ein bisschen mehr wissen möchte, der kann sich per Mail an uli.tuschy@t-online.de an Ulrike Tuschy wenden, oder Frau Tuschy und Frau Hahnemann unter 01573 6122024 (Ulrike Tuschy) oder 0176 22278956 (Kathleen Hahnemann) telefonisch erreichen.
Angelo Glashagel
Autor: red

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