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Mo, 13:48 Uhr
13.01.2020
Nordhausen LINKE-Abegordneten hoffen auf Unterstützung

Mehr Geld für Schulsozialarbeit

Über eine Erhöhung der Mittel für Schulsozialarbeit im Landkreis Nordhausen berichtet die Pressestelle der beiden Abgeordneten Birgit Keller und Katja Mitteldorf. Beschlossen hat dies noch die alte Landesregierung... 



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Ein großer Schritt hin zu einer vollständigen Ausstattung aller Schulen mit Schulsozialarbeit und damit multiprofessionellen Teams an den Schulen des Landkreises Nordhausen brachte der Änderungsantrag zum Haushalt 2020 des Landes, welcher durch die Fraktion DIE LINKE in den Thüringer Landtag eingebracht und beschlossen wurde. „Durch den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE können die Schulen im Landkreis in 2020 mit 1 040 931 für Schulsozialarbeit rechnen. Das sind 233 717 beziehungsweise 95,2% mehr als 2019. Dies wurde erreicht, indem die Fraktionen DIE LINKE, SPD und B90/ Die Grünen in den Haushaltsverhandlungen zusätzliche 10,1 Millionen Euro durchsetzten.“ betont die Landtagsabgeordnete Birgit Keller.



Die Landesförderung von 2019 mit 533 120 wurde einerseits mit 25 668 beziehungsweise 4,8% für Tarifsteigerungen und Sachkostensteigerungen aufgestockt. Zusätzlich erhält der Landkreis 48 2143 um beispielsweise auch in Grundschulen und bei freien Schulen neue Stellen für Schulsozialarbeit finanzieren zu können. Damit können bis zu 8,5 neue und zusätzliche Vollzeitstellen finanziert werden.

„Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen beschränkt sich nicht nur auf die Vermittlung des Lehrplanes. Gerade durch Schulsozialarbeit werden Probleme und Herausforderungen wie Drogen, Mobbing und Gewalt, Schulverweigerung und die Entwicklung eines demokratischen Schulklimas aktiv angegangen. Schulsozialarbeit wird als kommunale Aufgabe durch das Land seit gut 10 Jahren aktiv unterstützt. Ich freue mich, dass wir als Fraktion im Landtag eine Verdoppelung erreichen konnten und appelliere an die demokratischen Fraktionen im Landtag, keine Blockadehaltungen für eine progressive Landespolitik aufzubauen, welche zu Lasten der Kommunen und guter Bildung gehen würden“, ergänzt die Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf.
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