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Mi, 15:40 Uhr
15.01.2020
Haushaltskonsolidierung abgeschlossen

Jetzt ist es offiziell

Die Stadt Nordhausen startet mit einer guten Nachricht in das neue Jahr. Die Kommunalaufsicht des Landratsamtes Nordhausen hat den Antrag der Stadt Nordhausen auf vorzeitige Beendigung der Haushaltskonsolidierung genehmigt, teilt die Stadtverwaltung mit...

Durch die erfolgreiche Arbeit und der Bereitschaft des Stadtrates und der Verwaltung, auch schmerzliche Entscheidungen zu treffen und sinnvolle Projekte und Maßnahmen verschieben zu müssen, war dies überhaupt möglich. „Das Ende der pflichtigen Haushaltskonsolidierung erleichtert nicht nur die laufende Arbeit der Stadtverwaltung, sondern die Stadt Nordhausen ist wieder handlungsfähig. Wir können wieder aktiv selbst gestalten“, bewertet Oberbürgermeister Kai Buchmann das Ende der Konsolidierungsphase. „Dies gibt der Stadt Nordhausen ein Stück weit die Würde zurück, die sie verdient und auf die wir als Bürgerinnen und Bürger auch Stolz sind.“

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Seit dem Jahr 2015 bemühte sich die Stadt Nordhausen redlich, den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Allein im Zeitraum 2015 bis 2018 wurden ca. 28 Mio. Euro Schulden abgebaut. und zahlreiche kleine, große und strukturelle Entscheidungen zu Einsparungen, auch für die Zukunft, getroffen. Hierzu waren Stadtverwaltung und der Stadtrat immer wieder bereit, in Verantwortung für die Stadt, Kompromisse zu finden. „Einzelne Vorschläge haben für Stadtverwaltung, die Wirtschaft und Unternehmen aber vor allem für die Bürgerinnen und Bürger spürbare Einschnitte mit sich gebracht. Durch die positive Haushaltsentwicklung konnte die Stadt bereits seit zwei Jahren gegensteuern und Maßnahmen zur Beseitigung des Investitionsstaus ergreifen. Dies wird auch eine große Herausforderung in den kommenden Jahren sein“, konstatiert Oberbürgermeister Kai Buchmann mit Blick auf dringend notwendige Investitionen.

Der beschlossene Haushalt für das Jahr 2020 geht auf diesen Bedarf ein. Noch nie, seit Einführung der Doppik, hat die Stadt Nordhausen 25,7 Mio. Euro investiert, wie es für das kommende Jahr vorgesehen ist. Neben den beiden Großprojekten Feuerwache und Theater, die Investitionsmittel im Umfang von 12,6 Mio. Euro in 2020 binden, lässt der Haushalt auch Spielraum für dringend notwendige Investitionen zu. Allein für Straßen und Radwege wendet die Stadt 4,4 Mio. Euro auf. Fast eine Million Euro werden in die Sanierung der Nordhäuser Sportstätten Hohekreuzsportplatz, Tennenplatz Bielen und Werthersporthalle gesteckt. Der Haushalt wird umfangreiche Mittel für die Sanierung der Kindertagesstätten, für die Schulen (Stichwort Digitalpakt) und die Sanierung der Gebäude der Freiwilligen Feuerwehren sowie Beschaffung von Ausrüstung, z. B. Digitalfunk, zulassen.
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Kommentare

15.01.2020, 17.45 Uhr
SeniorRepente | Tolle Nachricht für NDH
Eine sehr gute Nachricht für Nordhausen! Jetzt langsam die Gebühren und Steuern und Preise senken, damit die Bürger auch von diesem guten Ergebnis auch etwas merken. Sie mussten ja auch höhere Steuern zahlen, um die Finanzen von Nordhausen zu stabilisieren.

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16.01.2020, 07.19 Uhr
Stechbarth | Steuern runter, wie im Wahlkampf versprochen
Von Buchmann bis Klaan alle haben versprochen, Gewerbesteuer und Grundsteuer zu senken. Jetzt ist Gelegenheit.

Aber nein, Abwasser Gebühren, Strompreise der EVN usw. steigen. Mal sehen, wann die SWG die Mieten erhöht.

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16.01.2020, 08.06 Uhr
Sonntagsradler 2 | @Stechbarth /Die letzte Frage
kann ich ihnen beantworten. Sobald die Leute (Handwerker) die für Reparaturen und Instandhaltung Maßnahmen gerufen werden, mehr Lohn haben wollen. Ganz zu schweigen von der Löhne der SWG Mitarbeiter die genauso um mehr Lohn in ihren Beruf oder Tätigkeit auf mehr Lohn hoffen wie jeder andere Berufstätige auch. Sie sind doch auch nicht über eine Finanzspritze odereiner Lohnerhöhung abgeneigt. Oder? Usw. usw. :-D
Aber daran hat nun die Stadt und der OB wirklich keine (Schult äh) Schuld. :-D

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16.01.2020, 08.51 Uhr
Stechbarth | @Sonntagsradler SWG mit eigener Service Gmbh
Warum geben Sie Sonntagsradler den Mitarbeiter*innen die Schuld für Kostensteigerungen? Die machen Ihre Arbeit und müssen ordentliches Geld bekommen.

Fraglich ist, warum die SWG sich eine eigene Service GmbH leistet, obwohl sie, wenn überhaupt nötig, mit der vom Landkreis zusammenarbeiten könnte. Diese neue Gesellschaft hat neben Frau Klaan dann noch einen zweiten Geschäftsführer sowie irgendwann sicher noch eigene Immobilien. Das sind alles unnötige Kosten, nur weil man sich selbst kleine Imperien schaffen will? "Was der Landrat kann, das will ich auch..."

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16.01.2020, 09.21 Uhr
Sonntagsradler 2 | @Stechbarth/…kann, das will ich auch..."
Es hindert Sie keiner daran eine eigene Gesellschaft in irgendwelcher Art(z.B. Hausmeisterservice) zu gründen oder zu arangieren. Wir leben zwar nicht im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. .-).
Aber dieses könnten Sie sich mit ein bisschen Eigenkapital und Geschick verwirklichen.
Nur Mut.
Außerdem hatten wir das Thema Service GmbH schon einmal diskutiert.Klicken Sie mal ein paar wochen zurück.

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