nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Do, 16:30 Uhr
16.01.2020
Griechisches Restaurant in Nord wieder geschlossen:

Das war ein kurzes Gastspiel

Mit viel Hoffnung war ein junger griechischer Gastronom angetreten, um die Kneipe mit dem wunderschönen Biergarten in der Stolberger Straße aus ihren Dornröschenschlaf zu wecken. Jetzt ist er wieder weg und hat eine Begründung dafür...


digital
Nachdem im Herbst ein neuer Anlauf genommen wurde und die komplette Familie mit Eltern und Schwester angerückt war, um den Betreiber zu unterstützen, kam das Aus für den Traum von einer eigenen Gaststätte schon Ende des Jahres. Wegen fehlendem Personal konnte der Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden. Schade drum und interessant zu beobachten, was aus der ehemaligen Kultkneipe nun wird.

Update 16.30 Uhr: "Aufgrund verschiedener Probleme seitens des ehemaligen Betreibers, konnte der Betrieb der Gaststätte nicht aufrecht gehalten werden. Derzeit stehe ich mit mehreren Interessenten in Kontakt und werde in Kürze, wenn alle Details geklärt sind - über Ausrichtung und Art - berichten. Auf jeden Fall eröffnet das Restaurant spätestens am 01.03.2020 wieder seine Türen. Uwe Schaumann

Dunkle Fenster in der Schönen Aussicht in der Stolberger Straße
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

16.01.2020, 09.36 Uhr
->EchterNordhäuser<- | wundert mich nicht
Das "Personalproblem" war wohl nur eines von vielen. Wir hatten zum Beispiel zum Hochzeitstag eine Woche vorher vor Ort einen Tisch reserviert. Als wir nun am entsprechenden Abend eintrafen, war der Tisch vergeben und kein anderer mehr frei. Auf die Frage nach einer Lösung folgte nur Schulterzucken... Wer so etwas erlebt hat, kommt nicht wieder.

7   |  0     Login für Vote
16.01.2020, 11.37 Uhr
Sonntagsradler 2
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
17.01.2020, 07.20 Uhr
Leser X | Gastronomisches Elend
Es würde einen mittlerweile fast schon überfordern, eine Strichliste anzulegen, welche Kneipe den wievielten Inhaberwechsel hat.

Solange in der Gastronomie nicht menschenwürdig gezahlt wird, ändert sich daran sicher wenig.

3   |  1     Login für Vote
18.01.2020, 21.00 Uhr
Paul | "Gaststätte"
Nun das immer mehr Gastronomen die Luft ausgeht, ist auch ein Personalengpaß. Der größere Schwerpunkt dürfte für viele Gaststätten wohl auch daran liegen, das das Rauchverbot in Gaststätten eingeführt wurde. Denn wer will Abends mit Freunden in ner Kneipe sitzen und feiern, und soll alle Naselang sich draußen vor die Tür stellen, wie so`n Assi. Der nächste Punkt dürften wohl auch die immer unverschämteren Preise sein. Aber davon ab gehe ich und einige Bekannte von uns seit dem Rauchverbot in keine Kneipe mehr. Da feiere ich lieber zu Hause da ist es billiger und ich muß mich nicht vor die Tür stellen zum Rauchen wie`n Penner.

1   |  9     Login für Vote
18.01.2020, 22.45 Uhr
h3631 | Es gibt auch Nichtraucher!!!!!!!
Die Nichtraucher wollen den stinkenden Qualm der Raucher nicht einatmen. Die Sachen duften auch nicht angenehm.
Das Rauchverbot ist schon in Ordnung.
Wer raucht schädigt sich selbst. Nichtraucher sollen durch den Qalmer der Raucher nicht belästigt werden.
@Paul,alle Naselang vor der Tür stehen ist Ihr Problem und nicht das Problem der Nichtraucher.
Rauchen Sie ruhig weiter, Rauchen macht schlank.

7   |  1     Login für Vote
18.01.2020, 22.48 Uhr
Andreas Dittmar | Echt Schade
Die Preise hier in der Region sind schon in Ordnung. 12 - 15 Euro für ein Essen, Steak und Wild auch etwas über 20 Euro halte ich für angemessen. Das geht natürlich dann auch nicht jeden Abend. Da sieht es unter der Woche eben mau aus. Wird zusätzlich der Tourismus vernachlässigt, keine richtige Werbung gemacht, nicht richtig zusammen gearbeitet, bleiben eben auch diese Gäste aus. Eine katastrophale Breitbandversorgung, gerade draußen auf dem Land runden das Ganze ab. Viele wollen auch im Urlaub auf WLAN nicht verzichten und wenn es fehlt, dann gibt es schlechte Bewertungen. Letzteres trifft natürlich für die Schöne Aussicht nicht zu aber zB. in Sophienhof, vor einiger Zeit noch die Sägemühle, Rodishain ist dieser Zustand gravierend. OK es bessert sich so langsam.

Stammpersonal muss bezahlt werden auch wenn keine Gäste da sind. Eine zusätzliche Servicekraft auf Abruf und Stundenbasis kann auch mal verhindert sein. Dann passiert das mit den Tischen oder man muss länger warten. Wenn Mittwoch Abends 19:00 2 Gäste zum Essen kommen, muss man auch die Küche hochfahren und anschließend wieder aufräumen. Böser Wille des Gastgebers ist es mit Sicherheit nicht.

5   |  1     Login für Vote
19.01.2020, 07.02 Uhr
Sonntagsradler 2 | Moin @Andreas Dittmar / mal wieder genau
den Nagel auf den Kopf getroffen. Über das Thema könnte man weiter kommentieren aber es bringt nix. Es muss eben jeder Selbständige und Gewerbetreibender sein Fell so gut es geht selber zu Markte tragen.
Darüber hinaus ziehe ich den Hut vor den Betreibern in Sophienhof wie "Brauner Hirsch" und "Ziegenalm".
Wenn man wirklich Erholung sucht und abschalten möchte braucht man den ganzen Alltags Schnickschnack wie WLAN, Navi und ausgebaute „Besenreine“ Wanderwege nicht. Ich kenne die Gegend da oben gut und liebe die Weitgehens Natur belassenen Wege.

»Aber über Geschmack und Wahrnehmung gegenüber anderen Kommentatoren lässt sich ja hier auch mit kleinen Fehlern hervorragend und manchmal amüsant diskutieren« „ .-)“

Ach ja @Andreas Dittmar

Kennen Sie den Spruch „Wer nichts wird, wird Wirt. Und wer Garnichts wird,wird Bahnhofswirt“
Sie wissen ja bestimmt wie der gemeint bzw. was er ausdrücken sollte.

Und ja @Paul

Die Einführung des Rauchverbots hat dazu beigetragen das so manch ein Stammgast seltener kam und somit natürlich der Umsatz. Selber bei damaliger Freundin als Kneipenbesitzerin mit erlebt.

nnz weiter so klasse.

1   |  3     Login für Vote
19.01.2020, 08.34 Uhr
Wolfi65 | Volle Zustimmung, Herr Dittmar
Ich hatte mich mal nach langer Zeit nach Sophienhof in den Braunen Hirsch "verirrt".
Wer eine freundliche Bedienung und gutes Essen zu moderaten Preisen sucht, ist dort richtig.
Außreichde Parkplätze inclusive.
Wer Hochgeschwindigkeits Internet über Funk sucht, wird in Sophienhof enttäuscht.
LTE,UMTS oder HSDPA bei Vodafone und O2 Fehlanzeige.
Wie es bei D1 Telekom da oben aussieht, konnte mangels Sim Karte vor 3 Tagen nicht getestet werden.
Aber wie schon von Herrn Dittmar geschrieben, können ja die Gastgeber vor Ort nichts dafür, zumal wohl vor Ort wohl die Möglichkeit besteht sich in das Hauseigene WLAN/DSL einzuloggen.
Da wir nur zum Mittagessen dort angereist waren, bestand wegen kurzen Mangels des Internets, nicht unbedingt Lebensgefahr.

4   |  0     Login für Vote
19.01.2020, 10.37 Uhr
Andreas Dittmar | Nur am Rande
Gehört zwar nicht mehr zur schönen Aussicht, zeigt aber womit nicht wenige Gastgeber gerade hier in der Region auch zu tun haben.

DSL aus der Leitung in Sophienhof 384 kbit/s - 2 mbit/s Download und 384 kbit/s Upload . Eine E-Mail mit 5 MB Anhang versenden, dauert unter diesen Bedingungen 2 min . 500 MB Datensicherung zB. in die Cloud 3 h.

Damit einen Hotspot für ein Hotel zu betreiben ist eine sportliche Angelegenheit. Das Hotel braucht ja auch für den geschäftlichen Datenverkehr und die Telefonie noch Bandbreite. Man kann zwar 2 Anschlüsse bündeln aber auch das reicht nicht.

Mitdem Handy sind maximal 2 G drin. Das heißt 260 kbit/s. Auch wenn LTE verfügbar wäre, darf ich dieses mit einem normalen Mobilfunkvertrag (80€/mon. für die Flat) nicht einfach so an Dritte weiterverteilen.

Es gibt Fördermittel (Th. 450 Mio.), um diese Zustände zubeseitigen aber der bürokratische Aufwand, davon zu profitieren, soll wohl auch eine Katastrophe sein.

2   |  0     Login für Vote
19.01.2020, 12.57 Uhr
Wolfi65 | Eine mobile Sendestation
Wäre für eine gewisse Zeit ein Lösung.
Wie die Mobilfunkanbieter das lösen können oder wollen, bleibt abzuwarten.
Dass man nicht jeden Flecken versorgen kann, leuchtet ein, aber es wäre für Sophienhof und Rothesütte eine gewisse Aufwertung.
PS: 2G (Telefonie) über Mobilfung und 384 kbit/s (DSL Ligth) geht heutzutage gar nicht.

2   |  0     Login für Vote
19.01.2020, 14.47 Uhr
Stolberg | Gaststätten geschlossen
Wenn man sich die Kommentare anschaut, ergibt sich eindeutig eine Kluft zwischen Wunsch und Realität:
alles soll schön billig sein, aber der Gastwirt soll höhere Löhne zahlen. das können nur Leute verlangen, die nicht nachrechnen.
das trifft auch für die Bezahlung landwirtschaftlicher Produkte zu.
Schön billig und dann wundern wir uns über Gesundheitsprobleme. wenn Masse billig produziert werden muss, tut man alles, um auch Masse zu produzieren- nix mit Tierwohl, aber ran an die Chemiekeule...
Es gibt natürlich große Firmen und v.a. die mit Konzernstruktur, wo der Geschäftsführer mit hohem Lohn angestellt ist, aber nicht persönlich haftet, die ihre Leute mit Niedriglöhnen ausbeuten. aber in den Kleinbetrieben "verdient" der Chef oft weniger und v.a. unregelmäßig als seine Angestellten. Und ne gute Staatsrente - Fehlanzeige.
Also, bitte mal den Kopf zu Hilfe nehmen.

2   |  1     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

digital
 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.