Kaltes Wetter, heiße Getränke, viel Gedränge - zwei dieser drei Dinge vertragen sich nicht mit der Corona-Pandemie sind aber feste Gegebenheiten auf den meisten Weihnachtsmärkten. Ob es in Nordhausen trotz Pandemie etwas wird mit dem Weihnachtsmarkt wird, darüber sprach man heute im Kulturausschuss…
Nordhäuser Weihnachtsmarkt 2019 (Foto: Nicole Schulz)
Das Ob konnte heute noch nicht beantwortet werden, das wie wurde von Bürgermeisterin Jutta Krauth im Ausschuss aber schon einmal umrissen. Im Moment arbeite man mit anderen Gemeinden zusammen um zu sehen inwieweit die Vorgaben der Thüringer Landesregierung umgesetzt werden können. Wir sind noch nicht an dem Punkt wo wir sagen können: so wird es aussehen, so wird’s werden. Die Richtlinien des Landes sind sehr auslegungsbedürftig.
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Eine Art von Weihnachtsmarkt würde man in jedem Fall gerne durchführen, aber die Kosten müssten verhältnismäßig bleiben. Ein Weihnachtsmarkt würde, so es grünes Licht gibt, wie zuletzt zwischen Lutherplatz, Rathaus und Bibliothek stattfinden. Die Zahl der Stände und vor allem die der Besucher werde man aber dann begrenzen müssen. Wie bei anderen Großveranstaltungen auch müsste das Areal mittels Zaun oder festlichem Grün abgegrenzt und mit separaten Ein- und Ausgängen versehen werden. Bühnenveranstaltungen wären definitv passé und der Personalaufwand, den man für die Kontrolle der Corona-Regeln und zur Zählung der Gäste einsetzen müsste, würde steigen, erläuterte die Bürgermeisterin.
Wirklich festgezurrt ist, anders als in normalen Jahren, zur Zeit noch nichts, nicht einmal der mögliche Veranstaltungsort. Zu möglichen Alternativen zum Rathausplatz werde man im kommenden Ausschuss informieren, sagte Krauth. Sicher ist hingegen, dass es wieder einen großen Adventskalender geben wird. Der kann in diesem Jahr nicht am Theater stattfinden und wird deswegen auf den Rathausplatz verlagert. Zudem plant man im Kulturamt der Stadt im Moment die Martinifeierlichkeiten, eine Ehrenamtsfeier sowie das Rolandsfest im kommenden Jahr. Angelo Glashagel
Warum wird hier eigentlich so ein Affentheater um den Weihnachtsmarkt gemacht. Hier wird ja so getan, als ob in NDH jedes Jahr tausende den Nordhäuser Weihnachtsmarkt überfluten. Das kann doch wohl nicht so schwer sein die paar Leutchen unter Kontrolle zu halten.
Zustimmung, Paul.
Dinge wie Blindgängerfunde, Weihnachtsmärkte etc bekommen überdimensionale Aufmerksamkeit seitens der Lokalpolitik.
Dass Nordhausen wirtschaftlich vor einem Strukturwandel steht u. ä. wichtige Themen interessieren offenbar keinen.
Also meine Meinung ist, in NDH braucht man keinen Weihnachtsmarkt. Hab ihn die letzten Jahre besucht, war zum vergessen. Also gleich sein lassen, das Geld kann man gut woanders gebrauchen
Warum soll man zur dunklen Jahreszeit auf einen
Weihnachtsmarkt verzichten?
Auch im dichtesten Covid-Nebel lässt sich so etwas
organisieren, alles eine Frage der Gestaltung.
Vielleicht zur Entzerrung auch gleichzeitig an verschiedenen
Orten (Rathausplatz und Theaterplatz)?
Wem´s nicht passt, der soll sich zu Hause einschließen.
Allein die Namensgebung "Weihnachtsmarkt" ist für mich ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur!
Über die Durchführung lässt sich sicher streiten, aber wem er nicht gefällt, der bleibt einfach fern oder besucht den in einer anderen Stadt.
Kann ja auch auf dem Bebelplatz stattfinden. Der wurde doch bisher auch ein Stückchen benutzt. Der gesamte Platz ist groß genug und da kann Abstand gehalten werden. Die Stadtverwaltung kann doch mal drüber nachdenken Die Angestellten müssen zwar dann ein Stpckchen weiter laufen zum Einkaufen von Bratwurst und Grog. Aber sie haben dann auch das Gedudel nicht den halben Tag über mehrere Wochen und können in Ruhe arbeiten. Oder....?
.....Weihnachtsmarkt zu Gunsten der Gastronomen absagen
Ein Weg wäre, die Gastronomen durch gezielte Werbung und weihnachtliche Aktionstage gebündelt zu stärken. So könnten Cafes, Gaststätten und Kneipen ihren dezentralen weihnachtlichen "Markt" abhalten, durch eine einheitliche "Weihnachtsmarkt" Speise und Getränkekarte. Also egal bei wem, die Weihnachtsmarktgerichte und weihnachtlichen Getränke kosten überall das gleiche. Werden aber gebündelt beworben. Das sollte von der Stadt leistbar sein, sie sparen sich schließlich die Markteinrichtung und Reklame.
Ob die Gastronomen sich dann jedoch auf so wetwas einigen können, vermag ich nicht einzuschätzen.
Ich bin absolut dafür, Weihnachtsmärkte zu öffnen. Ich würde lediglich den Ausschank von hochprozentigem Alkohol untersagen, um Großgruppenkampfsaufen zu vermeiden und die Gefahr das Tragen von Schutzmasken zu vergessen etwas auszuhebeln.
In den Geschäften kann man sich mit Mund-Nasen-Bedeckung frei bewegen u begegnen. Weshalb soll dies nicht auch auf einem Weihnachtsmarkt gehen? Buden nicht dicht an dicht, Menschenanzahl regulieren usw.
In Bremerhaven stehen seit Wochen in der Fußgängerzone in entsprechendem Abstand Kinderfahrgeschäfte und diverse Buden, die man sonst eher auf Jahr- oder Weihnachtsmärkten findet. Die Leute nutzen die Angebote, ohne sich in großen Menschentrauben anzusammeln. Die Betreiber freut es. Es wird vielleicht nicht so viel Geld in die Kassen kommen, wie sonst komprimiert in der Adventszeit, aber so vielleicht über einen gestreckteren Zeitraum.