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Do, 12:00 Uhr
18.02.2021
Thüriger Landesamt für Statistik

Regionales Ranking der Thüringer Industrie 2020

Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sank nach vorläufigen Angaben 2020 (bei 5 Arbeitstagen mehr) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik konnten nur die 2 Landkreise Gotha und Saale-Holzland-Kreis sowie die 2 Stadtkreise Erfurt und Jena ein Umsatzplus erwirtschaften. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte erzielten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Verlust.

Umsatzspitzenreiter war erstmals der Landkreis Gotha mit 3 091 Millionen Euro. Es folgten der Ilm- Kreis mit 2 878 Millionen Euro und der Wartburgkreis mit 2 278 Millionen Euro Umsatz. Beste kreisfreie Stadt war Jena mit 2 098 Millionen Euro Umsatz.

Der Landkreis Gotha erzielte einen Umsatzzuwachs von 415 Millionen Euro (+15,5 Prozent), wobei die Exporte um 2,7 Prozent rückläufig waren und der Umsatz im Inland um 28,3 Prozent anstieg. Die Industriebetriebe der kreisfreien Städte Erfurt und Jena erzielten mit 1,7 Prozent bzw. 0,4 Prozent sowie der Saale-Holzland-Kreis mit 1,4 Prozent einen Umsatzzuwachs.

Der Ilm-Kreis verbuchte 2020 mit 464 Millionen Euro (-13,9 Prozent) den höchsten absoluten Umsatzrückgang und die Stadt Suhl mit 28,0 Prozent den höchsten relativen Umsatzrückgang in Thüringen.

Die Höhe der Ausfuhren konnten nur in der kreisfreien Stadt Jena (+85 Millionen Euro; 6,0 Prozent) und im Saale-Holzland-Kreis (+6 Millionen Euro; 2,2 Prozent) gesteigert werden. In allen anderen Regionen ging die Exporttätigkeit zurück.

Im Monatsdurchschnitt waren 2020 in den Thüringer Industriebetrieben 144 Tausend Personen tätig, 5 164 Personen weniger als 2019 (-3,5 Prozent). Dennoch verzeichneten bei den Industriebe- schäftigten 2 kreisfreie Städte und 1 Landkreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs. Spitzenreiter war die Stadt Jena mit 3,7 Prozent (+281 Personen). Es folgten der Landkreis Weimarer Land mit 0,5 Prozent (+18 Personen) sowie die Stadt Weimar mit einem Anstieg um 0,3 Prozent (+4 Personen). Den höchsten Rückgang an Arbeitsplätzen verzeichnete der Landkreis Schmalkalden- Meiningen mit 1 030 Personen (-9,7 Prozent).
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