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Fr, 15:35 Uhr
02.09.2005

Geld für Waagen

Nordhausen (nnz). Beim Judosport muß das exakte Kampfgewicht unmittelbar vor einem Kampf ermittelt werden. Dazu braucht der Nordhäuser Judosportverein so genannten Flachwaagen. Der Verein hat dafür aber kein Geld: Bis heute nicht....


Geld für Waagen (Foto: nnz) Geld für Waagen (Foto: nnz) Große Freude herrschte heute bei den Mitgliedern des Judosportvereins Nordhausen e.V. Vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit gab es Geld. Da Sozialminister Dr. Klaus Zeh terminlich verhindert war, übernahm Landrat Joachim Claus gern diesen Part. In seinem Amtszimmer überreichte er dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Thomas Köhler (siehe auch Foto, v.l. 1. Vorsitzender Thomas Köhler, Landrat Joachim Claus und weitere Sportfreunde), im Beisein weiterer Mitglieder einen Lottomittelbescheid in Höhe von 1.300 Euro. Köhler bedankte sich herzlich im Namen aller Sportfreunde für die finanzielle Hilfe.

Das Geld wird dringend als Zuschuss für die Anschaffung zweier digitaler Flachwaagen, die das Kampfgewicht der Sportler vor einem Wettkampf genau ermitteln können, benötigt. Die Gesamtkosten für die Anschaffung betragen jedoch 1.600 Euro. Das noch fehlende Geld wollen die Vereinsfreunde selbst aufbringen.

Sozialminister Klaus Zeh schickte vorab einige Zeilen an die Sportfreunde: „Da ich selbst einmal Judo mit großer Begeisterung ausgeübt habe, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dieser Sport für Jugendliche gut geeignet ist. Bewegung, Reaktionsvermögen und Persönlichkeitsbildung werden besonders gefördert. Da hier gleichzeitig ein großer Beitrag zur Jugendarbeit geleistet wird, ist es wichtig, gute Rahmenbedingungen für diesen Sport zu schaffen.“

Der Judosport wird in Thüringen übrigens von rund 4.300 Aktiven betrieben, die in über 80 Vereinen organisiert sind. Etwa drei Viertel aller Judoka sind bis 18 Jahre alt.
Autor: nnz

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