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Do, 14:26 Uhr
07.07.2022
Solarenergie in Thüringen

42.000 Anlagen für klimafreundlichen Strom

Energieministerin Siegesmund besuchte heute in Jena den Eigentümer einer neu installierten Haus-Solaranlage samt Speicher – und gratulierte zur rund 42.000sten Anlage in Thüringen...

Seit einigen Wochen kann der Hausbesitzer für Heizen und sonstigen Strombedarf auf eine Leistung von rund 10 kWp zurückgreifen – und so langfristig seine Energiekosten und die Abhängigkeit von fossilem Importstrom senken. Die Anlage wurde durch das Förderprogramm Solar Invest unterstützt.

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Dazu erklärt Energieministerin Siegesmund: „So verbinden wir Wertschöpfung, Importunabhängigkeit und Klimaschutz. Auch jenseits unseres schnell ausgeschöpften Förderprogramms lohnt sich die Investition in Sonnenenergie vom eigenen Dach durch die verbesserten Rahmenbedingungen der neuen Bundesregierung. Die Investition macht energieunabhängig, senkt langfristig Kosten und schützt das Klima. Mein Ziel bleibt, dass wir möglichst schon 2025 in Thüringen auf 100.000 Solardächer kommen. Die Zahlen der letzten Jahre zeigen einen erfreulichen Trend in die richtige Richtung. So klappt die Energiewende – gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern. Sie ist finanziell attraktiv, schützt das Klima und unterstützt das Thüringer Handwerk. Damit ist Klimaschutz auch ein wichtiger Konjunkturimpuls.“

Die Zahl der Solaranlagen in Thüringen hat sich allein innerhalb des vergangenen Jahres um rund 5.000 Stück erhöht. Damit steigt die installierte Leistung auf über 2.000 Megawatt. Solarenergie hat einen Anteil von rund 25 Prozent an der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie in Thüringen. Seit dem Start von „Solar Invest“ im Jahr 2016 wurden fast 8.000 Zuwendungsbescheide über insgesamt rd. 30 Millionen ausgereicht. Der Solarrechner der Thüringer Energieagentur ThEGA zeigt Bürgerinnen und Bürgern, ob sich Sonnenenergie auch für ihr Dach lohnt: https://www.solarrechner-thueringen.de.
Autor: red

Kommentare
N. Baxter
07.07.2022, 18.37 Uhr
Wartezeiten
ich warte schon seit Monaten auf ein Angebot bzw. eine Rückmeldung...
Ernesto101
07.07.2022, 19.26 Uhr
Ein schlechter Scherz, Frau Ministerin!
Diese Pressemeldung aus dem Ministerium ist doch wohl ein schlechter Scherz! Frau Siegesmund hätte besser niemanden besucht, als hierdurch auch noch mit dem Rohrkrepierer "Solar Invest" zu werben. Die Mehrzahl der Interessenten auf Förderung hatten nicht den Hauch einer Chance. Und der Solarrechner Thüringen kann eine Rentabilität auch nur mit Fördermitteln darstellen. Wenn man die rausrechnet, dann wird's bei den meisten Kalkulationen sehr düster.
Paul
07.07.2022, 20.33 Uhr
Klima???
Wenn ich immer diesen Schwachsinn mit dem Klima höre, kriege ich das große Kot..... Kein anderes europäisches Land setzt auf solche unzuverlässigen Energiequellen. Keine Industrienation setzt ihre sicheren Energiequellen außer Kraft, nur die bornierten deutschen Politiker. Das ist absolute Dummheit. Egal ob Frankreich oder Polen, jeder baut NEUE Kernkraftwerke oder Kohlkraftwerke um damit eine stabile und billige Energieversorgung ab zu sichern. Was macht Deutschland, eine Schei... nach der anderen und wir dürfen dafür zahlen. Warum lassen wir uns DAS gefallen!
grobschmied56
07.07.2022, 21.13 Uhr
Im grünen Takka-Tukka-Land...
... rechnet man sich die Welt, wie es einem gefällt. Fakten und Physik spielen da keine Rolle mehr. Mathematik gilt als völlig überbewertet.
Immerhin gibt es noch ein paar alte weiße Männer im zunehmend abgebrannten Futschland, die gewohnt sind, ihren Verstand und die Grundrechenarten zu benutzen. Aus Sicht grüner Minister_:*Innen natürlich eine glatte Zumutung.
Wer will schon so genau wissen, welchen Stellenwert die hochgejubelte Photovoltaik tatsächlich hat?
Na ja, der Grobi zum Bleistift.
Zitat:
'Der Anteil der Solarenergie am gesamten Strommix hat sich von 4,2 Prozent im Jahr 2012 auf 7,0 Prozent im Jahr 2019 erhöht (laut Fraunhofer ISE 9 Prozent Anteil an der Nettostromerzeugung)'

Sämtliche hochgelobten Solaranlagen in Deutschland erbrachten also gerade mal den Anteil an der Stromerzeugung, den bis Ende 2021 die letzten sechs verbliebenen Kernkraftwerke bereitstellten.
Mit einem dezenten Unterschied: Die tollen PV-Anlagen erbrachten ihren Beitrag zum größten Teil an langen und sonnenreichen Tagen im Sommerhalbjahr. Die Kernkraftwerke lieferten das ganze Jahr über, auch in langen, kalten Winternächten, in denen Energie für Beleuchtung, warmes Wasser oder Wärmepumpen viel dringender gebraucht wird, als im Juni oder Juli.
Es wird auch nicht viel bringen, die Zahl der PV-Anlagen zu verdoppeln oder zu verdreifachen. Ende Dezember haben die Tage in Deutschland nun mal 16 Nacht- und nur 8 Tagstunden. Unter derart ungünstigen Umständen reicht auch ein ganzes Fußballfeld voller Solarmodule gerade mal aus, um den Schaum vom Bier zu pusten oder die Besenkammer frostfrei zu halten. Die restliche Bude bleibt kalt.
An der Stelle ziehen dann die 'Erneuerbaren' - freaks ihr ASS aus dem Ärmel:
Wir haben ja auch noch die WINDKRAFT!
Wieviele Windräder müßten pro Jahr zugebaut werden, um die 'Klimaneutralität' zu erreichen?
FAZ titelt: 1500 neue WKA pro Jahr! Deutschlandfunk gibt sich etwas bescheidener: 1300 neue Anlagen pro Jahr werden benötigt, um die 'Klimapläne' zu verwirklichen.
Wieviel wurde tatsächlich errichtet?
Laut Handelsblatt im ersten Quartal 2022 ganze 93 Stck.
Da muß man sich nicht wundern, wenn ein sarkastischer Zeitgenosse behauptet:
'Der größte Fan des deutschen Atom-Ausstiegs ist Putin.'
;-))
Herr Taft
08.07.2022, 09.44 Uhr
Energiemix...
... Ich darf mal zur Diskussion anmerken, dass es bei erneuerbaren Energien nicht nur um Solar- und Wind-Energie geht. Ebenso gehören Biogas-Anlagen, Hackschnitzel- und Pellet-Heizungen und Wasserkraftanlagen dazu. Hier gibt es zB. einen regionalen Fernwärme-Versorger (also eher Nahwärme) der aus Hackschnitzeln Wärme macht und die per Leitung in die Häuser bringt....für 6ct pro kWh...
grobschmied56
08.07.2022, 12.41 Uhr
Wasserkraft und Biogas liefern...
... ziemlich zuverlässig und konstant Energie. Wasserkraft zwischen 2.9 und 4.3 Prozent des Energiemix, Biogas (2021) ca 7.5 Prozent. Das sind allerdings nur marginale Werte, die uns den Allerwertesten kaum retten werden.
Der Zubau an PV und Windkraft in den letzten Jahren hat kaum ausgereicht, um die abgeschalteten Kernkraftwerke zu ersetzen. Von Ausstieg aus der Kohle kann deshalb keine Rede mehr sein. Deshalb schluckt Herr Habeck die Kröte, Kohlekraftwerke - die größten Dreckschleudern überhaupt - weiterlaufen zu lassen. Dabei wollte er denen als 'Klima-Minister' doch zuförderst an den Kragen. Daraus wird nun nur ein Satz mit 'x'.
Trüffelschokolade
08.07.2022, 15.36 Uhr
Atomkraft und Co.
Ah, ja, wer kennt sie nicht, die tollen französischen Atomkraftwerke, von denen derzeit mehr als die Hälfte nicht laufen und das deswegen massiv Strom einkauft und die eigene Bevölkerung zum Strom sparen aufruft. Unternehmen wie eine der größten Supermarktketten, Carrefour, haben in den vergangenen Monaten weniger geheizt und Beleuchtung reduziert um Strom zu sparen.

Welcher Strom dabei zugekauft wird, fragt man sich? Deutsche Windkraft!
Was ist ein wichtiger Aspekt bei den derzeitigen Abschaltungen? Kühlprobleme, noch verstärkt durch steigende Temperaturen und sinkende Pegelstände. Die aufgrund des Klimawandels noch zunehmen werden. Die zuständigen Behörden in Frankreich haben bereits vor vier Jahren festgestellt, dass sich eine massive Investition in Atomkraft in Frankreich _nicht_ lohnt. (Was natürlich der politischen Linie des Präsidenten widerspricht, weswegen das einfach übergangen wurde.)

Andere Länder setzen ebenfalls stark auf erneuerbare Energien: China investiert am meisten und will bis 2025 die Leistung aus Wind und Sonnenenergie verdoppeln. China ist bereits jetzt weltweit das Land mit der höchsten Energieproduktion aus erneuerbaren Energien. Auch andere Ländern wie die USA investieren massiv in erneuerbare Energien.
Herr Taft
08.07.2022, 15.45 Uhr
Genau!
"Wasserkraft zwischen 2.9 und 4.3 Prozent des Energiemix, Biogas (2021) ca 7.5 Prozent. Das sind allerdings nur marginale Werte."... Genau deswegen geht es ja um den Ausbau der Erneuerbaren Energien...
tannhäuser
08.07.2022, 17.42 Uhr
Und warum...
...drehen wir den Franzosen unseren Windkraftstrom an?

Weil man das "überschüssige" Zeug in Deutschland scheinbar nicht der eigenen Bevölkerung in die Steckdosen schicken kann?

Oder warum? Bitte um Antwort von jemandem, der in Physik besser aufgepasst hat als ich und nicht Greifvögel und Wälder für Grüne Ideologie opfern würde.
Kobold2
08.07.2022, 17.54 Uhr
Grob gedacht
stimmt es ja, das wir grad besonders von verfehlter Energiepolitik der Vergangenheit betroffen sind....
Genau hingeschaut, liegts an der verschleppten und verschlafenen Energiewende.
Da hat die weiter-so- Fraktion erheblichen Anteil.....
tannhäuser
08.07.2022, 18.10 Uhr
Noch gröber gedacht...
...brauchen wir alle Strom und es ist einfach für mich nicht nachvollziehbar, die Zuständigkeiten dafür (Und wir alle bezahlen dafür) dauernd verallgemeinernd moralisch auf alle hier mitlesenden Verbraucher abzuwälzen.

Weder Sie noch ich sind dafür verantwortlich, wenn unsere Nachbarn 5 Gefriertruhen im Keller betreiben, beim ehelichen Sex Flutlicht wie im Stadion brauchen oder bei minus 20 Grad draussen die Heizungen in 4 Zimmern bei offenem Fenster auf 5 gedreht haben.
henry12
08.07.2022, 18.19 Uhr
Klimaklatscher in Thüringen
Wie wäre es, wenn die Jubelperser hier zu 100 Prozent von ihrem grünen Lieblingsstrom abhängig gemacht werden.
Auf die Erfahrungen nach einem Jahr bin ich gespannt.
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