Kranzniederlegung in Nordhausen
Gedenken zum Weltfriedenstag
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtratsfraktionen, des Landkreises und Bürgerinnen und Bürgern gedachte die Stadt Nordhausen am heutigen 1. September dem Weltfriedenstag mit einer Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus...
Kranzniederlegung an der Gedenkstele (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
In seiner Rede drückte Oberbürgermeister Kai Buchmann seine Hoffnung auf Frieden in Europa aus. Die Erinnerung an den Krieg stärkt uns in der Hoffnung auf Frieden. Dies wird an der Stele zur Erinnerung an die Zerstörung Nordhausens im April 1945 mehr als deutlich, so Buchmann. Das Gedenken zum Antikriegstag stand auch in Nordhausen unter dem Eindruck des Krieges Russlands in der Ukraine.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es in der Ukraine eine friedliche Lösung geben muss. Bis dahin dürfen die Auswirkungen nicht zu einer Zerreißprobe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt werden, führte Nordhausens Oberbürgermeister aus. [Foto 1]
Der 1. September erinnert als Antikriegstag jährlich an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939.
Autor: red
Kommentare
grobschmied56
01.09.2022, 19:47 Uhr
Gut gesprochen, Herr Buchmann...
... jedoch muß man schon beobachten, welche früheren PAZIFISTEN sich inzwischen als Förderer von Waffen-Exporten erweisen. Da gibt es sehr erstaunliche Wandlungen.
Menschen, die noch vor zwei Jahrzehnten strikt gegen JEDE AUFRÜSTUNG und jeden BUNDESWEHR-EINSATZ waren, wollen uns plötzlich einreden, daß wir jede Menge schwere Waffen liefern müssen...
Erstaunlicher Sinneswandel bei den ehemaligen Pazifisten.
Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche...
Jäger53
02.09.2022, 07:52 Uhr
Weltfriedenstag
Das Wort Weltfriedenstag klingt wie Hohn und Spott. Von den USA werden Weltweit immer wieder Kriege provoziert und immer wieder werden die sogenannten Bündnispartner mit hinein gezogen und sei es nur durch Waffenlieferungen. Die sogenannte grüne Friedenspartei in Deutschland sollte sich in Grund und Boden schämen, Sie sind zur Kriegspartei geworden. Und die Arbeiterpartei SPD ist nicht besser. Das Wort Weltfriedenstag sollte man aus dem Duden streichen.
Marino50
02.09.2022, 08:28 Uhr
Weltfriedenstag..
..und unsere Außenministerium oder auch "Kriegsministerin" genannt, schürt den Krieg in der Ukraine mit mehr Waffen immer weiter an. Es ist der pure Hohn.
Paulinchen
02.09.2022, 10:45 Uhr
"Egal was..
... meine Wähler von mir denken, ich bleibe dabei, dass wir der Ukraine so lange helfen, wie sie uns braucht.... "
Das ist doch mal eine Ansage einer gewählten Volkvertreterin und bis ins Mark gestaehlten Pazifistin.
Dafür darf sie sich bestimmt mit ihrer Familie demnächst in der Toskana, im Luxusanwesen von Selenskyj, von den Strapazen ihres Amtes erholen.
Wenn das so stimmt, fehlen mir die Worte und es hebt sich mein Magen.
Man sagt ja immer, an einem Gerücht ist immer ein Funken Wahrheit. Mal schauen, was nun noch kommt..... Schimmler geht nimmer! Und das zum Weltfriedenstag.......
Franz Haarkamm
02.09.2022, 12:02 Uhr
Wenn ich als Politikerin das Versprechen gebe... @Paulinchen
Wenn ich als Politikerin das Versprechen gebe – und glücklicherweise gibt es in der Demokratie die Möglichkeit, dass die Menschen mir widersprechen und mir vorwerfen, ich hätte nicht die Wahrheit gesagt – aber wenn ich den Menschen in der Ukraine das Versprechen gebe, wir stehen euch bei, so lange ihr uns braucht, dann will ich liefern. Egal, was meine Wähler in Deutschland darüber denken, aber ich will den Menschen in der Ukraine gegenüber liefern.
So lautete das etwas längere Zitat, bevor es von gewissen Kreisen verkürzt und sinnentstellend verbreitet wurde. Und das zeichnet Frau Baerbock eigentlich aus, daß sie so etwas gesagt hat. Es gibt einen alten Naturrechtsgrundsatz: "Pacta sunt servanda!" (Zu deutsch: Verträge sind einzuhalten!) Das ist in der letzten Zeit etwas aus der Mode gekommen. (Etwa durch den - vermutlich durch russische Hilfe gewählten - Donald Trump, den Abkommen nicht interessierten, oder durch W. Putin, den eine von Russland - im Gegenzug für den ukrainischen Verzicht auf Atomwaffen - gegeben Garantie der Souveränität der Ukraine, herzlich wenig interessiert. Und auch in Deutschland gibt es politische Strömungen, die bisherige Verträge und Abkommen wohl für belanglos halten.)
Frau Baerbock sagt nun genau dies: Ich will verlässlich sein und meine Zusagen einhalten.
Will Paulinchen etwa in einem Staat leben, der als unzuverlässig gilt? Ich will es jedenfalls nicht! Heruntergebrochen auf den kleinen Bereich ist es doch so, daß ich schon Bauchschmerzen habe, wenn ich von jemanden der offensichtlich unzuverlässig ist, auch nur ein Päckchen Kaugummi kaufe.
Paulinchen
02.09.2022, 13:00 Uhr
Weshalb hält sich...
... Deutschland nicht an die über ca. 25 Jahre vereinbarten Verträge über die Abnahme von Öl und Gas aus Russland. Oder bezahlen wir einfach, ohne die Ware abzunehmen?
Franz Haarkamm
02.09.2022, 13:06 Uhr
Das ist mir neu... @Paulinchen
... das Deutschland den Hahn zugedreht und die Einfuhr russischen Gases gedrosselt hat.
Ra1n3R
02.09.2022, 13:08 Uhr
Herr Haarkamm
Zuerst gilt dies, was Sie bei Übernahme des Amtes gesagt hat.
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
Als Außenministerin vertritt Sie die Interessen Deutschlands und dies eben inklusive des deutschen Volkes. Die Interessen anderer Länder sind diesen immer unterzuordnen und nicht umgekehrt.
Franz Haarkamm
02.09.2022, 13:34 Uhr
Es gilt aber auch: ...@Ra1n3R
Durch die Abgabe eines Versprechens steht sie moralisch in einer Pflicht. Und zum Zeitpunkt der Abgabe des Versprechens stand die Mehrheit der Bevölkerung hinter Sanktionsmaßnahmen. (Selbst im Juli war laut infratest-dimap Umfrage noch die Mehrheit der Bevölkerung für Sanktionen. Ironiemodus an: Aber das ist natürlich alles erlogen, eine Umfrage innerhalb der Blase der nnz wäre viel zuverlässiger.)
Wenn das Volk oder die, die sich für die Mehrheit des Volkes halten und deshalb am lautesten schreien, jeden Tag etwas anderes will und man sich ständig danach richtet kann man wahrlich keine Politik mehr machen. Irgendwann muss entschieden werden, und darauf muss dann auch Verlass sein.
geloescht.20250302
02.09.2022, 14:00 Uhr
So ist es, Ra1N3R!
Ich sehe das Amt eines Ministers pragmatisch und den Eid wie ein Eheversprechen:
"In guten wie in schlechten Zeiten..."
Was für ein verlogenes Subjekt wäre ein Mann oder eine Frau, den Ehepartner zu verlassen, weil er/sie (Das ist jetzt kein Gendern, Psychoanalytiker!) krank ist, um sich dann irgendwo mit jemandem anders zu vergnügen?
Habeck und Baerbock sind völlig deplatziert oder bewusst platziert in Ihren Ämtern und agieren wie eingeschleuste U-Boote, denen alle anderen Völker wichtiger sind als das deutsche, das sie scheinbar "ausdünnen" wollen, es aber nach gusto des Märchenbuchschreibers, der laut der Trampolinspringerin und Völkerballerin von "Hühnern und Schweinen" kommt, gar nicht gibt.
diskobolos
02.09.2022, 21:37 Uhr
Da muss ich widersprechen, F. H.
"Das ist mir neu... dass Deutschland den Hahn zugedreht und die Einfuhr russischen Gases gedrosselt hat."
D hat wie die Mehrheit der EU-Staaten erklärt, man wolle den Import von russischem Öl und Gas so schnell wie möglich herunterfahren. Die erklärte Absicht war, Putin die € zur Finanzierung des Krieges zu entziehen. (Was an sich schon Unsinn war, denn seine Soldaten und die Rüstungsindustrie werden mit Rubeln bezahlt . . .)
Welche Reaktion war denn auf dieses EU-Vorhaben von Putin zu erwarten? Sollte er warten bis der Hahn von unserer Seite zugedreht wird?
Dass im Ergebnis der Reduzierung Gazprom jetzt Rekordgewinne einfährt (40 Mrd. € im 1. HJ) setzt dem Ganzen die Krone auf. Man muss eben bei allem, was man tut, den Baum der Konsequenzen bedenken.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.