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So, 07:38 Uhr
16.10.2022
KKH:Im Freistaat und im Norden steigt der Anteil der Papas weiter

Spitze! Väter-Boom in Thüringen hält an

Flaute nach dem Corona-Boom? Nicht in Thüringen. Dort ist Zahl der berufstätigen Väter, die sich für die Betreuung ihrer kranken Kinder freinehmen, auch nach dem Rekordhoch von 2021 weiter angestiegen...

Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse waren es im ersten Halbjahr 2022 zu knapp 29 Prozent die Väter, die Kinderkrankentage beanspruchten. Das ist ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In allen anderen Bundesländern (außer in Schleswig-Holstein) sank hingegen die Quote – teils sogar deutlich.

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Im Ländervergleich liegen Thüringens Väter mit diesem Spitzenwert auch auf Platz eins. Schlusslicht sind die Papas aus Bayern mit 19,5 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 23 Prozent.

Mittlerweile nehmen nur noch wenige Väter in Thüringen pandemiebedingte Kinderkrankentage in Anspruch. Im ersten Halbjahr 2022 machte nur noch rund jeder achte betroffene KKH-versicherte Vater von dieser Möglichkeit Gebrauch. Im Vorjahreszeitraum war es hingegen noch mehr als die Hälfte der Väter. Grund dafür dürften unter anderem die Corona-Lockerungen in diesem Jahr sein, mit denen wieder mehr Normalität in den Kita-, Schul- und Arbeitsalltag einkehrte. Die Regelung für das pandemiebedingte Kinderkrankengeld gilt allerdings noch bis ins kommende Jahr 2023 hinein. Demnach können Eltern auch Kinderkrankentage beantragen, wenn der Nachwuchs nicht krank ist, aber dennoch zu Hause betreut werden muss. Dies war bislang etwa bei Corona-bedingten Kita- und Schulschließungen der Fall.
Autor: red

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Kommentare
Jäger53
16.10.2022, 08:21 Uhr
Kinder betreuende Väter
Der Hauptgrund liegt darin, das deren Frauen mehr Geld verdienen als Ihre Männer, oder diese Frauen mit dem aufziehen Ihrer Sprösslinge einfach überfordert sind. Heut zu Tage ist der Mann mehr Frau als die Frauen selber. Nur eines funktioniert noch nicht und zwar das stillen mit der Brust.
Psychoanalytiker
16.10.2022, 08:52 Uhr
Muss es jetzt nicht heißen"nichtmenstruirende ... ???
In dem Artikel "Hochschule stellt kostenlose Menstruationsprodukte" (vom vergangenen Donnerstag) teilen uns eigentlich hochintelligente Menschen der Hochschule Nordhausen indirekt mit, dass entsprechend eines innovativen Pilotprojektes gegen Benachteiligung und Tabuisierung Frauen als "menstruierende Personen" bezeichnet werden.

Da ist es doch sicher auch so, dass in der Deutschen Sprache, die einst durch Martin Luthers Bibelübersetzung und durch die Werke Goethes, Schillers ... und der Gebrüder Grimm bekannt gemacht wurde, und die zudem unsere Eltern und Großeltern noch sprachen, richtige Väter jetzt als "nichtmenstruirende Elternteile" bezeichnet werden müssen.

Und logische Konsequenz daraus wäre auch noch, dass man in Deutschlands neuer "Menstruirender-Elternteil-Sprache" das Wort "Vaterland" in "Nichtmenstruirendes-Elternteil-Land" umbenennen müsste.

Ich hoffe nur, dass die "Intelligenz Deutschlands" (u.a. Studenten und deren Lehrkräfte) nicht überall so ist, wie es uns ein "ur-deutsches" Wort, das aus der Ableitung des Wortes "Dame" entsteht, mehr als suggeriert.

(Ironie und Sarkasmus aus).
T.Nickel
16.10.2022, 15:37 Uhr
Die beste Psychoanalyse taugt nichts, wenn man sich von Wut leiten lässt
Ich hab ja schon im angesprochenen Artikel über die kostenlosen Menstruationsprodukte die Aufregung Einiger nicht verstanden. Warum aber nun die eigene Wut auf gegenderte Sprache nun aber hier bei dem Thema auch raus muss, bleibt schleierhaft.

"Nebenan" ging es um ein lokales Ereignis mit Nachrichtenwert und die NNZ hat darüber berichtet. Ob die Begrifflichkeit "menstruierende Personen" nun von der Hochschule kam oder die NNZ es so nannte, weiß ich nicht. Ohne jedoch zu wissen, wieso diese Begrifflichkeit verwendet wurde, lässt sich doch nicht einschätzen, ob solch eine Aufregung darüber berechtigt ist.

Wenn es aktuell an der Hochschule Menschen gibt, die sich selbst nicht zum Geschlecht Frau zählen, obwohl sie weibliche Geschlechtsmerkmale besitzen, dann ist es durchaus in Ordnung, wenn sprachlich darauf Rücksicht genommen wird. Wenn es diese jedoch nicht gibt, dann ist hier vielleicht jemand beim Versuch sprachlich richtig zu liegen über's Ziel hinaus geschossen, aber für einen Aufreger taugt das nun nicht. Schon gar nicht, um einen inhaltlich ganz anderen Artikel damit auch noch künstlich aufgeregt zu kommentieren.

Und, liebe*r Psychoanalytiker*in, das schreibe ich Ihnen als Mann. Und wenn es die Redaktion zulässt (es soll kein Chat werden) , dann sei noch die Tatsache erwähnt, dass ich sowohl in der DDR (und sogar in Nordhausen) geboren, als auch aufgewachsen bin. Einfach nur, damit kommende Psychoanalysen nicht wieder von falschen Annahmen ausgehen. Gern hätte ich dies in einer Antwort unter betreffendem Artikel noch erwähnt, aber dort ist die Kommentarfunktion geschlossen.
Psychoanalytiker
17.10.2022, 10:27 Uhr
Hallo, T.Nickel ...
Und Ja, Sie haben völlig Recht, ich bin wütend, wütend, weil dieses Land seine Identität, seine Intelligenz, seine Kultur, seine Sprache ... zusehends und fast "sekündlich" abschafft. Und die Medien, insbesondere das Fernsehen (noch konkreter die Öffentlich Rechtlichen), machen da kräftig mit.

Wenn es nur einzelne Gruppierungen wären, könnte man locker darüber hinweg sehen, aber es ist Methode geworden, unser Land zu entzweien, und auch das macht mich tatsächlich wütend.

Und da die NNZ immer wieder betont, dass sie nicht "gendert" kann diese Wortschöpfung "menstruirende Personen" in dem genannten Artikel nur aus der Hochschule kommen. Und ja, wenn vermeintliche "Intelligenz" da mit macht, bin ich erst recht wütend.

Aber in meinem Artikel habe ich besonders betont, dass es sich um Ironie und Sarkasmus handelt. Aber auch das können scheinbar selbst in der DDR Geborene und Aufgewachsene nicht mehr einordnen und begreifen, sonst wären Sie mir gegenüber nicht so ... schade um dieses wunderschöne Land.
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