Polizeibericht
Wieder Ärger an der Ibergtal-Baustelle
Die Baustelle an der Ibergtalsperre mit der damit verbundenen Umleitung dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Weil immer wieder versucht wird, diese Baustelle zu durchfahren, wird seit geraumer Zeit ein Wachschutzunternehmen mit der Sicherung der Baustelle beauftragt...
Das hatte gestern Abend Folgen, als wieder jemand versuchte, die aufwändigen Umleitungs-Kilometer einzusparen. Ein mit drei Personen besetzter PKW fuhr in den Baustellenbereich, wobei die Insassen zunächst die Einfahrtschranke aufhebelten. Als der Wachmann den Pkw stoppte, stiegen zwei Personen aus und griffen den Wachmann unvermittelt an. Dieser setzte sich zur Wehr und schlug die Angreifenden in die Flucht.
Beeindruckt von den Fertigkeiten des Wachmanns ergriff nun auch der Fahrer des PKW die Flucht. Er durchbrach mit seinem Wagen die Schranke am Ende der Baustelle und flüchtete in Richtung Buchholz. Für die Sachbeschädigung und Körperverletzung müssen sich die Insassen des Fluchtautos nun verantworten. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Autor: red
Kommentare
DerMax
16.10.2022, 13:05 Uhr
Wenn diese Leute...
...ihre Kriminelle Energie für etwas gutes nutzen würden, sähe es in diesem Land wieder anders aus.
Da leider nicht ersichtilich ist, in wieweit der Sicherheitsmann verletzt wurde, einmal trotzdem eine gute Besserung mit der Hoffnung, dass die Verantwortlichen gefasst werden können.
Paulinchen
16.10.2022, 13:57 Uhr
Mich kotzt...
... diese unnötige lange Umleitung seit ihrem Bestehen an! Noch heute kann und will ich nicht verstehen, dass es dazu keine Alternativen gab.
Sei es drum, mit Wut im Bauch, fahre ich sie stets wie ausgeschrieben. Allerdings und das habe ich hier auch geschrieben, waren die Personen, welche die Beschilderung zu Beginn vorgenommen hatten, dazu noch zu dämlich. Denn sie führte, wie gesagt im Kreis. Nur fehlt mir aber auch das Verständnis dafür, dass es Zeitgenossen gibt, welche mit Gewalt, gleich welcher Art, an der Baustelle durchfahren. Aber auch dazu gäbe es Alternativen, das zu verhindern. Ist nicht die Polizei für den fahrenden Verkehr verantwortlich? In der letzten Woche, wurde aber dafür eine Geschwindigkeitsmessung auf der ehemaligen B80, kurz vor der Überführung der A38 vorgenommen. Hierzu fehlt mir das Verständnis. Hat man Angst vor den Diskussionen, wenn die abgezockten Fahrzeuglenker die Umleitung, mit Wut im Bauch, widerwillig fahren? Es ist schlichtweg eine Schande, dass sich hier angeblich keine Alternativen gefunden haben. Da erkennt der schikanierte Bürger doch tatsächlich Parallelen zur Berliner Politik. Auch hier wiegen persönliche Befindlichkeiten mehr als die Interessen der Bevölkerung. Mehr Platz kann man dem politischen Gegner nicht mehr überlassen.......
Kobold2
16.10.2022, 16:26 Uhr
Begriffe,
Wie abgezockte Fahrzeuglenker, oder schikanierte Bürger sagen so einiges über fehlendes Rechtsverständnis, zunehmenden Egoismus und sinkendendem gesellschaftlichen Niveau aus. Dann brauch man sich über solche Taten nicht mehr zu wundern.
Prädikat " für die Öffentlichkeit nur bedingt zugelassen"
ellamatanzen
16.10.2022, 18:09 Uhr
Diese unartigen Bürger...
Klar, Gewalt ist natürlich keine Lösung und das Verhalten inakzeptabel.
Die Stadt und der Landkreis haben sich ja sehr viele Gedanken gemacht, Lösungen für die doch unzumutbare Umleitung über Berga, zu finden. Ergebnislos. Ist ja eben auch kein Thema, wo man mit Selfies in den sozialen Medien glänzen kann.
Nun müssen die Bürger auch noch eine Verlängerung der Baustelle bis, naja zunächst Ende des Jahres, in Kauf nehmen. Ach halt, die unartigen Bürger sind ja selbst Schuld, weil durch sie wiederholt an der Baustelle demoliert wurde.
Da staune man doch, als nun die Anhörungen im Briefkasten landen. Die personelle Ausstattung des Vollzugsdienstes des Landratsamtes Nordhausen erscheint hier beeindruckend. Ganze vier Zeugen gleichzeitig, also Mitarbeiter:innen des Vollzugsdienstes, werden in den Anhörungen genannt und warten in ihrem Dienstauto im schönen Wald. Das nennt man doch mal erstklassiges Engagement, um die bösen Bürger rund um die Ibergtalsperre nun so richtig zur Kasse zu bitten.
Die enorme finanzielle Mehrbelastung durch eine, für die Dauer unzumutbare Umleitung sowie die nun folgenden Bußgelder sind für viele Betroffene ein Katastrophe und ein falsches Signal seitens der Verantwortlichen. Und wieder werden Verantwortungen hin und her geschoben und für die betroffenen Bürger keine Lösungen gesucht.
Das ist Politik im Landkreis Nordhausen.
ellamatanzen
16.10.2022, 18:09 Uhr
Diese unartigen Bürger...
Klar, Gewalt ist natürlich keine Lösung und das Verhalten inakzeptabel.
Die Stadt und der Landkreis haben sich ja sehr viele Gedanken gemacht, Lösungen für die doch unzumutbare Umleitung über Berga, zu finden. Ergebnislos. Ist ja eben auch kein Thema, wo man mit Selfies in den sozialen Medien glänzen kann.
Nun müssen die Bürger auch noch eine Verlängerung der Baustelle bis, naja zunächst Ende des Jahres, in Kauf nehmen. Ach halt, die unartigen Bürger sind ja selbst Schuld, weil durch sie wiederholt an der Baustelle demoliert wurde.
Da staune man doch, als nun die Anhörungen im Briefkasten landen. Die personelle Ausstattung des Vollzugsdienstes des Landratsamtes Nordhausen erscheint hier beeindruckend. Ganze vier Zeugen gleichzeitig, also Mitarbeiter:innen des Vollzugsdienstes, werden in den Anhörungen genannt und warten in ihrem Dienstauto im schönen Wald. Das nennt man doch mal erstklassiges Engagement, um die bösen Bürger rund um die Ibergtalsperre nun so richtig zur Kasse zu bitten.
Die enorme finanzielle Mehrbelastung durch eine, für die Dauer unzumutbare Umleitung sowie die nun folgenden Bußgelder sind für viele Betroffene ein Katastrophe und ein falsches Signal seitens der Verantwortlichen. Und wieder werden Verantwortungen hin und her geschoben und für die betroffenen Bürger keine Lösungen gesucht.
Das ist Politik im Landkreis Nordhausen.
Rodishainer
21.10.2022, 08:44 Uhr
Einseitige Sichtweise!
Ich denke niemand findet es akzeptabel, was dort mit dem Wachmann passierte.
Aber es wird auch langsam mal Zeit, darüber zu reden, wie einige Angestellte in Erfurt und Nordhausen ihren Job machen.
Um den Baufortschritt bzw. Termineinhaltung hat sich meiner Meinung nach Niemand gekümmert.
Das die Baustelle (die noch keine war) schon 4 Wochen gesperrt war, bevor ein Spatenstich gemacht wurde und die Einwohner enorme Umleitungen fahren mussten.
Wenn die Energie, die in die Jagd auf Bürger, die eine kleine Abkürzung suchen in die Baustelle gesteckt würde, dann würde sie vielleicht auch mal fertig werden.
Aber dabei verdient man ja kein Geld und das Thema sinnlose Energieverschwendung ist bei einigen noch nicht angekommen, aber Sie betrifft es ja auch nicht.
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