Das neue Jahr ist da und damit ist es auch Zeit für die jährliche Flickerei auf dem August-Bebel-Platz. Peter Blei hat die Arbeiten an der "Kraterlandschaft" mit der Kamera begleitet...
Arbeiten auf dem August-Bebel-Platz (Foto: Peter Blei)
Mit schwerem Gerät rückt man den zahlreichen Löchern heute zu Leibe.
Ich mag diese Meldungen zu den ständigen Stümpereien und Geldverschwendungen eigentlich nicht mehr lesen. Ist es die 10. oder schon die zwanzigste Flickaktion am Bebelplatz?Dann noch die Parkhausaktion der I. Klaan....Geld in Größenordnungen zum Fenster rausgeworfen ....
Was ist aus der einst so stolzen und so schönen Stadt geworden.... In der Hand von zweitklassigen und dreiklassigen Entscheidern ... Kein Wunder, daß es hier auch einwohnermäßig den Bach runtergeht
Diese jährliche sinnlose Flickerei ist das Grundproblem
der städtischen Verwaltungen.
Ob nun hier am Bebelplatz oder insgesamt die Straßen.
'Kleine' Beträge jedes Jahr fallen wohl weniger im städtischen Haushalt ins Gewicht als einmal das Ganze richtig gemacht und dann 30 Jahre Ruhe.
Privat würde das niemand so machen, aber mit fremden Geld ist das Normalität.
Wenn man diese ganzen Einzelkosten über die Jahre zusammen rechnet, also nicht nur das Flicken mehrmals jährlich sondern auch das Drumherum (Schilder, Arbeitszeit für Ausschreibung und Abrechnung, Inflation usw.) sollte die komplette Grundsanierung dann nicht doch günstiger kommen als diese Flickerei? Und die Nutzer hätten diese ganzen Jahre schon etwas davon gehabt!
9.01.2023, 14.03 Uhrnemoi Aus Schaden wird die Stadt nicht klug...
Man sollte sich mal mit der Geschichte von Nordhausen befassen, der Bebelplatz ist der eigentliche See der Töpfergemeinde die es in NDH einmal gegeben hat. Deswegen standen rund um den Bebelplatz früher auch mal alles Töpferhäuser so wie heute noch an der Ostseite des Platzes, man kann diesen Platz nicht trocken legen ,das geht vom Geologischen Aufbau der Stadt nicht. Dort trifft sich unterirdisch das Schichtwasser welches vom Taschenberg Stolbergerstr. und Thüringerstr, kommt.
Die Herreder Straße stand jetzt nach (normalen) Regen (wieder) unter Wasser. Es war auch dort erst ein Presseartikel nötig um das Problem zu beheben wie es auch beim Bebelplatz war.
Ich denke so eine Politik auf Zuruf ist nicht professionell. Gibt es keinen Plan wo die wichtigsten Probleme aufgelistet sind und eine grundsätzliche Lösung?
Denn weder das Problem Bebelplatz wie auch die regelmäßige Überflutung der Herreder Straße ist grundsätzlich gelöst?! So wird es immer teuer.