Noch ein paar Stunden, dann steht das Bewerberfeld um den Posten des Nordhäuser Oberbürgermeisters fest, die Frist zur Eingabe aller nötigen Unterlagen endet heute um 18 Uhr. Kurz vor knapp hat auch der Amtsinhaber seinen Hut in den Ring geworfen, wie aus dem Rathaus zu erfahren ist...
Ändert sich bis 18 Uhr nichts, wird es sechs Bewerber um den Spitzenposten im Nordhäuser Rathaus geben (Foto: agl)
Herr Buchmann habe seine Bewerbung "in den letzten Tagen" eingereicht, teilte die stellvertretende Wahlleiterin, Andrea Radtke-Kosin, auf Nachfrage der nnz mit. Wenn sich nicht bis 18 Uhr noch ein Überraschungskandidat findet, dann bewerben sich sechs Personen um den Posten: Bürgermeisterin Alexandra Rieger (SPD), Andreas Trump (CDU), Jörg Prophet (AfD), Stefan Marx (FDP), Carsten Meyer (Grüne) und Kai Buchmann (parteilos).
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Im April hatte zudem Mirko Welsch aus Saarbrücken öffentlich angekündigt, ebenfalls als parteiloser für das Amt kandidieren zu wollen, von ihm habe man aber nach Zusendung der notwendigen Unterlagen nicht noch einmal gehört, teilt Radtke-Kosin mit. Eine der Vorgaben für den Herren von außerhalb wäre die Sammlung von mindestens 144 Unterschriften Nordhäuser Wahlberechtigter gewesen, wozu es aber scheinbar nie gekommen sei.
Interessanter als diese Randnotiz ist der Umstand, dass sich Amtsinhaber Kai Buchmann nun doch noch dazu entschieden hat, seinen Hut in den Ring zu werfen. Im bisherigen Wahlkampf glänzte der vorläufig vom Amt suspendierte Buchmann bisher durch Abwesenheit, von ein paar Einlassungen in den sozialen Medien einmal abgesehen.
Bevor die heiße Phase beginnt, wird am 8. August noch einmal der Wahlausschuss tagen, um die Eignung aller Kandidaten final zu bewerten. Eine Vorprüfung haben aber bereits alle Aspiranten durchlaufen, hier sind also eher keine weiteren Überraschungen zu erwarten.
Ab dem 1. August können die Bewerber damit beginnen, ihr Konterfei in der Stadt aufhängen zu lassen. Eine Pflicht zum aktiven Wahlkampf gibt es aber nicht, sobald der Wahlausschuss getagt hat, stehen die Wahlzettel fest. Angelo Glashagel
Wir brauchen keine neuen Kandidaten und schon lange keine Überraschungskandidaten, wenn es geht, auch noch aus den "verbrauchten Bundesländern"!
Unser Favorit steht schon lange fest!!! :-)
Schönes Wochenende.
Ich tippe mal auf den parteilosen Kandidaten. Erstens weil es alle Parteien vergeigt haben. Und zweitens, weil viele Wähler Symphatien empfinden für einen mit unlauteren Mitteln und Methoden aus dem Amt entfernten ehem. OB.
Meiner Meinung nach hätte Herr Buchmann Abstand von einer erneuten Kandidatur nehmen sollen.
Trotzdem hoffe ich, dass die grüne Partei in NDH nicht so viel Schaden anrichtet wie auf Bundesebene, damit nicht nur NDH sondern auch DE wieder lebenswert und das Leben bezahlbar wird. Dies ist es momentan für normale Normalverbraucher derzeit nicht mehr.
Sei vielleicht doch noch die kleine Ironie gestattet?
Dieser Sommer in DE ist überaus klimafreundlich.
Hoffe, jetzt ist es besser und kann veröffentlicht werden!
Ja, das ist der neue Trend bei Leuten ohne Rückgrat. Sie sind in einer Partei und wissen, dass sie chancenlos sind, wenn sie dazu stehen. Da gehen für mich als Wähler schon mal alle Sirenen an. Was soll das dann erst im Amt werden?