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Di, 16:29 Uhr
21.11.2023
Bund der Vertriebenen:

Totengedenken zum Volkstrauertag

Die Heimatvertriebenen des BdV Kreisverbandes Nordhausen trafen sich am Volkstrauertag, um an der Vertriebenen-Gedenkstele auf dem Friedhof in Niedersachswerfen der Opfer von Flucht und der Vertreibung zu gedenken...

Gedenken zum Volkstrauertag (Foto: E.Primas) Gedenken zum Volkstrauertag (Foto: E.Primas)

Der Kreisvorsitzende Egon Primas legte ein Gebinde vom BdV-Kreisvorstand nieder und gedachte der über 2 Mio. Opfer, welche auf der Flucht infolge der Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg ihr Leben lassen mussten.

„Es ist uns wichtig, immer wieder daran zu erinnern, dass nach dem Zweiten Weltkrieg 15 Mio. Deutsche auf der Flucht waren oder vertrieben wurden. Über 2 Mio. von ihnen kamen ums Leben oder bleiben bis heute vermisst. Sie wurden, auch in Folge der vorausgegangenen Verbrechen des Nazi-Regimes Opfer ihres Deutschseins in der eigenen Heimat Opfer in einer Zeit, die von Racheakten, undifferenzierter Gewalt und dem Dogma der Kollektivschuld geprägt war.

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Auch über 70 Jahre nach diesem dunklen Kapitel der Deutschen Geschichte wollen wir ins Bewusstsein rufen, dass Flucht, Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit zwar Massenschicksale waren dass dahinter aber millionenfaches, individuelles und tief empfundenes Leid und Unrecht stehen. Seit der Gründung unseres Vereins haben wir dafür eingesetzt, so viele dieser Einzelschicksale wie nur möglich in das öffentliche Bewusstsein zu holen. Gerade aktuell, wo weltweit und besonders aus der Ukraine und Israel Millionen Menschen durch Krieg und Terror auf der Flucht aus ihrer Heimat sind, ist das Thema brisanter denn je“, so der Kreisvorsitzende Egon Primas.

Nach dem Gedenken trafen sich die Teilnehmer in der Pension „Harztor“, wo sie vom Inhaber Thomas Hesse und der BdV- Ortsvorsitzenden Erika Hesse zu einem Empfang mit Speisen und Getränken eingeladen wurden.
Autor: red

Kommentare
BerndLuky
21.11.2023, 17.49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Was soll den so etwas immer?
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