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So, 12:33 Uhr
17.12.2023
UNTERSCHRIFTENAKTION GEGEN STREICHUNG DER AGRARHILFEN

Thüringer CDU stellt sich an die Seite der Bauern

Vor der morgigen Demonstration von Landwirten am Brandenburger Tor hat der sich der Thüringer CDU-Vorsitzende Mario Voigt mit den Bauern solidarisiert und die Streichung von Agrardiesel-Beihilfe und Kfz-Steuerbefreiung landwirtschaftlicher Fahrzeuge durch die Ampel als „unverantwortlich“ bezeichnet...

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„Diese Entscheidung ist ein Tiefschlag für unsere Landwirte und reiht sich ein in eine Politik gegen den ländlichen Raum. Die Ampel macht ausgerechnet denjenigen, die für unsere Ernährung sorgen, das Leben schwer. Unsere Bauern verdienen mehr Unterstützung. Deshalb kämpft die CDU an ihrer Seite“, machte Voigt auf eine Unterschriftenaktion seiner Partei aufmerksam. „Die Ampel versteht schlicht nicht die Bedeutung unserer Landwirtschaft für die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung. Mit dieser versteckten Steuererhöhung drohen immense Preissteigerungen für die Verbraucher. Bürger und Wirtschaft brauchen endlich Entlastung, statt immer neue finanzielle Zumutungen“, mahnte Voigt.

Der CDU-Vorsitzende forderte die Ampel auf, stattdessen Verwaltungsbürokratie abzubauen und auf Prestigebauten wie die Erweiterung des Kanzleramts zu verzichten. „Der Steuerzahlerbund hat längst vorgerechnet, wie die Bundesregierung sparen kann, auch ohne immer weitere Belastungen für die Bürger zu schaffen“, sagte Voigt. „Bei der Einstellung dieser wichtigen Unterstützung geht es der Ampel einzig und allein ums Kasse machen. Eine Lenkungswirkung fürs Klima existiert schlicht nicht. Kein Landwirt kann derzeit auf sein Dieselfahrzeug verzichten und einfach auf Elektroantrieb wechseln“, machte Voigt deutlich. „Am Ende sind unsere Landwirte nicht mehr wettbewerbsfähig und die Preise an der Supermarktkasse steigen immer weiter. Die Ampel muss diese Fehlentwicklung jetzt stoppen.“
Autor: red

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Kommentare
Klaus K
17.12.2023, 13:59 Uhr
CDU Thüringen unwählbar
Die CDU Thüringen ist kaum noch zu ertragen. In der kommenden Woche wird sie mit ihrer Enthaltung zum Haushalt in Erfurt wieder den Weg frei machen für eine Mehrheit von R2g. Auf der anderen Seite stellt sie sich scheinheilig an die Seite der Bauern, die diese Politik ausbaden müssen. Unwählbar.
ernstkurtroemer
17.12.2023, 16:23 Uhr
Herr Voigt Ihr Schlingerkurs zeigt Ihren Machterhalt
Ich weiß nicht, was die CDU Führung in Thüringen noch alles aus dem Zauberhut hervor bringt, eins ist aber Fakt, wer sich im Hintergrund der RRG Regierungsbrigade anbietert und deren perfiedes Spiel weiter toliert und auch am Leben erhält, wird im nächsten Herbst sein sprichwörtlich BLAUES WUNDER erleben.
Das ganze Desaster haben Merkel und Co eingeleitet, in Thüringen führen es Voigt, Schard und Co weiter!!!
grobschmied56
17.12.2023, 20:59 Uhr
Das Problem für die Landwirte ...
... ist nicht die CDU, das sind nur Weicheier und Trittbrettfahrer. Das Problem sind die durchgeknallten 'Klima-Retter' der Ampel, welche Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion von 'klimaschädlichen Subventionen befreien' wollen.
Einfach nur irre. Am Ende kommt dann jede Tüte Mehl und jedes Ei aus Ostasien, weil man die einheimische Landwirtschaft ruiniert hat.
diskobolos
18.12.2023, 14:03 Uhr
Na ja, Grobschmied
in der vergangenen Woche wurde gemeldet, dass die Gewinne der Landwirte jetzt so hoch sind wie noch nie.
Sie haben nämlich auch von den Preiserhöhungen bei Lebensmitteln profitiert. Aber ein Bauer, der nicht jammert . . .

Der eine oder andere wird wohl aus den verschiedensten Gründen aufhören, aber die LW insgesamt wohl nicht. Im übrigen ist China ein Hauptabnehmer unserer Landwirtschaft, nicht umgekehrt.
Südharzmensch
18.12.2023, 16:14 Uhr
Ach, CDU auf Postenjagd
... das CDU Spiel ist durchschaut: In EF R2g sützen im Hinterzimmer und vordergründig die Bauern unterstützen, mit Blick auf die nächste Wahl und Posten. Der Wähler durchschaut das doch....
Kobold2
18.12.2023, 17:52 Uhr
Das ruinieren
Der einheimischen Landwirtschaft allein der Regierung anzulasten gehört halt auch zur Sichtweise derer, die jede Möglichkeit nutzen die Schuld bei anderen zu suchen.
Schon vergessen, das ein Teil der Obst und Gemüse Bauern schon länger überlegen aufzugeben, weil dem Endkunden niedrige Preise von Produkten aus Lybien, Pakistan, Ägypten, Indien, Marokko usw. wichtiger sind, als das eigene Umfeld.
Da kommt das Dauernörglen ausgerechnet von denen, die gern schreien, das man doch zuerst ans eigene Volk denken soll.
Die CDU macht das was jede Opposition macht, dagegen wettern. Man steht ja nicht in der Verantwortung. Lösungen bringen wäre zielführender, denn viele jetzt zu lösende Probleme sind schon vorher auf ihrem Mist gewachsen.
grobschmied56
19.12.2023, 00:40 Uhr
Schwierige Sache, nicht in Legislaturen ...
... zu denken, sondern in längeren Zeiträumen. Genau das müssen Landwirte eben tun, um mit ihren Betrieben zu überleben. Weil in ein oder zwei relativ guten Jahren mal die Kasse einigermaßen gestimmt hat, muß das in den nächsten zwei oder drei Jahren natürlich nicht genau so sein.

Deshalb müssen Betriebe, die überdauern wollen natürlich auch mal gewisse Rücklagen bilden und Investitionen tätigen. Mit einem Wort, ein Bauer, der nicht die dicksten Kartoffeln von allen hat, wird sich in der Regel klüger und vorausschauender verhalten als heutzutage durchschnittliche Politiker.
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